Es gibt keine Probleme- nur Herausforderungen

Die letzten Tage vor unserer Reise sind körperlich und seelisch aufregend für mich.

Nicht nur weil so eine Reise an sich ja schon aufregend ist sondern eben auch weil nun so viel Unerwartetes passiert ist.

Unser Mowag ist nicht fahrbereit; fahren wollen wir trotzdem.

Der Subaru, das Alltagsauto, musste nun also fit gemacht werden. Mein Mann machte Kundendienst, Öl auffüllen, Luftfiltereinsatz erneuern, Rost behandeln.. solche Dinge. Ich machte das Auto etwas sauber (ein Auto ist bei uns vor allem eins: Gebrauchsgegenstand), saugte raus und wischte mal übers Armaturenbrett.

Wir besorgten Zelt, Sonnensegel, füllten die Gasflasche für unseren Kocher auf.

Ich hatte noch einiges an Papierkram auf dem Schreibtisch. Überweisungen die getätigt werden wollten, die Fähre die umgebucht werden musste.

Apropos.. da liegt ja immer noch ein Antrag der ausgefüllt werden muss.. oh man.

KFZ Ladekabel für Kameras und Laptop mussten her. Eine Micro SD Karte für den neuen Rekorder fehlte noch.

Ein Berg von Wäsche wollte noch gewaschen werden, der Haushalt insbesondere die Küche soll ordentlich da stehen schließlich habe ich keine Lust nach der langen Reise auf neue Mitbewohner zu treffen… iiihh.

Die letzten Tage waren wir also gefühlt nur am Rennen.

Das strengt mich an. Körperlich sowie seelisch.

Mir fehlt Meditation. Tagebuch schreiben. „Erstmal Tee trinken“. Mir fehlt vor allem die Entschleunigung. Alles ist recht hektisch gerade.

Die Räubertochter kommt ein bisschen zu kurz, was mir wieder ein bisschen im Herzen sticht.

Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist meine Selbstreflexion, mein Selbststudium in Verbindung mit der anstehenden Reise.

Bekomme ich es hin weiter mein Tagebuch so sorgfältig zu führen wie ich es in den letzten Wochen gemacht habe?

Werde ich an meine regelmäßigen Pausen denken? Denke ich an Meditation und Yoga?

Diese Gedanken kreisen mir gerade noch etwas im Kopf herum und ich suche nach passenden Wegen.

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Für mein Tagebuch habe ich mir nun folgenden Weg überlegt: Ich werde nicht schreiben sondern sprechen. Ich werde meinen Rekorder nutzen und mein Tagebuch aufzeichnen. Weil mich diese kleine Gerät so begeistert wird es mir sicher eine Freude sein es auch dafür zu nutzen.

Meine Pinnwand mit all meinen Zettelchen, Impulsen, Anregungen wird mir vielleicht etwas fehlen. Ich habe mir die wichtigsten Punkte nochmal aufgeschrieben und sie nun ins Auto geklebt. Das mag für manche vielleicht etwas albern aussehen… interessiert mich aber nicht 😉

Die Yogamatte hat ihren Platz im Auto gefunden. Auch an Ohropax habe ich gedacht um mir meine Auszeiten zu erleichtern.

In diesem Sinn…

Es gibt keine „Probleme“. Nur Herausforderunge. Und Wege. Namasté.

(Übrigens auch was den Mowag betrifft. Aber damit wird sich NACH der Reise beschäftigt)

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Klugscheißern und mein Selbstwert

Neulich fühlte ich mich völlig vor den Kopf gestoßen. Von meinem Mann.

Wir sahen uns Butterfly Effect an, den ich bis dato noch nicht kannte.

Hinterher sagte ich meinem Gatten das ich ihn nicht soo besonders fand und er sagte zu mir, im Scherz, das es daran liegen würde das ich ihn nicht verstehe weil ich halt doch etwas „einfacher“ bin.

Ich fühlte mich, wie schon einige male, als dumm hingestellt und war dementsprechend beleidigt.

Mein Mann sagte zu mir sinngemäß:

„Du bist nicht dumm. Ich habe das auch noch nie ernsthaft über Dich oder zu Dir gesagt. Überleg mal ob das nicht vielleicht einfach nur ein Gedanke in Deinem Kopf ist?!“

Das saß. Erstmal war ich noch beleidigter als vorher. Aber nur wenige Minuten später klingelte es.

Ja tatsächlich habe ich ein Problem in Bezug auf meinen Wissensstand. „Klugscheißern“ greift meinen Selbstwert an.

Ich komme mir manchmal in der Gegenwart meines Mannes dumm vor weil er sich gut mit Politik und Geschichte auskennt.

Das stach zwar im ersten Moment irgendwie in meiner Brust… aber im Nachhinein denke ich das ein Wachstumsschub eben manchmal unangenehm ist 😉

 

Soo viel Liebe für mich

In den letzten Tagen schickte ich ein paar Mails an Menschen die ich aus meinem Leben „streiche“. Einen deutlichen Schlussstrich quasi. Bei einigen hatte ich das Bedürfnis danach, ihnen zu sagen das sie für meinen jetzigen und kommenden Lebensweg nicht mehr „passen“.

Ich erntete Enttäuschung, Kränkung, vielleicht auch Zorn. So genau weiß ich das nicht.

Natürlich rechnete ich schon mit sowas. Ich geriet dennoch ein kleines bisschen mehr aus der Bahn als ich dachte.

Leicht fällt mir das nicht. Klare Entscheidungen treffen und dazu stehen. Ich weiß aber es ist richtig so und es wird leichter werden je mehr „Übung“ ich darin bekomme. Daran halte ich mich fest in diesen Momenten wo schlechte Gefühle in mir hochkommen.

Auf der anderen Seite bekam ich in den letzten Tagen aber auch so viele besonders schöne Zeilen zu lesen, die mich unglaublich berührt haben.

Liegt es daran das ich selbst inzwischen sehr viel Liebe ausstrahle und deswegen auch zurück bekomme oder habe ich nur plötzlich Augen für diese schönen Dinge bekommen?

Vielleicht ists auch eine Mischung aus beidem, ich weiß es nicht. Wie dem auch sei…

Ich bin sehr glücklich darüber!

Ich im Eustress

Die letzten Tage kam ich gar nicht groß zum Schreiben. Ich hab so viel zu tun. Ich bin aber keinesfalls im negativen Stress. Ich bin im Eustress.

Mein Mann und ich erledigen die letzten Dinge an unserem Mowag bevor es in den großen Urlaub geht. Es sind nur noch Kleinigkeiten die wir ändern oder ergänzen. Aber insgesamt wird unser Gefährt immer praktischer.

Der große Urlaub steht nun übrigens fest.

Wir haben gestern Abend die Entscheidung getroffen wohin es jetzt letztendlich gehen soll und sind nun alle, Räubertochter inklusive, voller Vorfreude.

