Yoga

Ich denke darüber nach bei einem Yoga Kurs einzusteigen.

Nein im Grunde steht das schon fest, ich muss nur noch einen finden.

Und das ist gar nicht mal so leicht. Alle Kurse sind voll, ausgebucht. Das lässt mich nachdenken… über mich selbst und Yoga im Lauf der Zeit im Allgemeinen.

Ich probierte Yoga schon vor vielen Jahren aus. Als meine Depressionen sehr schlimm waren. Offen war ich damals aber nicht dafür und machte nur eine einzige Stunde mit. Jahre später, ich war schwanger, öffnete ich mich für „Walfischyoga“.  Weiterlesen

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Lernen durch Negativbeispiele

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Heureka Momente.

Das sind diese Momente wo plötzlich eine Glühbirne im Kopf irre hell erstrahlt.

Für den einen war ich selbst verantwortlich. Mein Mann und ich machten Ordnung im Hof. Genauer gesagt in der „Autowerkstatt“ also an der Stelle an der wir unseren Mowag bauten. Als wir fertig waren kam in mir der Gedanke auf, das es jetzt sehr nett wäre wenn sich mein Mann bei mir für meine Hilfe bedanken würde. Dann kam mir aber:

Das braucht er gar nicht! Ich weiß auch ohne sein „Danke“ das ich gerade total fleißig war und viel geschafft hab.

Das war ein sehr gutes Gefühl. Wenig später kam mein Mann, unaufgefordert, auf mich zu und bedankte sich für meine Hilfe. Dieser Moment war genauso schön wie mein persönlicher davor.

Den nächsten Glühbirnen-Moment hatte ich auf unserem Heimat- und Wiesenfest. Auf diesem traf ich eine alte Bekannte die sich über ihren Mann ärgerte weil er nur Bier für sich und kein Radler für sie bestellte.

„Der muss doch merken das mir das Bier nicht schmeckt und ich Radler möchte!“, erzählte sie ganz entsetzt.

Nee muss er eben nicht! Der hat doch keine Glaskugel! Woher soll er denn wissen das Du Radler trinken möchtest?!

Ob sie letztendlich zu ihrem Radler kam.. ich weiß es nicht. Viel wichtiger wäre das sie zu dem Gedanken kommt das sie vielleicht nur ihr Bedürfnis klar artikulieren müsste….

Zu guter Letzt schrieb mir eine Freundin. Sie erzählte mir das sie sich in einer anderen Freundschaft gerade sehr unwohl fühle, sich nicht mehr traue offen über ihre Gefühle zu reden. Den Kontakt abbrechen oder zu minimieren fühlt sich für sie aber auch nicht richtig an.

Ich gab ihr den Rat genau zu überlegen ob der Kontakt wertvoll für sie ist. Ob diese andere Person sie im Leben vorwärts bringt oder ob sie mehr schadet als gut tut.

Über das Hinterfragen seiner Mitmenschen schrieb ich vor einigen Wochen einen Beitrag. Diesen könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

Ich hoffe sie findet einen Weg der für sie passt. Ich selbst kam dadurch, erneut, zu der Erkenntnis, das man Menschen die einem Schaden zufügen, durchaus „aussortieren“ darf.

Es ist schließlich mein Leben.. kein anderer geht es für mich. Also muss ich so leben das es für mich gut ist.

 

Umstrukturierung

Viele meiner Beiträge sind vorerst passwortgeschützt.

Das liegt daran das ich meine Website weiter umstrukturiere.

Bitte habt ein wenig Geduld 🙂

Der Maler war da

Meine Website sieht neu aus! Hat vielleicht schon jemand bemerkt.. wenn nicht wisst Ihr es ja jetzt 😉

Jetzt wo ich arbeitslos bin.. ach nein das klingt ja so hässlich und mag sagt inzwischen „arbeitssuchend“, oder?

Jetzt wo ich arbeitssuchend bin, möchte ich mich, neben meiner selbstverständlich pflichtbewussten, intensiven Jobsuche, wieder etwas mehr um meine Website, um die Schreiberei und ums Fotografieren kümmern.  Weiterlesen

Wie geht es weiter?

DSCF9126Es ist nun genau eine Woche her als ich erfuhr das ich in der Firma in der ich beschäftigt war, nicht mehr weiter beschäftigt werde.

Glücklicherweise verbrachten wir das letzte Wochenende mit unserem Mowag am See.

