Ist doch langweilig…

… seit der Mowag ausgebaut ist und wir nichts mehr zum Basteln haben.

Mit dieser Einstellung gingen wir vergangenen Montag in den Baumarkt und kauften Sperrholzplatten um unseren Subaru auszubauen.

Die Tränen sind getrocknet, die Enttäuschung hat nachgelassen. Wir sind hoch motiviert eine tolle Reise anzutreten.

In den letzten Tagen bastelten wir also eine Konstruktion in unseren Subaru, ähnlich der die wir letztes Jahr zur Norwegenreise gebaut hatten. Nur etwas durchdachter.

Wir kauften mal wieder ein Zelt (unseres verliehen wir; schließlich sind wir nicht davon ausgegangen das wir es brauchen könnten) und ein Sonnensegel als „Vorzelt“ für unser Auto und bauten beides vorher probehalber auf.

Auch hier sind wir inzwischen schlauer nachdem unser Zelt, nicht probehalber aufgebaut weil „passt schon“, in Norwegen nach wenigen Tagen das Zeitliche gesegnet hatte.

Ich packte das Auto voll, räumte es wieder aus, packte erneut ein bis ich nun die beste Ordnung gefunden hab. Zumindest für den Moment 😉

Es sind nur noch ganz wenige Tage bis es losgeht und ich bin voller Vorfreude!

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Urlaub geplatzt?

IMG_7939.JPGMein Mann und ich kamen gestern Nachmittag von der „Generalprobe“ mit dem Mowag zurück.

Am frühen Freitag Nachmittag sind wir Richtung Osten aufgebrochen.

Die Hitze verlangte nach See und der Mowag nach einer letzten Testfahrt.

Wir fanden ein wunderschönes Plätzchen mitten im Grünen. Zwar ging es etwas steil zum Wasser runter aber uns Abenteurer störte das nicht.

Wir schwammen den ganzen Freitag und Samstag und gestern Abend beobachteten wir ein wunderschönes Wärmegewitter vom „Balkon“ (Dach des Mowags ;)) aus. Wenig später folgte Regenschauer dem wir vom Innen aus lauschten bis wir alle einschliefen.

Ein paar Momentaufnahmen findet Ihr im nächsten Beitrag oder in der Kategorie Momente | Bildstrecken.

Heute ging es nach Hause. Kurz vor Ankunft in der „Basis“ tankten wir nochmal voll um zu wissen wie durstig er denn nun auf dieser kurzen Reise war.

An der Tankstelle dann leider der Schock Moment. Die Achse trieft, das Getriebe qualmt.

Glücklicherweise kamen wir noch zuhause an- die große Tour aber war geplatzt. Zumindest mit unserem Mowag.

Große Enttäuschung. Positives Denken dahin.. und bald auch dicke Tränen.

Dennoch fingen wir an unseren Subaru herzurichten. Ich räumte aus, staubsaugte, mein Mann behandelte ein paar Roststellen und wir holten die Dachbox aus dem Schuppen.

Wir wollen definitiv fahren; egal mit welchem Auto.

„Wohin mit diesem sch*** Ersatzrad?!“

 

Mein Mann war der Verzweiflung nahe.

Unser Ersatzrad befand sich anfangs auf dem Dach des Mowags. Gemeinsam mit den Wasserkanistern.

Zwischendurch bauten wir einen Träger um es hinten am „Kofferraum“ anzubringen denn meinen Mann störte das Gewicht oben auf dem Dach.

Auch unsere Wasserkanister mussten weichen denn Herzensmensch hatte festgestellt dass das Dach unter den Kanistern das Rosten anfing. Oh weia.

Nun befindet sich das Rad aber doch wieder auf dem Dach.

Zu groß war die Sorge das wir durch diesen Eigenanbau Probleme bekommen könnten.

Die Wasserkanister haben aber tatsächlich einen neuen Platz bekommen. Sie sind nun in einer unserer Sitzbänke untergebracht…

… nachdem ich einige Stunden mit dem Hochdruckreiniger verbracht habe.

In unserem Enthusiasmus hatten wir diese nämlich schwarz lackiert damit sich das Wasser darin schneller erwärmt.

Der Lack bröckelte aber ab und nun hatte ich den ganzen Mist am Holz der Sitzbank hängen. Geht gar nicht!

Ich wackelte also zum Nachbarn vor, schnorrte den Hochdruckreiniger und verbrachte ein paar Stunden damit die Dinger einigermaßen sauber zu bekommen.

Danach durften sie in die Sitzbank und ich schraubte noch ein paar zusätzliche Bretter an damit sie nicht verrutschen können.

 

„Wenn ich schon mal drüber bin“ befestigte ich auch noch ein Seil am Deckel unseres oberen Bettes (dem der Räubertochter), unter dem sich unsere Kühlbox befindet.

So kann ich bequemer ein- und ausladen denn ich hab nun beide Hände zur Verfügung.

In der Zwischenzeit bastelte mein Mann an der elektrischen Benzinpumpe rum. Diese hat schon lange ihren festen Platz, bekam nun aber noch einen „Wasserschutz“.

