Es gibt keine Probleme- nur Herausforderungen

Die letzten Tage vor unserer Reise sind körperlich und seelisch aufregend für mich.

Nicht nur weil so eine Reise an sich ja schon aufregend ist sondern eben auch weil nun so viel Unerwartetes passiert ist.

Unser Mowag ist nicht fahrbereit; fahren wollen wir trotzdem.

Der Subaru, das Alltagsauto, musste nun also fit gemacht werden. Mein Mann machte Kundendienst, Öl auffüllen, Luftfiltereinsatz erneuern, Rost behandeln.. solche Dinge. Ich machte das Auto etwas sauber (ein Auto ist bei uns vor allem eins: Gebrauchsgegenstand), saugte raus und wischte mal übers Armaturenbrett.

Wir besorgten Zelt, Sonnensegel, füllten die Gasflasche für unseren Kocher auf.

Ich hatte noch einiges an Papierkram auf dem Schreibtisch. Überweisungen die getätigt werden wollten, die Fähre die umgebucht werden musste.

Apropos.. da liegt ja immer noch ein Antrag der ausgefüllt werden muss.. oh man.

KFZ Ladekabel für Kameras und Laptop mussten her. Eine Micro SD Karte für den neuen Rekorder fehlte noch.

Ein Berg von Wäsche wollte noch gewaschen werden, der Haushalt insbesondere die Küche soll ordentlich da stehen schließlich habe ich keine Lust nach der langen Reise auf neue Mitbewohner zu treffen… iiihh.

Die letzten Tage waren wir also gefühlt nur am Rennen.

Das strengt mich an. Körperlich sowie seelisch.

Mir fehlt Meditation. Tagebuch schreiben. „Erstmal Tee trinken“. Mir fehlt vor allem die Entschleunigung. Alles ist recht hektisch gerade.

Die Räubertochter kommt ein bisschen zu kurz, was mir wieder ein bisschen im Herzen sticht.

Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist meine Selbstreflexion, mein Selbststudium in Verbindung mit der anstehenden Reise.

Bekomme ich es hin weiter mein Tagebuch so sorgfältig zu führen wie ich es in den letzten Wochen gemacht habe?

Werde ich an meine regelmäßigen Pausen denken? Denke ich an Meditation und Yoga?

Diese Gedanken kreisen mir gerade noch etwas im Kopf herum und ich suche nach passenden Wegen.

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Für mein Tagebuch habe ich mir nun folgenden Weg überlegt: Ich werde nicht schreiben sondern sprechen. Ich werde meinen Rekorder nutzen und mein Tagebuch aufzeichnen. Weil mich diese kleine Gerät so begeistert wird es mir sicher eine Freude sein es auch dafür zu nutzen.

Meine Pinnwand mit all meinen Zettelchen, Impulsen, Anregungen wird mir vielleicht etwas fehlen. Ich habe mir die wichtigsten Punkte nochmal aufgeschrieben und sie nun ins Auto geklebt. Das mag für manche vielleicht etwas albern aussehen… interessiert mich aber nicht 😉

Die Yogamatte hat ihren Platz im Auto gefunden. Auch an Ohropax habe ich gedacht um mir meine Auszeiten zu erleichtern.

In diesem Sinn…

Es gibt keine „Probleme“. Nur Herausforderunge. Und Wege. Namasté.

(Übrigens auch was den Mowag betrifft. Aber damit wird sich NACH der Reise beschäftigt)

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Es hat Zoooooom gemacht

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Wie in meiner ersten Podcastfolge erzählt bestellte ich mir einen Rekorder zum Aufnehmen meines mehr oder weniger geistreichen Gesabbels 😉

Ich entschied mich für den „Zoom H1n Handy Rekorder“.

Mir war wichtig ein handliches Gerät zu haben, das sich bequem überall mitnehmen lässt. Zu viel Geld wollte ich auch nicht ausgeben denn ich weiß ja gar nicht ob das dauerhaft was für mich ist.