Zuhause wäre mir vielleicht die Decke auf den Kopf gefallen. So aber saß ich am See, vor unserem selbstgebauten Wohnmobil, mit Radler und Wohnmobilzeitung in der Hand und im Gespräch mit meinem Mann.

Ich lies meine Gedanken schweifen und stellte mir die Frage: Wie geht es weiter?

Möchte ich einen meiner erlernten Berufe eigentlich weiter ausüben oder möchte ich etwas anderes machen? Etwas mit geregelten Arbeitszeiten, keine Schichtarbeit?

Oder möchte ich vielleicht etwas ganz, ganz anderes machen? Ist es möglich das ich das, was mir Spaß macht, zu so viel Geld machen könnte das es für ein genügsames Leben reicht?

Am kommenden Montagmorgen habe ich nun aber erstmal einen Termin beim Arbeitsamt.

Ende mit Schrecken

Der vergangene Freitag war für mich emotional sehr aufregend.

Am Vormittag war ich voller Glücksgefühle wegen des erfolgreichen TÜV-Termins, wir fuhren spontan mit unserem „Oldtimer“ zum nächstgelegenen Campingplatz und entschieden das Wochenende dort zu verbringen, am Nachmittag erfuhr ich das mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird.

Ich bin ab 1. Juni ohne Arbeit. 

Ich hatte am Freitag die Spätschicht. Das mein Vertrag auslief wusste ich ja. Die letzten Male wurde er immer kurz vor 12 verlängert, ich dachte mir also nichts weiter.

Am Freitag rief ich dann aber doch mal den Bereichsleiter an um nachzufragen wie es weitergehen soll… Gar nicht. Aha.  Weiterlesen

Schlangenshooting – wortreiches Fazit

20180427-IsiLife-DSC09340.jpgBereits vor über zwei Wochen stand mein Schlangenshooting mit Fotografenkollegen Andreas an, von dem ich hier und hier schon berichtete.

Nun möchte ich gerne davon erzählen.

Ich hatte an diesem Tag frei was mir sehr recht kam. Eher ungeplant war dass das Shooting auf ein Kinderwochenende fiel.

Wir, mein Mann und ich, holten also meine beiden Stiefkinder ab und brachten sie mitsamt der Jüngsten zu meinen Schwiegereltern.

Am späten Nachmittag brachen wir wieder nach Hause auf. Dort packte ich all meine Sachen zusammen und wir machten uns bereit für den Abend. Mein Mann begleitete mich wieder, wie auch beim letzten Besuch im Doros.

Kurz nach 18 Uhr ging es los. Auf der Fahrt war ich wahnsinnig aufgeregt.

Mein Mann konnte mich nur wenig beruhigen. In mir kochte ein, selbst verursachter, hoher Erwartungsdruck.

Vor Ort angekommen, mit viel Gepäck unterm Arm, trat ich in den Club ein. Die Aufregung legte sich leider nicht.  Weiterlesen

Wie möchte ich leben… ?

Heute Morgen, ich mailte einer Freundin zu der ich seit dem Löschen meines Whatsapp Accounts kaum noch Kontakt habe, überlegte ich ob es denn ein einzelnes Wort gibt das zu meiner derzeitigen Lebenssituation passt.

Ich versuchte ihr möglichst knapp zu erklären wie es mir momentan so geht, wie ich gerade lebe, was sich verändert.

So knapp wurde es dann aber leider nicht. Also überlegte ich und kam auf das Wort „zurückgezogen“.

Das klingt für mich aber irgendwie ganz schön negativ. Ich fragte Herrn Google nach Synonymen. Abgeschnitten, einsam, einsiedlerisch, isoliert.

Das klingt ja alles noch viel schlimmer. Dabei finde ich es doch gar nicht negativ das ich gerade zurückgezogen lebe!

Ich lese weiter. In Zurückgezogenheit, Abgeschiedenheit leben, behaglich, besinnlich, erholsam, familiär, friedlich, gemächlich, geruhsam, innig.

Das klingt alles schon besser.

…. kontemplativ! Das klingt großartig! Und herrlich klugscheißerisch!

Wenn mich also jetzt jemand fragt was gerade mit mir los ist sage ich ihm: Ich lebe jetzt kontemplativ!

Liegt mir dieser „jemand“ aber am Herzen werde ich glaube ich doch weiter ausführlich antworten 😉

Brainstorming

20180417_105656 - KopieIch bin fleißig am Ideen sammeln.

In etwa 1,5 Wochen findet unser Schlangenshooting statt und ich freu mich schon sehr. 

