Yoga

Ich denke darüber nach bei einem Yoga Kurs einzusteigen.

Nein im Grunde steht das schon fest, ich muss nur noch einen finden.

Und das ist gar nicht mal so leicht. Alle Kurse sind voll, ausgebucht. Das lässt mich nachdenken… über mich selbst und Yoga im Lauf der Zeit im Allgemeinen.

Ich probierte Yoga schon vor vielen Jahren aus. Als meine Depressionen sehr schlimm waren. Offen war ich damals aber nicht dafür und machte nur eine einzige Stunde mit. Jahre später, ich war schwanger, öffnete ich mich für „Walfischyoga“.  Weiterlesen

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Lernen durch Negativbeispiele

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Heureka Momente.

Das sind diese Momente wo plötzlich eine Glühbirne im Kopf irre hell erstrahlt.

Für den einen war ich selbst verantwortlich. Mein Mann und ich machten Ordnung im Hof. Genauer gesagt in der „Autowerkstatt“ also an der Stelle an der wir unseren Mowag bauten. Als wir fertig waren kam in mir der Gedanke auf, das es jetzt sehr nett wäre wenn sich mein Mann bei mir für meine Hilfe bedanken würde. Dann kam mir aber:

Das braucht er gar nicht! Ich weiß auch ohne sein „Danke“ das ich gerade total fleißig war und viel geschafft hab.

Das war ein sehr gutes Gefühl. Wenig später kam mein Mann, unaufgefordert, auf mich zu und bedankte sich für meine Hilfe. Dieser Moment war genauso schön wie mein persönlicher davor.

Den nächsten Glühbirnen-Moment hatte ich auf unserem Heimat- und Wiesenfest. Auf diesem traf ich eine alte Bekannte die sich über ihren Mann ärgerte weil er nur Bier für sich und kein Radler für sie bestellte.

„Der muss doch merken das mir das Bier nicht schmeckt und ich Radler möchte!“, erzählte sie ganz entsetzt.

Nee muss er eben nicht! Der hat doch keine Glaskugel! Woher soll er denn wissen das Du Radler trinken möchtest?!

Ob sie letztendlich zu ihrem Radler kam.. ich weiß es nicht. Viel wichtiger wäre das sie zu dem Gedanken kommt das sie vielleicht nur ihr Bedürfnis klar artikulieren müsste….

Zu guter Letzt schrieb mir eine Freundin. Sie erzählte mir das sie sich in einer anderen Freundschaft gerade sehr unwohl fühle, sich nicht mehr traue offen über ihre Gefühle zu reden. Den Kontakt abbrechen oder zu minimieren fühlt sich für sie aber auch nicht richtig an.

Ich gab ihr den Rat genau zu überlegen ob der Kontakt wertvoll für sie ist. Ob diese andere Person sie im Leben vorwärts bringt oder ob sie mehr schadet als gut tut.

Über das Hinterfragen seiner Mitmenschen schrieb ich vor einigen Wochen einen Beitrag. Diesen könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

Ich hoffe sie findet einen Weg der für sie passt. Ich selbst kam dadurch, erneut, zu der Erkenntnis, das man Menschen die einem Schaden zufügen, durchaus „aussortieren“ darf.

Es ist schließlich mein Leben.. kein anderer geht es für mich. Also muss ich so leben das es für mich gut ist.

 

Umstrukturierung

Viele meiner Beiträge sind vorerst passwortgeschützt.

Das liegt daran das ich meine Website weiter umstrukturiere.

Bitte habt ein wenig Geduld 🙂

Meditatives Rasenmähen

Dieser Beitrag ist schon echt ziemlich abgedreht.. aber ich schreibe ihn trotzdem und betrachte ihn einfach mit etwas Humor und Selbstironie. Vielleicht solltet Ihr das auch tun 😉

Seit ein paar Tagen mähe ich unser Grundstück. Das klingt jetzt erstmal unspektakulär.

