Osterhase viel zu früh

20180319_080406.jpg

Der Osterhase war schon bei uns!

Er brachte unserer Räubertochter ein Hochbett, das sie sich schon eine Weile gewünscht hat.

Und er ließ ausrichten das er das jetzt schon bringen musste weil es ja soo groß ist das er es am Osterwochenende womöglich nicht geschafft hätte mit den vielen anderen Geschenken und Eiern die er verstecken muss 😉

Unsere Lütte ist sehr stolz und hat nun schon die zweite Nacht drin geschlafen.

Zwar kam sie nachts zu uns aber das Einschlafen im neuen Bett funktionierte super.

Und sie freut sich schon sehr auf das nächste Wochenende mit ihren großen Geschwistern.. mal sehen wer genötigt wird bei ihr im Hochbett zu schlafen 😉


Der Osterhase entschied sich übrigens für das Mydal Etagenbettgestell aus Schweden 😉

Advertisements

Seelennotizen

20180319_080821.jpg

Heute Vormittag, nachdem ich einiges an Papierkram hinter mich gebracht hatte, fuhr ich gemeinsam mit meinem Mann in den Baumarkt.

Ich wünschte mir eine Pinnwand für meine vielen Notizen die derzeit so anfallen.

Wir irrten durch den Markt, fanden allerhand andere Dinge, bis wir endlich die Korkplatten fanden… die mir dann aber viel zu teuer waren.

Ich hatte aber dieses große Bedürfnis jetzt sofort eine Pinnwand zu finden und sie heute noch aufzuhängen.

Wir schauten uns dann also Memoboards aus Glas an, mit bunten lustigen Magneten und Filzstiften… weiße Boards mit schwarzem Stift, schwarze Boards mit weißem Stift… welche mit Gemüse drauf, mit Kaffee, in Hoch- und Querformat… Alles blöd!

Letztendlich wurde es dann eine Baumatte für knapp 10 Euro.

Aus dieser schnitt ich ein Quadrat (der Rest wird dann wohl in der Küche einziehen, da kann man sowas schließlich auch gut gebrauchen) und wir verschraubten die Matte mit 12 Schrauben (!) in der Wand damit sie „bloß nicht abstürzt“ und der Angsthase in mir, momentan recht präsent, beruhigt ist.

Ich bin zufrieden.

Viel, viel Platz und eine coole Optik für okayes Geld.

Wandregal im Studio

23921520851492031Heute zogen neue Regale in mein Studio ein.

Komplett selbstgebaut. Etwas schief vielleicht.. aber dafür mit viel Liebe.

Die Idee hatte ich schon etwas länger. Einfache Bretter mit Seilen durch. Schlicht und günstig sollte es sein und vorm Selberbauen hab ich selten Angst.

Mein Mann half mir dann letztendlich dabei. Wir zogen gemeinsam in den Baumarkt, kauften eine Spanplatte (die ließen wir direkt im Baumarkt zuschneiden), 16m Seil und ein paar Haken für die Decke.

Knapp 25 Euro gaben wir aus.

Zuhause wurden Löcher in die Platten gebohrt, Haken in die Decke gedreht, gefädelt und geknotet und das wars auch schon.

Nebenbei waren wir natürlich nicht nur produktiv sondern das gemeinsame Handwerken ist für mich auch Nähe, Zeit mit meinem Mann verbringen… und tat mir somit unheimlich gut.

Sicherlich ist diese Konstruktion nicht jedermanns Geschmack. Mir gefällt es total gut.

Vorallem das Grobe der Spanplatte in Verbindung mit dem Palettenbett das ebenfalls im „Rohzustand“ blieb.

Jetzt nur noch eine Pinnwand und vielleicht eine neue Lampe….

Küchenimpressionen 2ter Teil

Ich ❤ meine neue Küche!

Inzwischen habe ich einen Familienkalender fürs neue Jahr an die Wand genagelt und auch unsere Adventskalender aufgehängt.