Gleichzeitig bin ich natürlich irre aufgeregt. Ich weiß nicht so ganz genau was mich erwartet.

Mit Schlangen hab ich bisher keine Erfahrungen gemacht.

Auch das ich die Personen vor meiner Kamera im Vorfeld nicht kennengelernt habe ist neu.

Ich bereite mich gerne etwas auf meine Shootings vor, ich bin diesbezüglich also eher unspontan. Ich „stalke“ meine „Models“ via Facebook oder lasse mir Selfies schicken damit ich mir schon vorab Gedanken machen kann. Welche Positionen wären schön? Was gefällt mir besonders, was sticht heraus? Was mag die Person an sich selbst wohl gerne oder eher nicht so gerne? Welche Farben passen, welche Accessoires könnte ich mit in die Shooting Tasche packen?

Das alles fällt weg. Ich werde meine „Models“ erst beim Shooting selbst kennen lernen und zudem ist die Zeit stark begrenzt.

Improvisieren ist angesagt. Die Ideen die ich sammel sind eher „Richtlinien“ als „konkrete Pläne“.

Aber ich bereite mich so gut es geht vor und es wird schon alles schief gehen. Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben. Oder so ähnlich 🙂

Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Mitmenschen hinterfragen

Wer tut mir gut? Wer bringt mich vorwärts? Wer „pusht“ mich? Wer weist mich auf meine Fehler hin?

Wer schadet mir? Handelt nur eigennützig? Zieht mich runter? Wer sucht die Fehler woanders?

Welche Menschen und Beziehungen sind Vorbilder?

Diese und andere Fragen gehen mir momentan durch den Kopf.

Zugegeben.. ich verkrieche mich momentan so ein kleines bisschen zuhause in meinem sicheren Raum. Ich hinterfrage gerade jede einzelne Person in meinem Umfeld und trau mich deswegen kaum raus.. weil ich (noch) keine „neue“, feste Meinung zu diesen Menschen habe.

In den letzten Jahren, da bin ich mir ausnahmsweise sicher, habe ich mich permanent mit falschen Menschen zusammengetan. Sicher waren auch ein paar „Gute“ dabei die auch weiterhin bei mir bleiben sollen.. aber ich sortiere gerade sehr, sehr stark aus.

Menschen von denen ich Bestätigung bekam. Klar, tut erstmal gut, ist aber falsch. Ist im „realen Leben“ nicht anders wie bei Facebook und Co. Was ja auch so ein Grund ist warum ich mich von den sozialen Medien fast komplett zurückgezogen habe. Aber zurück zum Thema.

Menschen, dir mir ständig sagten „Du machst doch nichts falsch!“. Klar mach ich Dinge falsch.. und sollte man in einer Freundschaft nicht sagen „Hey.. Du bist gerade auf nem völlig falschem Trip und so mag ich Dich nicht!“ Auf der Arbeit ist es ähnlich. Man muss einander doch sagen (selbstverständlich auf konstruktive Art, unter vier Augen usw) wenn etwas falsch läuft.

Menschen, die irgendwas bestimmtes von mir wollen. Die lediglich einen Nutzen aus mir ziehen ohne sich für mich als Mensch zu interessieren.

Menschen, die permanent abwertend über andere reden. Tratschen, lästern, schimpfen.

Jetzt bleibt nur die Frage mit welchen Menschen ich zukünftig denn überhaupt zu tun haben möchte? Es scheint doch recht überschaubar zu werden…

„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.  Weiterlesen

Urlaub an der Ostsee

Im Januar machten mein Mann, Räuberin und ich ein paar Tage Urlaub an der Ostsee.

Uns fiel daheim die Decke auf den Kopf und wir beschlossen deshalb sehr, sehr spontan wegzufahren.

Dieser Urlaub war sehr durchwachsen.

Einerseits Zeit als Familie, mit tollen Ausflügen und Erlebnissen. Viele neue Eindrücke für unsere Tochter. Auf der anderen Seite eine Beziehungskrise…

Wir verbrachten die Abende, nachdem wir die Kleine ins Bett gebracht hatten, redend, weinend, fluchend, streitend, verzweifelnd und auch telefonierend mit der Therapeutin.

Nun habe ich mich an einen Teil der Fotos aus dem Urlaub gewagt…

…und möchte sie Euch einfach ohne weiteren Kommentar zeigen.

The monster is back

Depression ist die Rache des Verdrängten.

Ich habe lange verdrängt. Dinge die ich „eigentlich“ schonmal aufgearbeitet hatte.