Unser Grundstück geht über Stock und Stein, rauf und runter.. für mich meistens runter denn ich lande sehr häufig auf meinem Hinterteil.

Einen herkömmlichen Rasenmäher haben wir zwar, irgendwo, aber nutzen kann man den an den wenigstens Stellen. Es geht also nur mit Motorsense.

Wie man diese bedient habe ich erst hier auf dem Land gelernt. Vor zwei Jahren. Das habe ich gerade extra nachgeschlagen 😉

Ich mähe also. Seit Tagen. 

Als erstes war der „Spielplatz“ dran. Der Grund ums Trampolin, den Sandkasten und ums Hühnergehege. Auch das was unmittelbar vorm Haus wächst, musste dran glauben und die Einfahrt sieht inzwischen auch ordentlich und gepflegt aus.

Jetzt bin ich unterhalb unseres Hauses und der Einfahrt, im Hang, und vermute etwa 2000 von 7000m² gemäht zu haben. Was für ein Erfolg! 😀

Was ich Euch aber eigentlich erzählen möchte ist, wie gut mir das Rasenmähen tut. Das meine ich ernst!

Die große Fläche kann man unmöglich als Ganzes sehen. Würde ich das tun, ich glaube ich würde überhaupt nicht mähen. Ich denke also in vielen kleinen Etappen und feiere so natürlich auch viele Erfolge. Nach jeder erreichten Etappe bin ich stolz auf mich und ganz viele Glücksgefühle strömen durch mich hindurch.

Außerdem ist das Mähen an sich ein bisschen wie Meditieren. Die Motorsense schwingt hin und her und hin und her… Ich trage vorbildlich Helm, mit Ohrschutz, was mein Meditieren noch etwas unterstützt. Über mein kleines Hilfsmittel Ohropax schrieb ich hier schon mal.

Rasenmähen als Achtsamkeitsübung.

Ich bin mir nicht sicher ob ich das schon mal in irgendeinem schlauen Buch gelesen hab. Ich glaubs ja eher nicht.

Aber jeder muss halt so seinen eigenen Weg finden 😉

Therapiepause

Ende Mai fand meine vorerst letzte Psychotherapiestunde statt.

Als kleine Hintergrundinfo muss ich erzählen das ich meine Therapie bei einer Heilpraktikerin machte und diese nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Ich zahlte meine Stunden also selbst.

Durch meine neue Situation, der Arbeitslosigkeit, weiß ich natürlich auch finanziell nicht genau wie es weitergeht.

Das kommunizierte ich offen mit meiner Therapeutin.. die mir schließlich in den letzten Wochen viel über offene, ehrliche Kommunikation erzählte 😉

Ich hatte erst das Gefühl als hätte sie Mitgefühl. Dann schlug die Stimmung um und es wirkte plötzlich auf mich als wäre sie böse auf mich, persönlich beleidigt.  Weiterlesen

Ärger über mich selbst

An einem Vormittag vor ein paar Tagen wollte ich wunderbare Fotos von einem wunderbaren Shooting bearbeiten. Mein Laptop machte ein automatisches Update und Photoshop wurde gleich nach dem Öffnen wieder geschlossen. Keine Ahnung warum.

Ich lud GIMP herunter. Das ist kostenlos, ich nutzte es früher schonmal und kam damit gut zurecht. GIMP öffnete aber meine RAW Dateien nicht. Ich lud einen Raw Konverter herunter- funktionierte immernoch nicht.

Gegen 10:30 gab ich auf. Mein Mann muss mir damit helfen. Ich blicke das nicht.  Weiterlesen

Wie geht es weiter?

DSCF9126Es ist nun genau eine Woche her als ich erfuhr das ich in der Firma in der ich beschäftigt war, nicht mehr weiter beschäftigt werde.

Glücklicherweise verbrachten wir das letzte Wochenende mit unserem Mowag am See.