Ich hatte ein kleines, ganz persönliches Photoshop Drama. Ich erzählte hier bereits davon das mein Laptop ein Update machte weswegen Photoshop nicht mehr lief. Ich überlegte ein paar Tage hin und her, stellte alles auf den Kopf. Nun landete ich letztendlich bei Affinity Photo, kaufte es, lud es runter, installierte es, freute mich darüber das meine NIK Collection auch in Affinity funktionieren… weiter kam ich noch nicht. Ich müsste mich dringend reinfuchsen aber hab es noch nicht geschafft.

Eigentlich hatte ich es mir für heute Vormittag vorgenommen aber nun ziehe ich einen Kaffee mit einer Freundin vor, die ich schon eine Weile nicht mehr getroffen habe.

Ich schweife ab… ich sollte mich dringend reinfuchsen denn es stehen ein paar Shootings vor der Tür. Für eins dieser Shootings bringe ich gerade etwas Ordnung in unsere Scheune. Das ist ein Haufen Arbeit, den ich bis Samstag erledigt haben muss. Ein Paar, das ich beim Schlangenshooting bereits vor der Kamera hatte, besucht mich zuhause für ein weiteres Shooting. Darauf freu ich mich sehr denn es werden einerseits Fotos auf die ich wirklich, wirklich Lust habe und auf der anderen Seite sind diese beiden Menschen mir unheimlich sympathisch.

Zu mir kommt außerdem noch eine Dame, die ich beim Shootingtag kennengelernt habe. Mit ihr werde ich mal wieder ein paar kreative Portraits erstellen.

Neben diesen beiden Shootings plane ich noch eine Art Fotoprojekt und bin da ebenfalls „im Stress“ und fleißig am Organisieren, mit Menschen in Kontakt treten… aber ein andermal mehr dazu 😉

Wenn ich also mein Bildbearbeitungsprogramm unter Kontrolle bekomme, seht Ihr hier bald wieder ein paar frische Arbeiten.

Vorgestern ging ich seit langer, langer Zeit mal wieder bummeln. Das ist nicht so mein Ding weswegen ich es nicht oft mache aber diesmal machte es mir total Spaß.

Ich suchte nämlich nach Klamotten die besser zu meinem „neuen Ich“ passen.

Ich kaufte mir mal wieder Chucks (oh weh.. die letzten kaufte ich da war ich noch in der Punkszene unterwegs) und eine lange Latzhose und anderen Kram. Mein Mann sagte ich würde nun aussehen wie eine linke Ökotante aber ich fühle mich wohl! 😉

Das kommt scheinbar auch bei anderen an denn gestern bekam ich ein wunderschönes Kompliment von der Verkäuferin des heimischen Getränkemarkts zu hören: „Du strahlst so von innen heraus!“ ❤

Außerdem besuchten mein Mann, Lütte und ich eine Bekannte die ganz überraschend wieder Kontakt zu mir suchte, nachdem er vor einigen Monaten abbrach.

Der Nachmittag war schön, aufwühlend und gleichzeitig erkenntnisreich.

Die Fotos meines Mannes und mir sind derzeit in Bearbeitung. Wir kämpften uns durch und entschieden uns letztendlich für viel mehr Fotos als ursprünglich gedacht. Wartet mal ab.. Ihr bekommt sie auch bald zu sehen 😉

Vor unserem Urlaub würde ich mich gerne nochmal tätowieren lassen und warte nun auf Rückmeldung des Studios. Ich wünsche mir drei Symbole am Handgelenk die meinen neuen Lebensweg, den ich gerade einschlage, beschreiben sollen.

So.. das war nun also mein runtergesprudeltes Update. Jetzt breche ich zum Kaffee auf 😉

 

 

Evergreen Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist mir sehr wichtig. Dennoch war es in der Vergangenheit oft so das ich nicht drauf beharrte. Später ärgerte ich mich dann im Stillen darüber.

Vor etwa zwei Wochen, an einem Samstag, war ich zum Fotografieren verabredet.

Ich verschob das Shooting bereits um eine Woche weil wir einige Termine hatten und es mir insgesamt zu viel gewesen wäre.

Gerne wären wir zu diesem Zeitpunkt mit dem Mowag unterwegs gewesen aber ich wollte sie nicht nochmal vertrösten.

Mein potenzielles Model lernte ich via Facebook, genauer durch meinen Aufruf in einer Facebookgruppe, kennen. Wir wollten uns um 8 Uhr am Morgen treffen.

Ich bin meist überpünktlich. Ich bin einfach gerne früher dran, erwarte aber von niemandem das er es mir gleich tut.

„Fünf Minuten vor der Zeit….“ ist bei mir aber doch sehr beliebt. Auf den Punkt ist auch noch ok. Bei fünf Minuten Verspätung sackt meine Laune meist schon massiv ab.

Ich erinnere mich an ein Shooting bei dem ich 20 Minuten auf mein Model wartete. Meine Laune war absolut im Keller aber ich zog es durch. Dementsprechend „gerne“ schaue ich diese Fotos noch an.

Ihr könnt Euch schon denken was an diesem Tag passierte. Ich wurde versetzt.

Um fünf nach acht beschloss ich es „anders“ zu machen als in der Vergangenheit.

Ich setzte mir selbst das Limit noch fünf Minuten zu warten und dann aufzubrechen sollte sie nicht da sein.

Meine Zeit ist begrenzt und wertvoll und ich könnte sie sinnvoll nutzen und nicht mit warten vergeuden. Nicht wahr? Zumal ich dieses Shooting „kostenlos“ (TfP) anbot.

Ich schaute auf die Uhr und als der große Zeiger auf zehn nach sprang, ging ich umgehend los Richtung Auto ohne mich nochmal umzuschauen.

Ein bisschen stolz war ich ja schon auf mich. Ich traf eine Entscheidung und setzte diese durch.

Dann aber kam der Gedanke… was wenn sie jetzt doch noch auftaucht? Ich sollte ihr vielleicht doch eine Nachricht schicken. Ich haderte kurz mit meinem alten Ich, das zornig maulte: „DIE ist doch so blöd und kommt nicht. Warum soll ich der jetzt noch hinterherlaufen?!“ Mein neues Ich sagte: „Du informierst sie nun freundlich und sachlich darüber das du wieder fährst. Du bist nämlich anders. Du gehst ordentlich mit deinen Mitmenschen um“.

Ich nahm mein Handy in die Hand und sah das sie mir eine Audio Nachricht geschickt hatte. Auf der war aber nur ein Rauschen zu hören.

Ich schickte ihr aus dem Auto raus eine Audio zurück in der ich sagte das es nun 15 Minuten nach 8 Uhr ist und ich nun wieder nach Hause aufbreche.

Außerdem das ich es „schade“ finde das sie nicht kam aber auch das ich gar nichts von ihr gehört habe. Man könne sich ja immer verspäten aber könnte dann kurz Bescheid geben.