By the way… Minibücher für die Kleine (genascht wird in der Weihnachtszeit genug und diese Billigschokolade finde ich schrecklich), Schnapspralinen für meinen Mann und Tee für mich. Manche basteln ihre Kalender selbst.. mir fehlt dafür die Geduld.

Durch ein paar Backformen bohrte ich Löcher sodass ich auch diese an die Wand hängen konnte. Neben Topflappen, Schneidbrettchen und anderem Schnick Schnack.

In den ersten Deckenbalken hat mein Mann inzwischen alle Haken von Hand reingedreht (sch**** Aufgabe!) und es hängt diverses Zeugs dran.

Langsam wird es richtig wohnlich!

Letzte Woche waren wir im schwedischen Möbelhaus um Barhocker zu kaufen. Wir stellten allerdings fest das wir unseren Tresen „zu hoch“ gebaut haben. Nicht für mich aber für die „Norm“ 😉

Mit meinem „Onlinedate„, der am Wochenende bei uns zu Besuch war, brainstormten wir gemeinsam nach einer Lösung.

Nach langem hin und her…. Heureka! Wir stapelten je drei kleine Bierkästen aufeinander und ich improvisierte aus Holzresten, die vom Küchenumbau übrig waren, eine Sitzfläche…. tada! Hocker fertig!

Sind zwar nur Prototypen aber immerhin kann man jetzt am Tresen sitzen!

Ich bin glücklich 🙂

PS: Witzig das jedes Foto anders beleuchtet ist, oder? Liegt an unserer Tresenbeleuchtung 😉

Wochenplanung 2ter Teil

Kühe streicheln

In einem Beitrag vor etwa drei Wochen (diesem hier) schrieb ich darüber das ich meine Woche besser durchplanen möchte um intensiver Zeit mit meinem Mann, unserer Tochter, unserer Familie und mir alleine zu verbringen.

Es funktioniert wirklich gut!

Mit der Räubertochter backte ich Kuchen. Die Woche drauf wollte ich basteln, wir planten aber spontan um und gingen Schwimmen. Die Woche drauf besuchte ich mit ihr den Bauern im Nachbardorf. Wir spazierten die ca 4km bergauf, streichelten Kälbchen, fütterten Kühe und spazierten wieder runter. In der darauf folgenden Woche waren wir seit langer Zeit mal wieder auf dem Spielplatz und schlenderten ein bisschen durch die Kleinstadt.

Gestern Abend besuche ich mit ihr den Gospelchor in der Stadt in der ich arbeite.

Musik findet sie großartig und ich dachte es würde ihr bestimmt Freude machen wenn sie mal hört wie schön Menschen singen können wenn sie es denn tatsächlich können. Nicht so wie die Mama 😉

Der Ausflug war ein voller Erfolg. Zwar konnten wir nicht allzu lange bleiben da die Probe sehr spät am Abend stattfindet und Tochter somit schon müde war, aber die Zeit die wir dort waren war herrlich. Sie tanzte und klatschte und auf der Heimfahrt sang sie alle Lieder nochmal wild durcheinander.

Auch für mich selbst nehme ich mir Zeit!

In dieser Woche arbeite ich insgesamt nur  etwa 10 Stunden. Ich habe also viel freie Zeit die ich zum Bloggen, Fotografieren und Fotos bearbeiten nutzte. Heute gehe ich noch zum Friseur bevor ich die Tochter vom Kindergarten abhole.

Mit der Familie gingen wir ins Freizeitbad und werkelten an Hühnergehege und Küche. Ja, ich zähle auch die letzten beiden Dinge als gemeinsam Zeit miteinander verbringen denn (er)schafft man etwas zusammen schweißt das ja auch zusammen. Vorausgesetzt man bindet die Kids mit ein und nutzt sie nicht nur als Handlanger.

Und auch mein Mann und ich finden Zeit füreinander. Heute Abend wollen wir mal wieder gemeinsam kochen und uns eine Flasche Wein gönnen bevor wir am Wochenende in der Küche weiterarbeiten.