Zuhause wäre mir vielleicht die Decke auf den Kopf gefallen. So aber saß ich am See, vor unserem selbstgebauten Wohnmobil, mit Radler und Wohnmobilzeitung in der Hand und im Gespräch mit meinem Mann.

Ich lies meine Gedanken schweifen und stellte mir die Frage: Wie geht es weiter?

Möchte ich einen meiner erlernten Berufe eigentlich weiter ausüben oder möchte ich etwas anderes machen? Etwas mit geregelten Arbeitszeiten, keine Schichtarbeit?

Oder möchte ich vielleicht etwas ganz, ganz anderes machen? Ist es möglich das ich das, was mir Spaß macht, zu so viel Geld machen könnte das es für ein genügsames Leben reicht?

Am kommenden Montagmorgen habe ich nun aber erstmal einen Termin beim Arbeitsamt.

Schlangenshooting – wortreiches Fazit

20180427-IsiLife-DSC09340.jpgBereits vor über zwei Wochen stand mein Schlangenshooting mit Fotografenkollegen Andreas an, von dem ich hier und hier schon berichtete.

Nun möchte ich gerne davon erzählen.

Ich hatte an diesem Tag frei was mir sehr recht kam. Eher ungeplant war dass das Shooting auf ein Kinderwochenende fiel.

Wir, mein Mann und ich, holten also meine beiden Stiefkinder ab und brachten sie mitsamt der Jüngsten zu meinen Schwiegereltern.

Am späten Nachmittag brachen wir wieder nach Hause auf. Dort packte ich all meine Sachen zusammen und wir machten uns bereit für den Abend. Mein Mann begleitete mich wieder, wie auch beim letzten Besuch im Doros.

Kurz nach 18 Uhr ging es los. Auf der Fahrt war ich wahnsinnig aufgeregt.

Mein Mann konnte mich nur wenig beruhigen. In mir kochte ein, selbst verursachter, hoher Erwartungsdruck.

Vor Ort angekommen, mit viel Gepäck unterm Arm, trat ich in den Club ein. Die Aufregung legte sich leider nicht.  Weiterlesen

Brainstorming

20180417_105656 - KopieIch bin fleißig am Ideen sammeln.

In etwa 1,5 Wochen findet unser Schlangenshooting statt und ich freu mich schon sehr. 

Gleichzeitig bin ich natürlich irre aufgeregt. Ich weiß nicht so ganz genau was mich erwartet.

Mit Schlangen hab ich bisher keine Erfahrungen gemacht.

Auch das ich die Personen vor meiner Kamera im Vorfeld nicht kennengelernt habe ist neu.

Ich bereite mich gerne etwas auf meine Shootings vor, ich bin diesbezüglich also eher unspontan. Ich „stalke“ meine „Models“ via Facebook oder lasse mir Selfies schicken damit ich mir schon vorab Gedanken machen kann. Welche Positionen wären schön? Was gefällt mir besonders, was sticht heraus? Was mag die Person an sich selbst wohl gerne oder eher nicht so gerne? Welche Farben passen, welche Accessoires könnte ich mit in die Shooting Tasche packen?

Das alles fällt weg. Ich werde meine „Models“ erst beim Shooting selbst kennen lernen und zudem ist die Zeit stark begrenzt.

Improvisieren ist angesagt. Die Ideen die ich sammel sind eher „Richtlinien“ als „konkrete Pläne“.

Aber ich bereite mich so gut es geht vor und es wird schon alles schief gehen. Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben. Oder so ähnlich 🙂

Mehr Achtsamkeit durch Ohropax

Letzte Woche machten wir Brennholz für die Schwiegereltern. Ich half dabei ein bisschen mit, so gut wie es eben mit meinem Fuß ging. Also alles etwas Piano.

Zwecks der Lautstärke der Motorsäge entschied ich Ohropax zu tragen.