Vielleicht aber auch nicht komplett und so sind die Wunden wieder aufgeplatzt.

Ich gehe seit ein paar Wochen wieder zur Therapie.

Fast jede Woche. Zwischen diesen Terminen weine ich viel. Eine Panikattacke blieb ebenfalls nicht aus. Und ich rede viel mit meinem Mann.. den ich in den letzten Wochen so furchtbar verletzt habe.

Mal bin ich klarer, mal spüre ich mich gar nicht.

Ich habe gerade nur sehr wenig Kontakt zu Freunden, Bekannten, Familie.

Ich schreibe viel. Notizen, Post Its, Spickzettel, Wegweiser..

Überall liegen irgendwelche Papiere rum und ich versuche, typisch Jungfrau, einen konkreten Plan aufzustellen wie es denn weitergehen soll…

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Innerer Monolog

„Magst Du nicht mal wieder schreiben?“

„Doch, total gerne. Aber ich weiß nicht wie… was…“

„Schreib doch einfach drauf los!“

„Nein kann ich nicht. Du kennst mich doch. Das muss System haben, Ordnung, irgendeinen Sinn, eine Reihenfolge. Ich kann doch nicht aus dem Nichts wieder anfangen nachdem ich so lange nichts geschrieben habe. Die letzten Beiträge waren ja auch eher halbherzig…“

„Mach doch einfach mal.. schreib einfach über das worauf Du gerade Lust hast.“

„Aber da blickt doch keiner mehr durch!“

„Du selbst blickst doch gerade auch nicht durch… „

Schnipp Schnapp 2ter Teil

Kurz nach Weihnachten schnitt ich mir radikal die Haare ab. Das hab ich hier schon kurz mitgeteilt.

Den Gedanken hege ich schon viele Jahre. Immer mal wieder.

In Phasen in denen meine Haare mal wieder furchtbar aussahen, sie verschnitten wurden… oder mich mein Haarschnitt irgendwie langweilte. Immerhin trage ich ihn schon sehr lange. Er gehört irgendwie zur Subkultur dazu… die mich auch immer mal wieder langweilte. Dazu ein andermal mehr.

Kurz vor Weihnachten überkam mich erneut dieser Gedanke. Ich war gerade in der Arbeit. Als ich mittags nach Hause kam sagte ich zu meinem Mann:

„Ich glaub ich rasier mir die Haare ab.“  Weiterlesen

Handy ausgemistet

Meine „Erneuerungen“ gehen weiter.

Soeben habe ich hunderte von Kontakten aus meinem Handytelefonbuch gelöscht. 

Für den Fall das ich die ein oder andere doch noch brauche hab ich sie am Laptop gespeichert. Ich glaube allerdings nicht das ich darauf zurückgreifen muss.

Einige Nummern und Namen konnte ich nicht mal mehr zuordnen?! Ich habe kein Gesicht zu diesen Namen im Kopf.

Geht es Euch auch so?

Habt Ihr auch Handynummern von Leuten gespeichert die Ihr auf irgendeiner Party, in der Kneipe mal kennengelernt habt aber keinerlei Kontakt besteht?

Einfach weg damit! Macht Euch frei 😉

Noch weniger Facebook

Ich bin seit heute bei 500px angemeldet.

Mal abgesehen davon das Facebook ja bekanntermaßen eher ungeeignet ist um Fotos zu präsentieren… nervt es auch unheimlich.

Es versetzte mich in so eine Drucksituation.

Ich muss doch was posten! Den Leuten zeigen was ich mache!

Ich mach mich los davon… ich möchte fotografieren weil ich fotografieren möchte. Nicht weil Facebook mich schon wieder darüber informierte das ich seit 3 Tagen nichts mehr gepostet hab.

Natürlich genieße ich es „Likes“ zu bekommen. Aber dieses ganze Social-Drumborium..

Brauch ich das wirklich?

Jetzt könnten böse Zungen fragen warum ich mich dann bei der nächsten Plattform angemeldet habe um da ja doch wieder Fotos hochzuladen? Das erkläre ich Euch gerne.

Ich fotografiere ja am Liebsten Menschen. Damit die sich aber erstmal fotografieren lassen empfiehlt es sich Fotos vorweisen zu können.

Da kommt nun meine neue 500px Seite ins Spiel.

Einfach nur meine Fotos präsentieren. Ohne Drumborium.

Schaut doch mal rein 🙂

500px.com/nimmersattfotografie