Ein alter Verbandskasten (ich liebe diesen Low Budget Kram!) wurde wiedergeboren 😉

Benzinpumpe weg, Kasten ran, Benzinpumpe wieder rein, grünen Lack drüber und Silikon zum Abdichten. Fertig.

Es sind so die letzten Kleinigkeiten, Kniffe, Handgriffe die wir gerade erledigen bevor es auf große Fahrt geht 🙂

Aufs Wesentliche fokussiert

Letzte Woche, so mein Anschein, war ich etwas schreibfaul. Die Woche davor küsste mich die Muse aber nun kam ich irgendwie nicht mehr so zum Schreiben.

Das liegt aber daran das mein Mann und ich mega fleißig an unserem Mowag gebastelt haben.

Neben dem neuen Tank, von dem ich schon ein Foto gezeigt habe, verbastelte mein Mann natürlich sämtliche Leitungen und Elektrozeug dazu.

Ich nahm ein paar kleine, praktische Veränderungen durch, die aber dennoch ein bisschen Zeit und Geduld abverlangten.

Unsere beiden Sitzbänke bieten jede Menge Stauraum.

Anfangs für Klamotten, Geschirr und anderen Kleinkram gedacht, sind sie nun das Zuhause von Stromkabel, Gaskocher, Holz und Spülschüssel. Über meine Umräumaktion schrieb ich bereits hier.

Beide Bänke schlossen wir mit Klappen, also mit Scharnieren, die leider bei unseren wenigen Trips die wir nun hinter uns haben, ausgeleiert sind.

Ich entschied es simpler zu bauen.

Mein Mann sägte mir die Bretter, auf denen man sitzt, ein paar mal durch und ich baute ganz schlichte Deckel daraus. Damit nix wackelt oder rutscht verschraubte ich auf der Unterseite der Deckel ein paar Leisten. Anheben kann man sie bequem an einem Seil für das ich zwei Löcher in die Platte bohrte. Das Seil verknotete ich auf der Unterseite.

Nun kann da also nichts mehr ausleiern oder kaputt gehen. Außerdem fällt das Ein- und Ausladen viel leichter denn man nimmt die Deckel bequem ab, stellt sie vor der Truhe auf den Boden und hat beide Hände frei. Mit den Klappen davor war das etwas komplizierter denn ich musste mit einer Hand halten und mit der anderen beladen weil mir bisher keine Lösung zum Fixieren der Klappe eingefallen ist. Ich finds super so!

Einfach. Simpel. Fokussiert aufs Wesentliche.

Feinarbeit

Als wir auf dem Campingplatz in Harra standen, stellte ich fest das es extrem umständlich wird an Dinge in unseren Truhen ran zu kommen wenn unser Bett gebaut ist. Ich brainstormte mit meinem Mann ob wir nicht vielleicht Klappen an die Stirnseiten der Truhen bauen sollten. Das würde das Ganze aber natürlich instabiler machen…

Letztendlich kam ich drauf das ich einfach nur anders einräumen muss.

Die Dinge, die man häufig braucht, müssen leicht zugänglich aufbewahrt werden. Die Dinge, die man lediglich bei Ankunft und Abreise in die Hand nimmt, sollen dorthin wo man eben nicht so gut hinkommt. Klingt logisch, oder?  Weiterlesen

Mowag Innenleben

Im vorletzten Beitrag der Kategorie Schrauben | Einrichten hab ich Euch Fotos des leeren Mowags gezeigt. Heute stelle ich Euch unseren Innenausbau vor.

Steigen wir zur Hintertür ein, treten wir auf einen Teppichboden. Die Holzbretter darunter haben wir in einer vorherigen Aktion etwas demoliert. Mir kam die Idee einfach einen Teppich drüber zu legen. Dieser war übrigens vom Nachbarn gesponsert und lag im Keller rum. Ich schnitt ihn in mühseliger Arbeit zu und wir fixierten ihn mit Aluleisten. Auf der unteren Stufe gaben wir uns mit Schrauben zufrieden.  Weiterlesen

Der Maler war da

Meine Website sieht neu aus! Hat vielleicht schon jemand bemerkt.. wenn nicht wisst Ihr es ja jetzt 😉

Jetzt wo ich arbeitslos bin.. ach nein das klingt ja so hässlich und mag sagt inzwischen „arbeitssuchend“, oder?

Jetzt wo ich arbeitssuchend bin, möchte ich mich, neben meiner selbstverständlich pflichtbewussten, intensiven Jobsuche, wieder etwas mehr um meine Website, um die Schreiberei und ums Fotografieren kümmern.  Weiterlesen

Aus dem Tiefschlaf erwacht

Nachdem unser Mowag nun viele Monate unangerührt im Hof stand weckten wir ihn. Brachial!

Innerhalb von etwa zwei Monaten rissen wir den Innenausbau, den mein Mann bereits reingezimmert hatte, nochmal komplett raus und bauten neu.

Was ursprünglich „sein“ Projekt war, wurde „unseres“ und mit ganz viel Teamarbeit (aber auch viel Fluchen und Heulen) schafften wir richtig viel 🙂