Balken freigelegt

Am vergangenen Wochenende haben wir die Stützbalken in unserer neuen Küche freigelegt 😉

Kleiner Scherz. Könnte man auf den ersten Blick doch aber tatsächlich vermuten, oder?

Was theoretisch sehr einfach klang, entpuppte sich am Wochenende leider als gar nicht so einfach. Balken, Säge, Holzbohrer, Steinbohrer, Dübel, Schrauben.. alles da.

Mein Mann stieß beim Bohren allerdings auf Stahlträger die das ganze Vorhaben erschwerten.

Trotzdem hingen am Sonntag alle drei Balken.

Heute lasierte ich und mein Mann machte sich ans „Einputzen“ der Balken um dem Ganzen mehr Echtheit zu geben.

Am Abend drehten wir noch die ersten paar Haken zum Aufhängen von Pfannen, Töpfen und diverser Utensilien die man eben so braucht in die Balken. Es war zwar schon dunkel und soo viel konnten wir nicht mehr erkennen (bitte entschuldigt die furchtbaren Fotos!) aber das was wir sahen erfüllte uns mit großem Stolz 😀

Neue alte Küche

Passend zum neuen alten Wohnzimmer bauen wir derzeit unsere Küche um.

Unser Esszimmer ist seit dem Wohnzimmerumbau ungenutzt und meine kleine Puppenküche war zwar ganz niedlich aber, vorallem im Winter, ein kaltes, dunkles Loch.

So haben wir uns entschieden die Küche ins Esszimmer zu verlegen.

Die Umbauaktion startete schon letztes Wochenende.

Schränke abbauen, ein paar davon mussten weichen, ein riesiges Loch musste in die Wand um Wasserrohre sowie Stromleitungen durchzulegen.

Inzwischen ist die Küche wieder voll funktionsfähig. Der Kühlschrank läuft (und ist im Gegensatz zur alten Küche nun in die Zeile integriert), Herd und Backofen sind angeschlossen, Wasser läuft auch.

Fertig sind wir allerdings noch nicht. 

Im Laufe der nächsten Woche wollen wir einen Tresen mauern und Balken an der Decke anbringen an denen ich Schneebesen, Kochlöffel und weitere Utensilien aufhängen kann 🙂

Noch ein stressiges Wochenende

Ich habe den heutigen Vormittag für mich, was ich auch gut vertragen kann. Denn hinter mir und uns liegt schon wieder so ein nervenaufreibendes Wochenende.

Am Donnerstagabend waren mein Mann und ich seit langer Zeit mal wieder bei der Psychotherapie. Diese Stunde wühlte uns beide extrem auf.

Am Freitag hing ich deswegen ganz schön in den Seilen.

Ich konnte mich gar nicht so recht auf meine Arbeit konzentrieren (volles Verständnis von meiner Kollegin! Danke!), zwischendurch kullerten Tränen der Verzweiflung und ich war froh als ich endlich Feierabend hatte.

Mittags holte ich unsere Kleine vom Kindergarten ab und steckte sie ins Bett. Ich nahm mir fest vor auch eine Runde zu schlafen. Es dauerte ewig bis ich zur Ruhe kam… da klingelte es an der Tür.

Gerichtsvollzieher. Altlasten aus unserer Selbstständigkeit.

Danach fand ich logischerweise auch nicht mehr zur Ruhe. Ich weckte die Lütte auf und wir machten uns dann auf den Weg zu meiner Friseurin, bei der ich schon vor einer Woche war, aber nicht ganz glücklich nach Hause ging. Die Chefin selbst korrigierte meinen Haarschnitt und danach trafen wir uns spontan mit dem Familienoberhaupt in einer unserer Lieblingsgaststätten.

Mein Mann neigt ab und zu mal zum Stress-Essen 😉

Und ich freute mich das ich mich mit meinen heftigen Kopfschmerzen, die ich durch die ganze Aufregung bekam, nichts kochen brauchte.