Ewig und drei Tage durchforstete ich das Internet. Las in Foren, sah mir YouTube Videos von Zockern und Podcastern an. Letztendlich kam ich zu dem Entschluss:

„Liest sich für mich alles viel zu kompliziert. Hätte könnte sollte.. MACHEN!“

Der Rekorder kam am Anfang der Woche. Leider konnte ich ihn da gar nicht ausprobieren denn mir fehlte eine Micro SD Karte, die nicht inklusive war.. was ich einfach nicht auf dem Schirm hatte.

Mein Mann und ich besorgten die Speicherkarte auf einer unserer vielen „Erledigungs-Touren“ auf der wir die letzten Dinge für unsere Reise organisierten.

Gestern probierte ich das Ding nun also zum ersten Mal aus.

Beim Auspacken war ich zugegeben recht wenig angetan. Der Rekorder ist kleiner als ich dachte, was aber nicht unbedingt nachteilig ist. Ich wollte ja was für „unterwegs“.

Das Material wirkt aber recht „billig“. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik.

Ich zog den „Ploppschutz“ den ich mitbestellt habe über, eine der wenigen hilfreichen Infos aus den Nerd Foren, und machte ein paar Testaufnahmen.

Ich hielt das Ding in der Hand, bewegte es beim Aufnehmen, und ich stellte es auf ein Stativ. Waagrecht und auch senkrecht. Ich stellte es weiter weg, zog es näher ran, drehte es zu mir und auch seitlich zu mir wie es vielleicht bei einem Zweiergespräch sein könnte.

Ich ging damit nach draußen, an unseren gackernden Hühnern und der Hundedame vorbei, die sich im Gras wälzte. Ich stand auf der Blumenwiese, inmitten der zirpenden Grillen um raus zu finden welche Hintergrundgeräusche letztendlich auf der Aufnahme zu hören waren.

… und ich war total angetan!

Die Aufnahmen hörte ich mir mit Ohrstöpseln direkt vom Gerät an und das fand ich schon total klasse im Vergleich zu meinen Handyaufnahmen. Kein Rauschen, kein zischen. Richtig klare Aufnahmen. Und Hühnergackern 😉

Am Pc stellte ich fest das mein Gerede etwas lauter sein könnte aber ich kriege sicherlich noch raus wie das so funktioniert. Learning by doing.

Und dann bekommt Ihr sicherlich bald was zu Hören.

Urlaub geplatzt?

IMG_7939.JPGMein Mann und ich kamen gestern Nachmittag von der „Generalprobe“ mit dem Mowag zurück.

Am frühen Freitag Nachmittag sind wir Richtung Osten aufgebrochen.

Die Hitze verlangte nach See und der Mowag nach einer letzten Testfahrt.

Wir fanden ein wunderschönes Plätzchen mitten im Grünen. Zwar ging es etwas steil zum Wasser runter aber uns Abenteurer störte das nicht.

Wir schwammen den ganzen Freitag und Samstag und gestern Abend beobachteten wir ein wunderschönes Wärmegewitter vom „Balkon“ (Dach des Mowags ;)) aus. Wenig später folgte Regenschauer dem wir vom Innen aus lauschten bis wir alle einschliefen.

Ein paar Momentaufnahmen findet Ihr im nächsten Beitrag oder in der Kategorie Momente | Bildstrecken.

Heute ging es nach Hause. Kurz vor Ankunft in der „Basis“ tankten wir nochmal voll um zu wissen wie durstig er denn nun auf dieser kurzen Reise war.

An der Tankstelle dann leider der Schock Moment. Die Achse trieft, das Getriebe qualmt.

Glücklicherweise kamen wir noch zuhause an- die große Tour aber war geplatzt. Zumindest mit unserem Mowag.

Große Enttäuschung. Positives Denken dahin.. und bald auch dicke Tränen.

Dennoch fingen wir an unseren Subaru herzurichten. Ich räumte aus, staubsaugte, mein Mann behandelte ein paar Roststellen und wir holten die Dachbox aus dem Schuppen.

Wir wollen definitiv fahren; egal mit welchem Auto.

