Brainstorming

20180417_105656 - KopieIch bin fleißig am Ideen sammeln.

In etwa 1,5 Wochen findet unser Schlangenshooting statt und ich freu mich schon sehr. 

Gleichzeitig bin ich natürlich irre aufgeregt. Ich weiß nicht so ganz genau was mich erwartet.

Mit Schlangen hab ich bisher keine Erfahrungen gemacht.

Auch das ich die Personen vor meiner Kamera im Vorfeld nicht kennengelernt habe ist neu.

Ich bereite mich gerne etwas auf meine Shootings vor, ich bin diesbezüglich also eher unspontan. Ich „stalke“ meine „Models“ via Facebook oder lasse mir Selfies schicken damit ich mir schon vorab Gedanken machen kann. Welche Positionen wären schön? Was gefällt mir besonders, was sticht heraus? Was mag die Person an sich selbst wohl gerne oder eher nicht so gerne? Welche Farben passen, welche Accessoires könnte ich mit in die Shooting Tasche packen?

Das alles fällt weg. Ich werde meine „Models“ erst beim Shooting selbst kennen lernen und zudem ist die Zeit stark begrenzt.

Improvisieren ist angesagt. Die Ideen die ich sammel sind eher „Richtlinien“ als „konkrete Pläne“.

Aber ich bereite mich so gut es geht vor und es wird schon alles schief gehen. Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben. Oder so ähnlich 🙂

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Mehr Achtsamkeit durch Ohropax

Letzte Woche machten wir Brennholz für die Schwiegereltern. Ich half dabei ein bisschen mit, so gut wie es eben mit meinem Fuß ging. Also alles etwas Piano.

Zwecks der Lautstärke der Motorsäge entschied ich Ohropax zu tragen.

Und nun sind wir wieder bei meinem aktuellen Thema Achtsamkeit angekommen.

Durch den geringeren Geräuschpegel nahm ich meine Schritte viel intensiver war. Ich konnte mich leichter auf meinen Atem konzentrieren und war ganz bei mir.

Das war eine spannende Erfahrung für mich.

In dieser Woche hatte ich nun öfter mal die Stöpsel in den Ohren wenn es mir schwer fiel mich „auszuklinken“ und es klappte dadurch wirklich besser.

Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Innere Achtsamkeit

Meine Website ist schon lange ein Kreuz und Quer verschiedenster Themen. Momentan liegt der Schwerpunkt aber doch stark auf meiner Psyche.

Das ist es aber womit ich mich gerade auch fast 24/7 beschäftige.

In meiner gestrigen Psychotherapiestunde ging es um „innere Achtsamkeit“.

Meine Seelendoktorin fragte mich zu Beginn der Stunde was dieser Begriff eigentlich für mich bedeutet. Ich gab ihr die Antwort: wie es der Begriff schon sagt auf sich Acht geben. Außerdem seine Bedürfnisse erspüren, die eigenen Gedanken und Gefühle ernst nehmen, respektvoll mit sich selbst umgehen, sich seinen Raum nehmen/ihn geltend machen, Grenzen setzen und verteidigen. Entschleunigen wie ich hier auch schon schrieb.

Meine Antwort schien sie zufrieden zu stellen und das Wort „Entschleunigen“ sei ein gutes Stichwort sagte sie. Ein Lob an mich.

Wir sprachen darüber wie ich Achtsamkeit in meinen Alltag einbauen kann und soll. Dabei solle ich langsam mit kleinen Dingen anfangen denn Achtsamkeit ist Übungssache sagt sie!

Ein Negativbeispiel, was ich auch mit meiner Therapeutin besprach, ist übrigens der telefonierende Kunde von dem ich hier schon geschrieben habe.

Beim Kochen und Essen zum Beispiel könnte man gut üben: Störquellen ausschalten, fokussieren auf das Tun, Zutaten erschmecken, riechen, tasten, bewusst wahrnehmen, bewusst und mit Genuss abschmecken, genießen!

Langsam machen, Zeit nehmen, schön und nicht schnell schneiden. Beim Essen: riechen, schmecken, langsam kauen (ist schließlich auch gut für Verdauung und Gewicht), passendes Ambiente dazu wählen, Kerzen anzünden, schönes Geschirr aussuchen, ein Glas Wein dazu trinken…

An Wein, so hab ich inzwischen rausgefunden, kann man übrigens gaaaaanz toll Achtsamkeit üben. Wie auch an Milch 43 und anderen leckeren Getränken 😉

Entschleunigen

20180326_083148.jpgEiner von vielen Punkten im Zuge meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“: Fokussieren und Entschleunigen.

Seit einigen Wochen bin ich wieder in psychotherapeutischer Behandlung. Davon schrieb ich hier bereits.