Was für meinen Mann das Essen ist, ist für mich: Zimmeraufteilung optimieren.

Am Samstagmorgen lag ich um 5 wach. Um halb 6 beschloss ich aufzustehen und unser Obergeschoss umzuräumen.

Vier Zimmer zogen einmal komplett um: Schlafzimmer, Spielzimmer und Schlafzimmer der Kleinen, MuFuZi (Multifunktionszimmer).

Mein Mann brachte unsere Tochter zu Oma und Opa und ging dann arbeiten. Ich hatte den ganzen Vormittag für mich alleine und meine Rießenaktion.

Ich baute unser altes Bett wieder auf, wir schliefen im letzten halben Jahr nämlich lediglich auf Matratzen auf dem Boden. Unsere Klamotten bekamen auch wieder einen festen Platz. Und ich nutzte das gleich mal um wieder ein paar Teile auszusortieren und für die Kleidersammlung bereit zu stellen.

Das Spielzimmer der Kleinen war zuletzt im einzigen Zimmer mit Dachschräge, was auch der Hauptgrund für meinen jetzigen Umbau war. Das Zimmer eignet sich hervorragend für unser Schlafzimmer (war es schon mal und ist es jetzt wieder). Beim Schlafen stört weder die Schräge noch die Tatsache das es nicht so hell ist. Als Spielzimmer fand ich es nicht so geeignet und wurde es nur deshalb weil mein Studio im November in das einzig große Zimmer umzog.

Ja, sie hat übrigens ein Spiel- UND ein Schlafzimmer. Das hat aber nichts mit Luxus zu tun sondern mit der Tatsache das wir im Obergeschoss nur einen großen Raum, mein Studio, haben. Die anderen sind alle recht klein.

Aus meinem früheren kleinen Studio, was zuletzt einfach nur Rumpelkammer war, wurde nun das Spielzimmer der Kleinen. War ja auch schließlich viel zu schade (ich richtete es damals mit Babybauch her) um einfach nur zugestellt zu werden.

Aus unserem Matratzenlagerzimmer wurde der Lütten neues Schlafzimmer.

Ich hängte alte Bilder auf, dekorierte und brachte neue Türdeko an damit sich auch jeder zurecht findet 😉 So wohnlich und gemütlich war unser Obergeschoss glaube ich noch nie!

Gegen 13 Uhr war ich soweit erstmal fertig, machte mir meine erste Mahlzeit des Tages (vergisst man halt mal im Umräumwahn) und brach kurz drauf zur Spätschicht auf.

Die hätte ich nach diesem Vormittag natürlich nicht mehr gebraucht.

Am Sonntag verräumte ich noch ein paar Kleinigkeiten und auch mein Studio stellte ich ein bisschen um. Das erscheint mir nun nämlich im Vergleich zu den anderen so nackt und unpersönlich (Ikea ich komme!).

Am Nachmittag besuchten wir das Wiesenfest in der Nachbarstadt und kamen dann endlich alle mal wieder zur Ruhe.

Heute habe ich übrigens heftigen Muskelkater in den Armen und an Sport ist mal so gar nicht zu denken…

Aber dafür hab ich ja viel anderes geschafft worauf ich stolz bin 🙂

Der Umbau kam übrigens auch bei meinem Mann (Danke das Du mich immer und immer wieder das ganze Haus auf den Kopf stellen lässt :-*) und der Kleinen super an.

Neues altes Wohnzimmer II

Wir renovieren unser Wohnzimmer. Davon schrieb ich in diesem Beitrag.

Nun sind wir fertig damit. Im Großen und Ganzen.

Die Wände sind für meinen Geschmack immernoch zu leer. Wer also „Sperrmüll“ loswerden will… nur zu. Auch Gäste werden ab sofort nur noch empfangen wenn sie irgendeine kitschige Wanddeko dabei haben 😛