Und nun sind wir wieder bei meinem aktuellen Thema Achtsamkeit angekommen.

Durch den geringeren Geräuschpegel nahm ich meine Schritte viel intensiver war. Ich konnte mich leichter auf meinen Atem konzentrieren und war ganz bei mir.

Das war eine spannende Erfahrung für mich.

In dieser Woche hatte ich nun öfter mal die Stöpsel in den Ohren wenn es mir schwer fiel mich „auszuklinken“ und es klappte dadurch wirklich besser.

Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Innere Achtsamkeit

Meine Website ist schon lange ein Kreuz und Quer verschiedenster Themen. Momentan liegt der Schwerpunkt aber doch stark auf meiner Psyche.

Das ist es aber womit ich mich gerade auch fast 24/7 beschäftige.

In meiner gestrigen Psychotherapiestunde ging es um „innere Achtsamkeit“.

Meine Seelendoktorin fragte mich zu Beginn der Stunde was dieser Begriff eigentlich für mich bedeutet. Ich gab ihr die Antwort: wie es der Begriff schon sagt auf sich Acht geben. Außerdem seine Bedürfnisse erspüren, die eigenen Gedanken und Gefühle ernst nehmen, respektvoll mit sich selbst umgehen, sich seinen Raum nehmen/ihn geltend machen, Grenzen setzen und verteidigen. Entschleunigen wie ich hier auch schon schrieb.

Meine Antwort schien sie zufrieden zu stellen und das Wort „Entschleunigen“ sei ein gutes Stichwort sagte sie. Ein Lob an mich.

Wir sprachen darüber wie ich Achtsamkeit in meinen Alltag einbauen kann und soll. Dabei solle ich langsam mit kleinen Dingen anfangen denn Achtsamkeit ist Übungssache sagt sie!

Ein Negativbeispiel, was ich auch mit meiner Therapeutin besprach, ist übrigens der telefonierende Kunde von dem ich hier schon geschrieben habe.

Beim Kochen und Essen zum Beispiel könnte man gut üben: Störquellen ausschalten, fokussieren auf das Tun, Zutaten erschmecken, riechen, tasten, bewusst wahrnehmen, bewusst und mit Genuss abschmecken, genießen!

Langsam machen, Zeit nehmen, schön und nicht schnell schneiden. Beim Essen: riechen, schmecken, langsam kauen (ist schließlich auch gut für Verdauung und Gewicht), passendes Ambiente dazu wählen, Kerzen anzünden, schönes Geschirr aussuchen, ein Glas Wein dazu trinken…

An Wein, so hab ich inzwischen rausgefunden, kann man übrigens gaaaaanz toll Achtsamkeit üben. Wie auch an Milch 43 und anderen leckeren Getränken 😉

Entschleunigen

20180326_083148.jpgEiner von vielen Punkten im Zuge meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“: Fokussieren und Entschleunigen.

Seit einigen Wochen bin ich wieder in psychotherapeutischer Behandlung. Davon schrieb ich hier bereits.

Dabei geht es um so furchtbar viele Themen, über die ich hier alle gerne berichten würde. Vom Hinterfragen meiner Mitmenschen habe ich neulich schon geschrieben. Mein Partner/unsere Beziehung ist eine weitere große „Baustelle“ (so nenne ich diese Themenblöcke) aber auch Achtsamkeit gegenüber mir selbst, meinem persönlichem Raum. Wie möchte ich zukünftig mit meinen Kollegen umgehen, meinen Arbeitsalltag bestreiten? Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben/worauf möchte ich meinen Fokus setzen?

Aber um über all diese Themen zu schreiben fehlt mir glaube ich doch ein bisschen die Zeit fürchte ich.

Ein wichtiger Punkt ist aber der oben genannte.

Ist Euch schonmal aufgefallen wieviele Dinge ihr gleichzeitig macht?