Dabei geht es um so furchtbar viele Themen, über die ich hier alle gerne berichten würde. Vom Hinterfragen meiner Mitmenschen habe ich neulich schon geschrieben. Mein Partner/unsere Beziehung ist eine weitere große „Baustelle“ (so nenne ich diese Themenblöcke) aber auch Achtsamkeit gegenüber mir selbst, meinem persönlichem Raum. Wie möchte ich zukünftig mit meinen Kollegen umgehen, meinen Arbeitsalltag bestreiten? Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben/worauf möchte ich meinen Fokus setzen?

Aber um über all diese Themen zu schreiben fehlt mir glaube ich doch ein bisschen die Zeit fürchte ich.

Ein wichtiger Punkt ist aber der oben genannte.

Ist Euch schonmal aufgefallen wieviele Dinge ihr gleichzeitig macht?

Bei mir sind das meist nur Kleinigkeiten (gewesen) aber ich nehme diese gerade bewusst bei mir selbst aber auch bei meinen Mitmenschen war. Zum Beispiel beim Einkaufen: Telefonieren/simsen und gleichzeitig einkaufen, den Einkauf einräumen, dabei telefonieren und gleichzeitig zahlen. Im dümmsten Fall vergessen was man dem Gesprächspartner mitteilen wollte oder aber was man einkaufen wollte.

Letzte Woche beobachtete ich einen Kunden der 20 Minuten lang aufgeregt durch den Laden marschierte und offensichtlich ein wichtiges, geschäftliches Telefonat führte. Er rannte dabei von einem in den nächsten Gang und kam letztendlich mit drei Teilen zu mir an die Kasse. Mit dem Kommentar: „Das ist der Mist an diesen Dingern. Die Leute erwischen einen überall. Und warum ich jetzt eigentlich hier rein bin weiß ich auch nicht mehr.“

Ich saß in der Vergangenheit häufig an meinem Schreibtisch, schrieb am Laptop, wollte mein Glückstagebuch füllen und eine Nachricht per Handy beantworten. Alles auf einmal.

Solche Dinge sorgten bei mir bisher für sehr viel Hektik. Es entstand ein Gefühl des Niemals mit irgendwas fertig werdens und auch nie zufrieden sein.

Ich mache mir also gerade zur Aufgabe entschleunigt zu leben.

Lieber weniger Aufgaben erledigen aber diese dann mit Sorgfalt und anschließendem innehalten und stolz sein.

Gar nicht so einfach dieses Umlernen… aber die Tatsache das ich momentan körperlich etwas gehandicapt bin macht es etwas leichter 😉

Seelennotizen

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Heute Vormittag, nachdem ich einiges an Papierkram hinter mich gebracht hatte, fuhr ich gemeinsam mit meinem Mann in den Baumarkt.

Ich wünschte mir eine Pinnwand für meine vielen Notizen die derzeit so anfallen.

Wir irrten durch den Markt, fanden allerhand andere Dinge, bis wir endlich die Korkplatten fanden… die mir dann aber viel zu teuer waren.

Ich hatte aber dieses große Bedürfnis jetzt sofort eine Pinnwand zu finden und sie heute noch aufzuhängen.

Wir schauten uns dann also Memoboards aus Glas an, mit bunten lustigen Magneten und Filzstiften… weiße Boards mit schwarzem Stift, schwarze Boards mit weißem Stift… welche mit Gemüse drauf, mit Kaffee, in Hoch- und Querformat… Alles blöd!

Letztendlich wurde es dann eine Baumatte für knapp 10 Euro.

Aus dieser schnitt ich ein Quadrat (der Rest wird dann wohl in der Küche einziehen, da kann man sowas schließlich auch gut gebrauchen) und wir verschraubten die Matte mit 12 Schrauben (!) in der Wand damit sie „bloß nicht abstürzt“ und der Angsthase in mir, momentan recht präsent, beruhigt ist.

Ich bin zufrieden.

Viel, viel Platz und eine coole Optik für okayes Geld.

Mitmenschen hinterfragen

Wer tut mir gut? Wer bringt mich vorwärts? Wer „pusht“ mich? Wer weist mich auf meine Fehler hin?

Wer schadet mir? Handelt nur eigennützig? Zieht mich runter? Wer sucht die Fehler woanders?

Welche Menschen und Beziehungen sind Vorbilder?

Diese und andere Fragen gehen mir momentan durch den Kopf.

Zugegeben.. ich verkrieche mich momentan so ein kleines bisschen zuhause in meinem sicheren Raum. Ich hinterfrage gerade jede einzelne Person in meinem Umfeld und trau mich deswegen kaum raus.. weil ich (noch) keine „neue“, feste Meinung zu diesen Menschen habe.