Am Nachmittag erhielt ich Antwort. Sie hat mir am Morgen eine Sprachnachricht geschickt aber sie kam nicht an bzw man hat nichts gehört. Das war gleich „nach“ meiner Nachricht. Sie wurde angerufen das sie spontan arbeiten muss. Sie kam eben erst nach Hause und hatte auch kein Handy dabei. Sie musste sich heute Morgen sehr beeilen. Das es die Sprachnachricht nicht aufgenommen hat täte ihr Leid aber sie könne ja nichts dafür.

Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört. Ich habe mich aber auch nicht mehr gemeldet.

Ich weiß gerade nicht ob ich nochmal einen Versuch starten soll. Ihre Arbeit war offensichtlich wichtiger als ich und unser Shooting in diesem Moment.

Um dennoch positiv abzuschließen…

Mein Mann, Räubertochter und ich brachen, kurz nachdem ich wieder zuhause ankam, zu einem schönen Familienausflug auf und somit wurde es doch noch ein wertvoller Tag

Die Uhr am Handgelenk

Eine Uhr am Handgelenk zu tragen war für mich etwas negativ behaftet. Ich verband das mit Hektik, von hier nach dort eilen, was muss ich noch alles schaffen, erledigen… rennen rennen rennen.

Ich trug sie meist nur während der Arbeitszeit. Um eben einen gewissen Überblick zu behalten was ich denn noch erledigen „muss“.

Seit einigen Wochen trage ich wieder eine Uhr. Nunja gerade im Moment nicht weil sie beim Uhrmacher ist… sie fehlt mir direkt.

Inzwischen trag ich sie aber mit einem ganz anderen Hintergedanken.

Ich schaue oft auf das kleine Ziffernblatt und stelle fest das ich noch eine halbe Stunde hab um zum Beispiel unsere Tochter vom Kindergarten abzuholen. Statt diese Zeit zu vergeuden überlege mir genau wie ich diese „wertvolle“ Zeit nutzen möchte, was ich tun kann das mir Freude bereitet.

Meine Uhr zeigt mir also nicht mehr an was ich alles noch „dringend erledigen“ muss sondern wie viel „Zeit“ ich noch habe die ich mit „wervollem“ füllen kann.

Zugegeben, manchmal fülle ich diese Zeit auch mit einer Hartz 4 Sendung. Der Unterschied zu früher ist, das ich mich dafür entscheide und es im vollem Bewusstsein mache. Das finde ich dann echt in Ordnung 😉

 

Ich wurde „gespotted“

Gestern Vormittag bekam ich eine Nachricht von einer „Kindergarten-Mama“. Also einer Mama deren Kinder in den selben Kindergarten gehen wie unsere Räuberin 😉

Sie schickte einen Link und schrieb dazu „Meint der dich??? :)“ Der Link führte mich zu einer Spotted Facebookgruppe.

Ich musste erstmal Google fragen was diese Spotted Gruppen überhaupt bedeuten. Solche Gruppen sind für Menschen die den richtigen Moment verpasst haben die Person, die ein schnelleres Herzklopfen bei ihnen ausgelöst hat, zu erreichen.

Eine zweite Chance via Internet. Aha. Und in so einer Gruppe soll nun von mir die Rede sein? Oh weh.

Ich öffnete den Link und ja, es war offensichtlich. Der meint tatsächlich mich.

Gesucht wurde eine „nette verkeuferin“ aus genau dem Laden, in dem ich zuletzt gearbeitet hab. Auch die entstellte Version meines Nachnamens, ich trug immer ein Namensschild, passte irgendwie zu mir.

Ein bisschen peinlich war mir das schon in so einer Gruppe aufzutauchen. Ich war sehr dankbar darüber das ich nicht direkt darunter verlinkt wurde sondern mir der Link vorab geschickt wurde. So konnte ich selbst entscheiden ob ich darauf reagieren möchte.

Dann fühlte ich mich aber auch etwas geschmeichelt. „Nett“ und „süßes Lächeln“…

Na offensichtlich war ich keine Kratzbürste an der Kasse gewesen.

Trotzdem geht es in diesen Gruppen ja primär ums Verlieben, nichts an dem ich Interesse habe. „Ich könnte das ja jetzt einfach ignorieren“, so ein Gedanke von mir.

Ich stöberte mal ein bisschen durch und zog im Geiste meinen Hut vor all denen die sich trauen über diese Plattform nach jemanden zu suchen, der nicht mehr aus dem Kopf geht.

Wie ich nämlich so die ganzen Kommentare unter diesen Beiträgen durchging.. wurde mir einfach nur schlecht wie Menschen miteinander umgehen.

So möchte ich definitiv nicht sein. Und auch ignorieren ist keine Option.

Mein neues Ich beschloss es wäre vernünftig und respektvoll den Suchenden nicht in der Luft hängen zu lassen, wenn ich denn schon weiß das er mich sucht. Ich verfasste also eine nette, witzige aber aber doch eindeutige Antwort (diese könnt Ihr unten lesen) darunter und hoffe das er nicht allzu traurig ist.

Für mein Wohlbefinden, für mich selbst, habe ich die Sache nun auf jeden Fall positiv gelöst.

 

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„… und auch heute finden wir etwas wofür wir dankbar sind“

Die dritte Yogastunde liegt hinter mir. Nächste Woche muss ich leider darauf verzichten weil die Gute nach Indien reist.  Es sei Ihr gegönnt.

Meine bisherigen Yogastunden haben mir sehr gut getan.

Ich konnte mich wunderbar darauf einlassen, hinterfragte nichts, machte mir keine Gedanken wie blöd ich womöglich gerade aussehe sondern war ganz fokussiert auf das was ich gerade mache.

Hin und wieder schweifen die Gedanken etwas ab aber ich hole mich dann ganz sanft wieder zurück ins hier und jetzt.

In der letzten Stunde war ich nach wenigen Minuten sogar ständig am Gähnen. Und als sich die Stunde dem Ende neigte spürte ich eine angenehme Müdigkeit und Schwere.

Wir machen kein Poweryoga bei dem ich am Ende frustriert rausgehe weil ich, sportlich wie eine Kartoffel, keine Übung ordentlich zustande bringe.

Es ist genau die Art Yoga die ich brauche. Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation, Entspannung.

Ich bin ein bisschen angefixt 😉

 

 

Shootingtag in der Fabrik

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Vergangenen Sonntag stand bei mir ein „Shootingtreff“ auf dem Programm.

In der Vergangenheit besuchte ich einige Fotowalks, diesmal sollte so etwas in der Art also Indoor/On Location stattfinden.

Die Facebookgruppe „Models und Fotografen Mitteldeutschland“ organisierte einen ersten Treff. Der Gedanke gefiel mir, mag ich doch beim Fotografieren auch das Treffen und Kennenlernen von Menschen. In Real. Nicht nur virtuell.

Ein Fotograf aus der Oberpfalz erklärte sich bereit sein Studio zur Verfügung zu stellen. Teile eine alten Porzellanfabrik.

Mein Mann und ich machten kindfrei und er begleitete mich somit. Ich musste also nicht alleine umher tigern.