Bei mir sind das meist nur Kleinigkeiten (gewesen) aber ich nehme diese gerade bewusst bei mir selbst aber auch bei meinen Mitmenschen war. Zum Beispiel beim Einkaufen: Telefonieren/simsen und gleichzeitig einkaufen, den Einkauf einräumen, dabei telefonieren und gleichzeitig zahlen. Im dümmsten Fall vergessen was man dem Gesprächspartner mitteilen wollte oder aber was man einkaufen wollte.

Letzte Woche beobachtete ich einen Kunden der 20 Minuten lang aufgeregt durch den Laden marschierte und offensichtlich ein wichtiges, geschäftliches Telefonat führte. Er rannte dabei von einem in den nächsten Gang und kam letztendlich mit drei Teilen zu mir an die Kasse. Mit dem Kommentar: „Das ist der Mist an diesen Dingern. Die Leute erwischen einen überall. Und warum ich jetzt eigentlich hier rein bin weiß ich auch nicht mehr.“

Ich saß in der Vergangenheit häufig an meinem Schreibtisch, schrieb am Laptop, wollte mein Glückstagebuch füllen und eine Nachricht per Handy beantworten. Alles auf einmal.

Solche Dinge sorgten bei mir bisher für sehr viel Hektik. Es entstand ein Gefühl des Niemals mit irgendwas fertig werdens und auch nie zufrieden sein.

Ich mache mir also gerade zur Aufgabe entschleunigt zu leben.

Lieber weniger Aufgaben erledigen aber diese dann mit Sorgfalt und anschließendem innehalten und stolz sein.

Gar nicht so einfach dieses Umlernen… aber die Tatsache das ich momentan körperlich etwas gehandicapt bin macht es etwas leichter 😉

Mitmenschen hinterfragen

Wer tut mir gut? Wer bringt mich vorwärts? Wer „pusht“ mich? Wer weist mich auf meine Fehler hin?

Wer schadet mir? Handelt nur eigennützig? Zieht mich runter? Wer sucht die Fehler woanders?

Welche Menschen und Beziehungen sind Vorbilder?

Diese und andere Fragen gehen mir momentan durch den Kopf.

Zugegeben.. ich verkrieche mich momentan so ein kleines bisschen zuhause in meinem sicheren Raum. Ich hinterfrage gerade jede einzelne Person in meinem Umfeld und trau mich deswegen kaum raus.. weil ich (noch) keine „neue“, feste Meinung zu diesen Menschen habe.

In den letzten Jahren, da bin ich mir ausnahmsweise sicher, habe ich mich permanent mit falschen Menschen zusammengetan. Sicher waren auch ein paar „Gute“ dabei die auch weiterhin bei mir bleiben sollen.. aber ich sortiere gerade sehr, sehr stark aus.

Menschen von denen ich Bestätigung bekam. Klar, tut erstmal gut, ist aber falsch. Ist im „realen Leben“ nicht anders wie bei Facebook und Co. Was ja auch so ein Grund ist warum ich mich von den sozialen Medien fast komplett zurückgezogen habe. Aber zurück zum Thema.

Menschen, dir mir ständig sagten „Du machst doch nichts falsch!“. Klar mach ich Dinge falsch.. und sollte man in einer Freundschaft nicht sagen „Hey.. Du bist gerade auf nem völlig falschem Trip und so mag ich Dich nicht!“ Auf der Arbeit ist es ähnlich. Man muss einander doch sagen (selbstverständlich auf konstruktive Art, unter vier Augen usw) wenn etwas falsch läuft.

Menschen, die irgendwas bestimmtes von mir wollen. Die lediglich einen Nutzen aus mir ziehen ohne sich für mich als Mensch zu interessieren.

Menschen, die permanent abwertend über andere reden. Tratschen, lästern, schimpfen.

Jetzt bleibt nur die Frage mit welchen Menschen ich zukünftig denn überhaupt zu tun haben möchte? Es scheint doch recht überschaubar zu werden…

The monster is back

Depression ist die Rache des Verdrängten.