In den letzten Jahren, da bin ich mir ausnahmsweise sicher, habe ich mich permanent mit falschen Menschen zusammengetan. Sicher waren auch ein paar „Gute“ dabei die auch weiterhin bei mir bleiben sollen.. aber ich sortiere gerade sehr, sehr stark aus.

Menschen von denen ich Bestätigung bekam. Klar, tut erstmal gut, ist aber falsch. Ist im „realen Leben“ nicht anders wie bei Facebook und Co. Was ja auch so ein Grund ist warum ich mich von den sozialen Medien fast komplett zurückgezogen habe. Aber zurück zum Thema.

Menschen, dir mir ständig sagten „Du machst doch nichts falsch!“. Klar mach ich Dinge falsch.. und sollte man in einer Freundschaft nicht sagen „Hey.. Du bist gerade auf nem völlig falschem Trip und so mag ich Dich nicht!“ Auf der Arbeit ist es ähnlich. Man muss einander doch sagen (selbstverständlich auf konstruktive Art, unter vier Augen usw) wenn etwas falsch läuft.

Menschen, die irgendwas bestimmtes von mir wollen. Die lediglich einen Nutzen aus mir ziehen ohne sich für mich als Mensch zu interessieren.

Menschen, die permanent abwertend über andere reden. Tratschen, lästern, schimpfen.

Jetzt bleibt nur die Frage mit welchen Menschen ich zukünftig denn überhaupt zu tun haben möchte? Es scheint doch recht überschaubar zu werden…

„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.

Ein Sportwissenschaftler aus Heidelberg mit halblangen Haaren und Wollmütze. Einem betrunkenem Ehemann der an diesem Tag scheinbar „Ausgang“ hatte und sich etwas gehen ließ und G., Vertriebler für Lebensbaum.

Tee? Bio? Bin ich ja sowieso gleich dabei!

Wir quatschten über Tee, Geschmacksverstärker, Vegetarismus, Fleischkonsum, Hühnerhaltung, Forstwirtschaft, Leben auf dem Land…. und irgendwann kam die Frage auf „Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Ja wie machen wir das denn überhaupt… gute Frage.

Meine Antwort war „Eher konservativ“. Mein Mann fügte hinzu: „Aber trotzdem offen.“

Und so erzählten wir also noch ein bisschen wie wir unsere Kinder denn so „erziehen“ und hatten eine gute Zeit bevor wir zu unsere eigentlichen Veranstaltung aufbrachen.

Jetzt wo ich das hier so tippe ist ein guter Moment um mal etwas zu reflektieren…

Mir ist wichtig Kinder nicht zu „erziehen“ sondern zu „begleiten“ bis sie selbstsicher ihre Flügel ausbreiten können und in die Welt hinaus können. Klingt ekelhaft esoterisch, oder? 😉

„Erziehen heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur.“
Oswald Bumke
Ich möchte motivieren, Mut machen, antreiben… „Du schaffst das!“ statt „Sei vorsichtig, Du könntest Dir wehtun.“. An die Hand nehmen und Situationen betreten die vielleicht erstmal unheimlich sind.
Unsere Jüngste zum Beispiel hat neulich im Indoorspielplatz gesagt sie traut sich nicht auf die große blaue Rutsche. Zum Schluss rutschte sie alleine immer und immer wieder. Auf dem Rücken, auf dem Bauch, mit den Füßen nach vorne und auch mit dem Kopf, die Arme nach oben gestreckt… unzählige Male. Sie war ganz stolz. Und ich auch.

Außerdem ist mir Gemeinschaftsgefühl wichtig.

Vom Tisch aufstehen und kein Geschirr in die Küche bringen geht für mich zum Beispiel gar nicht.

Jeder hat seinen Anteil in der Gemeinschaft zu leisten. Geben und Bekommen. „Bitte“ und „danke“ finde ich außerdem sehr wichtig.

Aber sonst? Ich glaube ich „erziehe“ gar nicht so viel.

13ml Glück

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Von meinem Geburtstag im September hatte ich noch einen Dm Gutschein über 10 Euro übrig.

Den löste ich heute ein und gönnte mir „blue-tiful horizon“ von Essie.

Bevor ich die Spätschicht antrat, nahm ich mir also ein paar Minuten für mich selbst, zur „Achtsamkeit“, „Selbstliebe“, „Meditation“ und so weiter und so fort und pinselte mir die Nägel.

Irgendwie erinnert er mich an den Flip Flop Autolack…

Da es hier ja um Glück geht ignoriere ich nun auch einfach die gesplitterten Nägel (psychische Verfassung, schlechtes Essverhalten) und genieße die kleine Freude die durch die bunten Nägel in mir ausgelöst wird.