Um kurz nach 12, Einlass war um 12, erreichten wir nach ein wenig Suchen die Location. Wir platzten somit in die Begrüßungsrede rein, was mir etwas unangenehm war. Ich hatte 12 Uhr Einlass und 13 Uhr offizieller Beginn im Kopf… irren ist ja bekanntlich menschlich.

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Nach der Rede, von der ich also nicht mehr viel mitbekam, begann ein Rundgang durch die Anlage. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf Bodypainterin und Model die schon seit 11 Uhr fleißig am Malen waren und anschließend schwärmten Fotografen inklusive Models aus. Ich quatschte kurz einen Fotografen an den ich via Facebook schon eine Weile beobachtet hatte und er erzählte das er erst vor ein paar Wochen hier war und sie für heute eine bestimmte Idee am alten Cola Automaten im Kopf haben.

Mein Mann und ich stiefelten durch die Fabrik und guckten hier und da. 

Ich traf auf ein weiteres durch Facebook bekanntes Modelgesicht und wir stellten eineinander kurz vor ehe sie die Hüllen für ihren Fotografen fallen lies. Leicht bekleidet stand sie am Porzellanregal und mein Gatte und ich gingen weiter.

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Auch am Cola Automaten machten wir nochmals Halt und ich schnackte erneut ein wenig übers Fotografieren und die Dynamik insbesondere die Grüppchenbildung einer solchen Veranstaltung. Ich erzählte das ich völlig erwartungsfrei her kam und wenn ich heute kein einziges Foto mache ist das auch in Ordnung. Im Nachhinein war genau das die richtige Einstellung.

Die meisten Fotografen+Models schienen sich schon vorab organisiert zu haben weswegen sie „vielleicht später mal“ Zeit hätten aber keinesfalls jetzt so spontan.

Ich traf mehrere Male auf die gleichen Fotografen denen es wie mir ging. Sie kamen „spontan“ her und schauten nun lediglich die Location an. Freie Models schienen heute nicht mehr verfügbar zu sein. Der Treff sollte so organisiert werden das ein gutes Gleichgewicht zwischen Fotografen und Models besteht. Scheinbar hat es nicht so geklappt wie geplant.

Mein Mann erzählte mir später das ein paar auch dementsprechend zügig die Veranstaltung wieder verliesen. Schade aber nachvollziehbar.

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Im Obergeschoss schauten wir eine Weile beim Bondage zu. Hier hatte ich das Bedürfnis mal ein paar Fotos zu machen, was sich aber schnell wieder löste denn es standen etwa drei Fotografen drum herum die dann einfach draufhielten wie eine Schar Paparazzi.

Etwas später landeten wir wieder beim Bodypainting.

Eine witzige Position des Models ermutigte mich dann nochmal zum Fotografieren. Ich blieb eine Weile dran und machte Making Of Aufnahmen. „Arschkalt“ wars fürs Model, gute Laune hatte sie trotzdem.

Zu Beginn der Veranstaltung war ich nicht so besonders angetan von dem was ich da sah. Hier entwickelte sich dann aber eine so gute Stimmung zwischen Model, Malerin und mir das ich das Painting Model doch nach ein paar Fotos fragte.

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Ihrer jungen Begleitung lieh ich eine meiner Farben aus dem Malkasten aus und sie zauberte sich einen blauen Drachen auf ihren Arm.

Ich quatschte hier und da noch ein bisschen mit anderen Fotografen aber relativ zeitig bat ich meinen Mann wieder aufzubrechen.

Das lag nicht unbedingt daran das ich „nichts zu tun“ hatte sondern vielmehr an dem Getratsche das stattfand.

Sinngemäß klang das etwa so:

„Ich soll Dir einen Gruß von X ausrichten.“

– „Ach schön. Danke. Ich hab sie ein paar Mal fotografiert.. schau mal…“

„Rede nicht so laut, ihre größte Rivalin steht hinter Dir!“

„Ich bin durch X auf Dich aufmerksam geworden.“

–  „Achso. Ich dachte über eine andere Person. Na ich habe von X lange nichts mehr gehört…“

„Ist wohl auch besser so. Mit der hat man nur Ärger. Das ist ne Psychopathin!“

Und so kam ich von der Fotografie wieder zum Thema Achtsamkeit.

Brauche ich sowas? Möchte ich meine wertvolle Lebenszeit mit Menschen verbringen die so über andere sprechen? Mit mir, wo ich doch gar nichts damit zu tun habe?

Man muss ja nicht mit jedem können, wirklich nicht. Aber man muss das ja nicht an die Glocke hängen und darüber mit völlig unbeteiligten Menschen sprechen. Vor allem eben auf diese Art und Weise.

Ein Erfolg war dieser Tag trotzdem für mich. Ich traf auf ein paar sehr nette Menschen mit denen ich mich gut unterhielt. Ein weiteres Fotoshooting im privaten Rahmen ist in Planung. Und ich kam einen Schritt in Bezug auf meine (Persönlichkeits)Entwicklung weiter.

Kalender Adé

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Vergangene Woche packte mich das Bedürfnis mich von meinem Kalender zu verabschieden.

Meine Buchkalender waren immer etwas besonderes für mich.

Sie dienten nicht nur dazu all meine Termine im Blick zu behalten sondern auch als Tagebuch, Erinnerungsstücke an alte Zeiten. Lange Zeit blätterte ich immer mal wieder darin, erinnerte mich zurück, schaute Fotos ein die ich eingeklebt hatte…

Bereits im Februar diesen Jahres nahm ich all meine alten Kalender und verbrannte sie. Um „loszuzulassen“.

Ich behielt nur den aktuellen. Aber auch dieser durfte nun das Zeitliche segnen.

Jetzt wo ich keinen festen Job mehr habe, somit auch weniger feste Termine, beschloss ich ihm lebewohl zu sagen.

Meine Termine halte ich im Familienkalender, der in der Küche hängt, fest und schöne oder nachdenkliche Momente schreibe ich in mein Tagebuch… oder hier rein 😉

Eine kleine Aktion… dennoch fühle ich mich dadurch ein bisschen freier.

Tränenreicher Geburtstag

20180625_201922Gestern Abend, es war der 25. Juni um 20:21 Uhr, saß ich alleine an dem Tisch in unserer Stube und aß ein Stück der Geburtstagstorte unserer Tochter.

Sie ist gestern vier Jahre alt geworden.

Am Abend flossen bei mir viele Tränen. Nicht aus Freude sondern aus Traurigkeit. Ich erzähle Euch was passiert ist.

Der Tag begann ganz wunderbar. Mein Mann ging später zur Arbeit damit wir alle gemeinsam aufstehen konnten. Wir sangen morgens im Bett, drückten und küssten uns.. ein richtig schöner Geburtstagsmorgen.

Ich brachte die Lütte, mit Kuchen und Wassermelone unter dem Arm, in den Kindergarten.