Ich habe lange verdrängt. Dinge die ich „eigentlich“ schonmal aufgearbeitet hatte.

Vielleicht aber auch nicht komplett und so sind die Wunden wieder aufgeplatzt.

Ich gehe seit ein paar Wochen wieder zur Therapie.

Fast jede Woche. Zwischen diesen Terminen weine ich viel. Eine Panikattacke blieb ebenfalls nicht aus. Und ich rede viel mit meinem Mann.. den ich in den letzten Wochen so furchtbar verletzt habe.

Mal bin ich klarer, mal spüre ich mich gar nicht.

Ich habe gerade nur sehr wenig Kontakt zu Freunden, Bekannten, Familie.

Ich schreibe viel. Notizen, Post Its, Spickzettel, Wegweiser..

Überall liegen irgendwelche Papiere rum und ich versuche, typisch Jungfrau, einen konkreten Plan aufzustellen wie es denn weitergehen soll…

20180227_115909.jpg

Innerer Monolog

„Magst Du nicht mal wieder schreiben?“

„Doch, total gerne. Aber ich weiß nicht wie… was…“

„Schreib doch einfach drauf los!“

„Nein kann ich nicht. Du kennst mich doch. Das muss System haben, Ordnung, irgendeinen Sinn, eine Reihenfolge. Ich kann doch nicht aus dem Nichts wieder anfangen nachdem ich so lange nichts geschrieben habe. Die letzten Beiträge waren ja auch eher halbherzig…“

„Mach doch einfach mal.. schreib einfach über das worauf Du gerade Lust hast.“

„Aber da blickt doch keiner mehr durch!“

„Du selbst blickst doch gerade auch nicht durch… „

Handy ausgemistet

Meine „Erneuerungen“ gehen weiter.

Soeben habe ich hunderte von Kontakten aus meinem Handytelefonbuch gelöscht. 

Für den Fall das ich die ein oder andere doch noch brauche hab ich sie am Laptop gespeichert. Ich glaube allerdings nicht das ich darauf zurückgreifen muss.

Einige Nummern und Namen konnte ich nicht mal mehr zuordnen?! Ich habe kein Gesicht zu diesen Namen im Kopf.

Geht es Euch auch so?

Habt Ihr auch Handynummern von Leuten gespeichert die Ihr auf irgendeiner Party, in der Kneipe mal kennengelernt habt aber keinerlei Kontakt besteht?

Einfach weg damit! Macht Euch frei 😉

Noch weniger Facebook

Ich bin seit heute bei 500px angemeldet.

Mal abgesehen davon das Facebook ja bekanntermaßen eher ungeeignet ist um Fotos zu präsentieren… nervt es auch unheimlich.

Es versetzte mich in so eine Drucksituation.

Ich muss doch was posten! Den Leuten zeigen was ich mache!

Ich mach mich los davon… ich möchte fotografieren weil ich fotografieren möchte. Nicht weil Facebook mich schon wieder darüber informierte das ich seit 3 Tagen nichts mehr gepostet hab.

Natürlich genieße ich es „Likes“ zu bekommen. Aber dieses ganze Social-Drumborium..

Brauch ich das wirklich?

Jetzt könnten böse Zungen fragen warum ich mich dann bei der nächsten Plattform angemeldet habe um da ja doch wieder Fotos hochzuladen? Das erkläre ich Euch gerne.

Ich fotografiere ja am Liebsten Menschen. Damit die sich aber erstmal fotografieren lassen empfiehlt es sich Fotos vorweisen zu können.

Da kommt nun meine neue 500px Seite ins Spiel.

Einfach nur meine Fotos präsentieren. Ohne Drumborium.

Schaut doch mal rein 🙂

500px.com/nimmersattfotografie

Geschützt: Wochenplanung 2ter Teil

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Geschützt: Noch ein stressiges Wochenende

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