Anschließend düste ich nach Hause und backte zügig den Boden für die Torte am Nachmittag.

Während der Boden abkühlte ging ich zu meiner zweiten Yoga Stunde.

Zurück zu Hause machte ich die Torte fertig, stellte sie kalt und anschließend fuhr ich wieder zum Kindergarten um Töchterchen abzuholen. Alles in Allem also ein recht straffer Zeitplan.  Weiterlesen

Ich=positiver Einfluss

Als mein Mann und ich vergangenen Sonntagabend vom Mowagen zurück kamen, checkte ich meine Mails. Ich hatte an diesem Wochenende keinerlei Empfang.. worüber ich nicht mal böse war 😉

Ich bekam eine Mail die genau da anschloss wo einer meiner letzten Beiträge aufhörte.

Ich beeinflusse meine Mitmenschen positiv! Das fühlt sich großartig an und zeigt mir so deutlich das ich auf dem richtigen Weg bin!

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Facebook Abo

Mich kann man jetzt auf Facebook „abonnieren“.

Heureka. Was für eine megawichtige fantastische Sensation…

Ich nutze Facebook kaum noch. Meine treuen Leser wissen das bereits und ich bekomme bei Facebook auch nur noch sehr wenige Mails. Danke an dieser Stelle an die Menschen, die mir ganz normale E-Mails schreiben 🙂

Auch das mit den Freundschaftsanfragen habe ich inzwischen in den Griff bekommen. Ich kam nämlich dahinter wie man diese Funktion abstellen kann. Man man man.. ich scheine zu verkalken.  Weiterlesen

Respekt

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„Redet nicht von Liebe. Redet von Respekt. Da ist alles dabei.“

Dieses Zitat von Hans Söllner schrieb mein Pate in die Glückwunschkarte die er meinem Mann und mir zur Hochzeit schenkte.

„Das klingt schön“, dachte ich damals. Aber ich habe das Gefühl erst jetzt richtig zu verstehen was damit überhaupt gemeint ist.

Respekt ist der Grundstein. Verlierst Du den Respekt gegenüber Deinem Partner ist alles verloren.

Ich war definitiv an diesem Punkt. Ich tat Dinge die ganz sicher nicht respektvoll waren, sprach in der Vergangenheit oft abwertend über meinen Mann. Ich lästerte über das was er tat aber vor allem darüber was er nicht tat. Zum Beispiel den Haushalt. Lächerliche Kleinigkeiten…. ich konzentrierte mich so sehr darauf was er „falsch“ machte statt zu sehen wie viel Wertvolles er mir gibt.

An diesen Punkt möchte ich nicht mehr kommen.

Aus diesem Grund schenkte ich meinem Mann und mir letzte Woche „neue“ Ringe. Keine Ringe als Beweiß dafür das wir verheiratet sind, sondern Ringe als Versprechen dafür zukünftig respektvoll miteinander umzugehen.

Wofür bist Du am meisten dankbar?

„Unser Ziel ist es zwischenmenschliche Beziehungen durch bedeutende Gespräche und persönliche Zeit offline in einer schnelllebigen Welt zu fördern.“

„Weniger Smalltalk, mehr aufrichtige Gespräche“

Das waren die ersten Zeilen die ich über Vertellis las, was inzwischen schon über ein halbes Jahr her ist.

Ich wurde durch meinen Mann darauf aufmerksam gemacht und beschloss sofort die „normale“ und die Partneredition zu bestellen.

Inzwischen ist auch die Familienedition auf den Markt gekommen.

Vertellis ist ein Kartenspiel. Auf diesen Karten stehen Fragen. Für einen einzelnen, für die Gruppe.. manchmal werden einem auch Aufgaben gestellt.

Das „Spiel“ besteht also „nur“ daraus Fragen zu beantworten um sich näher zu kommen, einander kennen zulernen, wertvolle Gespräche zu führen statt vor dem Handy oder dem Fernseher zu hängen.

So simpel aber so schön!

Auf das Spiel an sich möchte ich hier nun nicht näher eingehen. Informiert Euch bitte über die Website (hier) oder auch über Facebook (hier). Vielleicht ist es ja auch was für Euch.

Ich möchte Euch stattdessen eine kleine Geschichte dazu erzählen, die mein Herz erwärmt hat.  Weiterlesen

Yoga

Ich denke darüber nach bei einem Yoga Kurs einzusteigen.

Nein im Grunde steht das schon fest, ich muss nur noch einen finden.

Und das ist gar nicht mal so leicht. Alle Kurse sind voll, ausgebucht. Das lässt mich nachdenken… über mich selbst und Yoga im Lauf der Zeit im Allgemeinen.

Ich probierte Yoga schon vor vielen Jahren aus. Als meine Depressionen sehr schlimm waren. Offen war ich damals aber nicht dafür und machte nur eine einzige Stunde mit. Jahre später, ich war schwanger, öffnete ich mich für „Walfischyoga“.  Weiterlesen

Lernen durch Negativbeispiele

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Heureka Momente.

Das sind diese Momente wo plötzlich eine Glühbirne im Kopf irre hell erstrahlt.

Für den einen war ich selbst verantwortlich. Mein Mann und ich machten Ordnung im Hof. Genauer gesagt in der „Autowerkstatt“ also an der Stelle an der wir unseren Mowag bauten. Als wir fertig waren kam in mir der Gedanke auf, das es jetzt sehr nett wäre wenn sich mein Mann bei mir für meine Hilfe bedanken würde. Dann kam mir aber:

Das braucht er gar nicht! Ich weiß auch ohne sein „Danke“ das ich gerade total fleißig war und viel geschafft hab.

Das war ein sehr gutes Gefühl. Wenig später kam mein Mann, unaufgefordert, auf mich zu und bedankte sich für meine Hilfe. Dieser Moment war genauso schön wie mein persönlicher davor.  Weiterlesen

Meditatives Rasenmähen

Dieser Beitrag ist schon echt ziemlich abgedreht.. aber ich schreibe ihn trotzdem und betrachte ihn einfach mit etwas Humor und Selbstironie. Vielleicht solltet Ihr das auch tun 😉

Seit ein paar Tagen mähe ich unser Grundstück. Das klingt jetzt erstmal unspektakulär.

Unser Grundstück geht über Stock und Stein, rauf und runter.. für mich meistens runter denn ich lande sehr häufig auf meinem Hinterteil.

Einen herkömmlichen Rasenmäher haben wir zwar, irgendwo, aber nutzen kann man den an den wenigstens Stellen. Es geht also nur mit Motorsense.

Wie man diese bedient habe ich erst hier auf dem Land gelernt. Vor zwei Jahren. Das habe ich gerade extra nachgeschlagen 😉

Ich mähe also. Seit Tagen.  Weiterlesen

Therapiepause

Ende Mai fand meine vorerst letzte Psychotherapiestunde statt.

Als kleine Hintergrundinfo muss ich erzählen das ich meine Therapie bei einer Heilpraktikerin machte und diese nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Ich zahlte meine Stunden also selbst.

Durch meine neue Situation, der Arbeitslosigkeit, weiß ich natürlich auch finanziell nicht genau wie es weitergeht.

Das kommunizierte ich offen mit meiner Therapeutin.. die mir schließlich in den letzten Wochen viel über offene, ehrliche Kommunikation erzählte 😉

Ich hatte erst das Gefühl als hätte sie Mitgefühl. Dann schlug die Stimmung um und es wirkte plötzlich auf mich als wäre sie böse auf mich, persönlich beleidigt.  Weiterlesen

Ärger über mich selbst

An einem Vormittag vor ein paar Tagen wollte ich wunderbare Fotos von einem wunderbaren Shooting bearbeiten. Mein Laptop machte ein automatisches Update und Photoshop wurde gleich nach dem Öffnen wieder geschlossen. Keine Ahnung warum.

Ich lud GIMP herunter. Das ist kostenlos, ich nutzte es früher schonmal und kam damit gut zurecht. GIMP öffnete aber meine RAW Dateien nicht. Ich lud einen Raw Konverter herunter- funktionierte immernoch nicht.

Gegen 10:30 gab ich auf. Mein Mann muss mir damit helfen. Ich blicke das nicht.  Weiterlesen

Wie geht es weiter?

DSCF9126Es ist nun genau eine Woche her als ich erfuhr das ich in der Firma in der ich beschäftigt war, nicht mehr weiter beschäftigt werde.

Glücklicherweise verbrachten wir das letzte Wochenende mit unserem Mowag am See.

Zuhause wäre mir vielleicht die Decke auf den Kopf gefallen. So aber saß ich am See, vor unserem selbstgebauten Wohnmobil, mit Radler und Wohnmobilzeitung in der Hand und im Gespräch mit meinem Mann.

Ich lies meine Gedanken schweifen und stellte mir die Frage: Wie geht es weiter?

Möchte ich einen meiner erlernten Berufe eigentlich weiter ausüben oder möchte ich etwas anderes machen? Etwas mit geregelten Arbeitszeiten, keine Schichtarbeit?

Oder möchte ich vielleicht etwas ganz, ganz anderes machen? Ist es möglich das ich das, was mir Spaß macht, zu so viel Geld machen könnte das es für ein genügsames Leben reicht?

Am kommenden Montagmorgen habe ich nun aber erstmal einen Termin beim Arbeitsamt.

Schlangenshooting – wortreiches Fazit

20180427-IsiLife-DSC09340.jpgBereits vor über zwei Wochen stand mein Schlangenshooting mit Fotografenkollegen Andreas an, von dem ich hier und hier schon berichtete.

Nun möchte ich gerne davon erzählen.

Ich hatte an diesem Tag frei was mir sehr recht kam. Eher ungeplant war dass das Shooting auf ein Kinderwochenende fiel.

Wir, mein Mann und ich, holten also meine beiden Stiefkinder ab und brachten sie mitsamt der Jüngsten zu meinen Schwiegereltern.

Am späten Nachmittag brachen wir wieder nach Hause auf. Dort packte ich all meine Sachen zusammen und wir machten uns bereit für den Abend. Mein Mann begleitete mich wieder, wie auch beim letzten Besuch im Doros.

Kurz nach 18 Uhr ging es los. Auf der Fahrt war ich wahnsinnig aufgeregt.

Mein Mann konnte mich nur wenig beruhigen. In mir kochte ein, selbst verursachter, hoher Erwartungsdruck.

Vor Ort angekommen, mit viel Gepäck unterm Arm, trat ich in den Club ein. Die Aufregung legte sich leider nicht.  Weiterlesen

Brainstorming

20180417_105656 - KopieIch bin fleißig am Ideen sammeln.

In etwa 1,5 Wochen findet unser Schlangenshooting statt und ich freu mich schon sehr. 

Gleichzeitig bin ich natürlich irre aufgeregt. Ich weiß nicht so ganz genau was mich erwartet.

Mit Schlangen hab ich bisher keine Erfahrungen gemacht.

Auch das ich die Personen vor meiner Kamera im Vorfeld nicht kennengelernt habe ist neu.

Ich bereite mich gerne etwas auf meine Shootings vor, ich bin diesbezüglich also eher unspontan. Ich „stalke“ meine „Models“ via Facebook oder lasse mir Selfies schicken damit ich mir schon vorab Gedanken machen kann. Welche Positionen wären schön? Was gefällt mir besonders, was sticht heraus? Was mag die Person an sich selbst wohl gerne oder eher nicht so gerne? Welche Farben passen, welche Accessoires könnte ich mit in die Shooting Tasche packen?

Das alles fällt weg. Ich werde meine „Models“ erst beim Shooting selbst kennen lernen und zudem ist die Zeit stark begrenzt.

Improvisieren ist angesagt. Die Ideen die ich sammel sind eher „Richtlinien“ als „konkrete Pläne“.

Aber ich bereite mich so gut es geht vor und es wird schon alles schief gehen. Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben. Oder so ähnlich 🙂

Mehr Achtsamkeit durch Ohropax

Letzte Woche machten wir Brennholz für die Schwiegereltern. Ich half dabei ein bisschen mit, so gut wie es eben mit meinem Fuß ging. Also alles etwas Piano.

Zwecks der Lautstärke der Motorsäge entschied ich Ohropax zu tragen.

Und nun sind wir wieder bei meinem aktuellen Thema Achtsamkeit angekommen.

Durch den geringeren Geräuschpegel nahm ich meine Schritte viel intensiver war. Ich konnte mich leichter auf meinen Atem konzentrieren und war ganz bei mir.

Das war eine spannende Erfahrung für mich.

In dieser Woche hatte ich nun öfter mal die Stöpsel in den Ohren wenn es mir schwer fiel mich „auszuklinken“ und es klappte dadurch wirklich besser.

Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Innere Achtsamkeit

Meine Website ist schon lange ein Kreuz und Quer verschiedenster Themen. Momentan liegt der Schwerpunkt aber doch stark auf meiner Psyche.

Das ist es aber womit ich mich gerade auch fast 24/7 beschäftige.

In meiner gestrigen Psychotherapiestunde ging es um „innere Achtsamkeit“.

Meine Seelendoktorin fragte mich zu Beginn der Stunde was dieser Begriff eigentlich für mich bedeutet. Ich gab ihr die Antwort: wie es der Begriff schon sagt auf sich Acht geben. Außerdem seine Bedürfnisse erspüren, die eigenen Gedanken und Gefühle ernst nehmen, respektvoll mit sich selbst umgehen, sich seinen Raum nehmen/ihn geltend machen, Grenzen setzen und verteidigen. Entschleunigen wie ich hier auch schon schrieb.

Meine Antwort schien sie zufrieden zu stellen und das Wort „Entschleunigen“ sei ein gutes Stichwort sagte sie. Ein Lob an mich.

Wir sprachen darüber wie ich Achtsamkeit in meinen Alltag einbauen kann und soll. Dabei solle ich langsam mit kleinen Dingen anfangen denn Achtsamkeit ist Übungssache sagt sie!

Ein Negativbeispiel, was ich auch mit meiner Therapeutin besprach, ist übrigens der telefonierende Kunde von dem ich hier schon geschrieben habe.

Beim Kochen und Essen zum Beispiel könnte man gut üben: Störquellen ausschalten, fokussieren auf das Tun, Zutaten erschmecken, riechen, tasten, bewusst wahrnehmen, bewusst und mit Genuss abschmecken, genießen!

Langsam machen, Zeit nehmen, schön und nicht schnell schneiden. Beim Essen: riechen, schmecken, langsam kauen (ist schließlich auch gut für Verdauung und Gewicht), passendes Ambiente dazu wählen, Kerzen anzünden, schönes Geschirr aussuchen, ein Glas Wein dazu trinken…

An Wein, so hab ich inzwischen rausgefunden, kann man übrigens gaaaaanz toll Achtsamkeit üben. Wie auch an Milch 43 und anderen leckeren Getränken 😉

Entschleunigen

20180326_083148.jpgEiner von vielen Punkten im Zuge meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“: Fokussieren und Entschleunigen.

Seit einigen Wochen bin ich wieder in psychotherapeutischer Behandlung. Davon schrieb ich hier bereits.

Dabei geht es um so furchtbar viele Themen, über die ich hier alle gerne berichten würde. Vom Hinterfragen meiner Mitmenschen habe ich neulich schon geschrieben. Mein Partner/unsere Beziehung ist eine weitere große „Baustelle“ (so nenne ich diese Themenblöcke) aber auch Achtsamkeit gegenüber mir selbst, meinem persönlichem Raum. Wie möchte ich zukünftig mit meinen Kollegen umgehen, meinen Arbeitsalltag bestreiten? Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben/worauf möchte ich meinen Fokus setzen?

Aber um über all diese Themen zu schreiben fehlt mir glaube ich doch ein bisschen die Zeit fürchte ich.

Ein wichtiger Punkt ist aber der oben genannte.

Ist Euch schonmal aufgefallen wieviele Dinge ihr gleichzeitig macht?

Bei mir sind das meist nur Kleinigkeiten (gewesen) aber ich nehme diese gerade bewusst bei mir selbst aber auch bei meinen Mitmenschen war. Zum Beispiel beim Einkaufen: Telefonieren/simsen und gleichzeitig einkaufen, den Einkauf einräumen, dabei telefonieren und gleichzeitig zahlen. Im dümmsten Fall vergessen was man dem Gesprächspartner mitteilen wollte oder aber was man einkaufen wollte.

Letzte Woche beobachtete ich einen Kunden der 20 Minuten lang aufgeregt durch den Laden marschierte und offensichtlich ein wichtiges, geschäftliches Telefonat führte. Er rannte dabei von einem in den nächsten Gang und kam letztendlich mit drei Teilen zu mir an die Kasse. Mit dem Kommentar: „Das ist der Mist an diesen Dingern. Die Leute erwischen einen überall. Und warum ich jetzt eigentlich hier rein bin weiß ich auch nicht mehr.“

Ich saß in der Vergangenheit häufig an meinem Schreibtisch, schrieb am Laptop, wollte mein Glückstagebuch füllen und eine Nachricht per Handy beantworten. Alles auf einmal.

Solche Dinge sorgten bei mir bisher für sehr viel Hektik. Es entstand ein Gefühl des Niemals mit irgendwas fertig werdens und auch nie zufrieden sein.

Ich mache mir also gerade zur Aufgabe entschleunigt zu leben.

Lieber weniger Aufgaben erledigen aber diese dann mit Sorgfalt und anschließendem innehalten und stolz sein.

Gar nicht so einfach dieses Umlernen… aber die Tatsache das ich momentan körperlich etwas gehandicapt bin macht es etwas leichter 😉

Mitmenschen hinterfragen

Wer tut mir gut? Wer bringt mich vorwärts? Wer „pusht“ mich? Wer weist mich auf meine Fehler hin?

Wer schadet mir? Handelt nur eigennützig? Zieht mich runter? Wer sucht die Fehler woanders?

Welche Menschen und Beziehungen sind Vorbilder?

Diese und andere Fragen gehen mir momentan durch den Kopf.

Zugegeben.. ich verkrieche mich momentan so ein kleines bisschen zuhause in meinem sicheren Raum. Ich hinterfrage gerade jede einzelne Person in meinem Umfeld und trau mich deswegen kaum raus.. weil ich (noch) keine „neue“, feste Meinung zu diesen Menschen habe.

In den letzten Jahren, da bin ich mir ausnahmsweise sicher, habe ich mich permanent mit falschen Menschen zusammengetan. Sicher waren auch ein paar „Gute“ dabei die auch weiterhin bei mir bleiben sollen.. aber ich sortiere gerade sehr, sehr stark aus.

Menschen von denen ich Bestätigung bekam. Klar, tut erstmal gut, ist aber falsch. Ist im „realen Leben“ nicht anders wie bei Facebook und Co. Was ja auch so ein Grund ist warum ich mich von den sozialen Medien fast komplett zurückgezogen habe. Aber zurück zum Thema.

Menschen, dir mir ständig sagten „Du machst doch nichts falsch!“. Klar mach ich Dinge falsch.. und sollte man in einer Freundschaft nicht sagen „Hey.. Du bist gerade auf nem völlig falschem Trip und so mag ich Dich nicht!“ Auf der Arbeit ist es ähnlich. Man muss einander doch sagen (selbstverständlich auf konstruktive Art, unter vier Augen usw) wenn etwas falsch läuft.

Menschen, die irgendwas bestimmtes von mir wollen. Die lediglich einen Nutzen aus mir ziehen ohne sich für mich als Mensch zu interessieren.

Menschen, die permanent abwertend über andere reden. Tratschen, lästern, schimpfen.

Jetzt bleibt nur die Frage mit welchen Menschen ich zukünftig denn überhaupt zu tun haben möchte? Es scheint doch recht überschaubar zu werden…

The monster is back

Depression ist die Rache des Verdrängten.

Ich habe lange verdrängt. Dinge die ich „eigentlich“ schonmal aufgearbeitet hatte.

Vielleicht aber auch nicht komplett und so sind die Wunden wieder aufgeplatzt.

Ich gehe seit ein paar Wochen wieder zur Therapie.

Fast jede Woche. Zwischen diesen Terminen weine ich viel. Eine Panikattacke blieb ebenfalls nicht aus. Und ich rede viel mit meinem Mann.. den ich in den letzten Wochen so furchtbar verletzt habe.

Mal bin ich klarer, mal spüre ich mich gar nicht.

Ich habe gerade nur sehr wenig Kontakt zu Freunden, Bekannten, Familie.

Ich schreibe viel. Notizen, Post Its, Spickzettel, Wegweiser..

Überall liegen irgendwelche Papiere rum und ich versuche, typisch Jungfrau, einen konkreten Plan aufzustellen wie es denn weitergehen soll…

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Innerer Monolog

„Magst Du nicht mal wieder schreiben?“

„Doch, total gerne. Aber ich weiß nicht wie… was…“

„Schreib doch einfach drauf los!“

„Nein kann ich nicht. Du kennst mich doch. Das muss System haben, Ordnung, irgendeinen Sinn, eine Reihenfolge. Ich kann doch nicht aus dem Nichts wieder anfangen nachdem ich so lange nichts geschrieben habe. Die letzten Beiträge waren ja auch eher halbherzig…“

„Mach doch einfach mal.. schreib einfach über das worauf Du gerade Lust hast.“

„Aber da blickt doch keiner mehr durch!“

„Du selbst blickst doch gerade auch nicht durch… „

Handy ausgemistet

Meine „Erneuerungen“ gehen weiter.

Soeben habe ich hunderte von Kontakten aus meinem Handytelefonbuch gelöscht. 

Für den Fall das ich die ein oder andere doch noch brauche hab ich sie am Laptop gespeichert. Ich glaube allerdings nicht das ich darauf zurückgreifen muss.

Einige Nummern und Namen konnte ich nicht mal mehr zuordnen?! Ich habe kein Gesicht zu diesen Namen im Kopf.

Geht es Euch auch so?

Habt Ihr auch Handynummern von Leuten gespeichert die Ihr auf irgendeiner Party, in der Kneipe mal kennengelernt habt aber keinerlei Kontakt besteht?

Einfach weg damit! Macht Euch frei 😉

Noch weniger Facebook

Ich bin seit heute bei 500px angemeldet.

Mal abgesehen davon das Facebook ja bekanntermaßen eher ungeeignet ist um Fotos zu präsentieren… nervt es auch unheimlich.

Es versetzte mich in so eine Drucksituation.

Ich muss doch was posten! Den Leuten zeigen was ich mache!

Ich mach mich los davon… ich möchte fotografieren weil ich fotografieren möchte. Nicht weil Facebook mich schon wieder darüber informierte das ich seit 3 Tagen nichts mehr gepostet hab.

Natürlich genieße ich es „Likes“ zu bekommen. Aber dieses ganze Social-Drumborium..

Brauch ich das wirklich?

Jetzt könnten böse Zungen fragen warum ich mich dann bei der nächsten Plattform angemeldet habe um da ja doch wieder Fotos hochzuladen? Das erkläre ich Euch gerne.

Ich fotografiere ja am Liebsten Menschen. Damit die sich aber erstmal fotografieren lassen empfiehlt es sich Fotos vorweisen zu können.

Da kommt nun meine neue 500px Seite ins Spiel.

Einfach nur meine Fotos präsentieren. Ohne Drumborium.

Schaut doch mal rein 🙂

500px.com/nimmersattfotografie

Tschüss Facebook

Ich habe, zumindest für den Moment, meinen „Absprung“ von Facebook geschafft. Bereits im November habe ich meine gesamte Freundesliste gelöscht, alle Abos zu Seiten gekündigt und alle Gruppen verlassen.

Ich schaffe es nicht in Balance zu kommen.

Es fällt mir schwer ein Gleichgewicht zwischen „Facebook sinnvoll nutzen“ und „absoluten Zeitfresser“ zu finden.

Immer wieder startete ich neue Versuche und scheiterte kläglich also musste ein radikaler Schritt her. Der alle Freunde zu löschen 😉

Ich verrate Euch wieviele „Freunde“ nachgefragt haben was denn bei mir los ist.

Genau 3.

Traurig bin ich darüber aber gar nicht. Es bestätigt mich eher in meinem Handeln.

Ich nutze Facebook nur noch um ganz bestimmte nachzuschlagen aber ich surfe nicht mehr blöd rum. Freundschaftsanfragen nehme ich gar nicht erst an.

Und irgendwie fühle ich mich seither wahnsinnig frei.

Ich konnte mich losreißen von dem Gedanken Menschen zu beeindrucken, etwas zu posten nur um gesehen zu werden, präsent zu sein… 

Und auch von dem Gedanken ständig über das Mittagessen meiner Bekannten informiert zu sein.

Ich konzentriere mich gerade intensiv auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben und das tut richtig gut.

Erkältung und Depressionen

Ich habe mir eine fetzen Erkältung eingefangen. Die ganze letzte Woche hatte ich jeden Tag wahnsinnige Kopfschmerzen und musste sogar Schmerztabletten nehmen, was für mich inzwischen ja schon eine Seltenheit geworden ist (zum Glück).

Nun bin ich heftig erkältet.

Meine Nebenhöhlen sind dicht, alles tut mir weh. Jammer jammer jammer… Gestern Abend nach der Spätschicht mixte ich mir einen Drink der mir meistens ganz gut hilft wenn ich erkältet bin… wenn er nicht hilft sorgt er aber auf jeden Fall für süße Träume 😉

Also ich bin krank und schleppe mich dennoch auf die Arbeit. Die diese Woche extrem anstregend ist weil mehrere Kollegen ausfallen. Gerne wäre ich am Wochenende zu meiner Mama gefahren, der letzte Besuch ist nun auch schon wieder eine Weile her, nun würde ich mich am Liebsten krankschreiben lassen aber mir ist klar dass sofort über mich getratscht wird…

„Viola hat nicht frei bekommen, jetzt lässt sie sich krankschreiben“

Aber damit könnte ich vielleicht noch leben. Mein Vertrag ist allerdings bis Ende Februar befristet und ich würde meinen Job „eigentlich“ gerne behalten. Bzw ich habe keine Lust mir einen neuen zu suchen denn ich suchte nach diesem schon viel zu lange.

Ich habe keine Lust nach Stellen zu suchen und auch keine Lust Bewerbungen zu schreiben. Ich mag es im Einzelhandel zu arbeiten aber egal in welche Filiale man kommt, tauchen immer wieder die selben Probleme auf.

Jammer jammer jammer.

Es tut mir Leid. Dieser Beitrag ist furchtbar. Worauf ich eigentlich hinaus will ist folgendes:

Die Tatsache das ich krank bin und nicht mal Lust habe mir zum Beispiel irgendwelche YouTube Fotografie Videos anzusehen macht mich depressiv.

Es kommen so Gedanken auf wie „Jetzt habe ich nicht mal Lust mich irgendwie weiterzubilden, vielleicht habe ich schon wieder die Lust am Fotografieren verloren.. das ist ja irgendwie typisch für mich… wenig Durchhaltevermögen“ und so weiter und so fort.

Ich kämpfe also nicht nur gegen die Erkältung an sondern auch gegen alte Gedankenmuster.

Doppelt anstrengend.

Dabei bin ich doch nur krank. Gar nix Schlimmes. Das geht vorbei und dann bin ich wieder fit und motiviert. Auch in Sachen Fotos.

Geschützt: Wochenplanung 2ter Teil

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