Ein neues Projekt oder warum es mich auf einmal zum Anhören gibt

Ich hab keine Ahnung was ich hier mache aber ich mach das jetzt einfach mal.

Viola Nimmersatt- jetzt zum Anhören!

Das hier ist die erste Folge meines Podcasts. Das hier ist was ganz Neues für mich aber ich trau mich einfach mal ran. Und ich möchte Euch in dieser ersten Folge erzählen wie es eigentlich dazu kommt das ich mich nun an ein ganz neues Medium wage.

 

 

Facebook Abo out of order

Wir möchten dich über eine Änderung informieren, die Facebook demnächst auf seiner Plattform vornehmen wird. Diese Änderung betrifft die Art und Weise, wie du Beiträge von deiner Website in deinem Facebook-Konto teilen kannst.

Ab dem 1. August 2018 können Beiträge nicht mehr automatisch über Werkzeuge von Drittanbietern auf Facebook-Profilen geteilt werden.

Diese Nachricht erhielt ich von WordPress. So ein Ärger.

Vor ein paar Wochen freute ich mich über diese tolle Funktion die ich entdeckte; schon ist der Spaß wieder vorbei.

WordPress postet nun nicht mehr automatisch in mein Facebook Konto.

Ihr, die Facebook Junkies, müsst nun wieder eigenständig auf meine Website gucken ob zu sehen ob es denn was Neues gibt.

Schade.

 

Klugscheißern und mein Selbstwert

Neulich fühlte ich mich völlig vor den Kopf gestoßen. Von meinem Mann.

Wir sahen uns Butterfly Effect an, den ich bis dato noch nicht kannte.

Hinterher sagte ich meinem Gatten das ich ihn nicht soo besonders fand und er sagte zu mir, im Scherz, das es daran liegen würde das ich ihn nicht verstehe weil ich halt doch etwas „einfacher“ bin.

Ich fühlte mich, wie schon einige male, als dumm hingestellt und war dementsprechend beleidigt.

Mein Mann sagte zu mir sinngemäß:

„Du bist nicht dumm. Ich habe das auch noch nie ernsthaft über Dich oder zu Dir gesagt. Überleg mal ob das nicht vielleicht einfach nur ein Gedanke in Deinem Kopf ist?!“

Das saß. Erstmal war ich noch beleidigter als vorher. Aber nur wenige Minuten später klingelte es.

Ja tatsächlich habe ich ein Problem in Bezug auf meinen Wissensstand. „Klugscheißern“ greift meinen Selbstwert an.

Ich komme mir manchmal in der Gegenwart meines Mannes dumm vor weil er sich gut mit Politik und Geschichte auskennt.

Das stach zwar im ersten Moment irgendwie in meiner Brust… aber im Nachhinein denke ich das ein Wachstumsschub eben manchmal unangenehm ist 😉

 

Soo viel Liebe für mich

In den letzten Tagen schickte ich ein paar Mails an Menschen die ich aus meinem Leben „streiche“. Einen deutlichen Schlussstrich quasi. Bei einigen hatte ich das Bedürfnis danach, ihnen zu sagen das sie für meinen jetzigen und kommenden Lebensweg nicht mehr „passen“.

Ich erntete Enttäuschung, Kränkung, vielleicht auch Zorn. So genau weiß ich das nicht.

Natürlich rechnete ich schon mit sowas. Ich geriet dennoch ein kleines bisschen mehr aus der Bahn als ich dachte.

Leicht fällt mir das nicht. Klare Entscheidungen treffen und dazu stehen. Ich weiß aber es ist richtig so und es wird leichter werden je mehr „Übung“ ich darin bekomme. Daran halte ich mich fest in diesen Momenten wo schlechte Gefühle in mir hochkommen.

Auf der anderen Seite bekam ich in den letzten Tagen aber auch so viele besonders schöne Zeilen zu lesen, die mich unglaublich berührt haben.

Liegt es daran das ich selbst inzwischen sehr viel Liebe ausstrahle und deswegen auch zurück bekomme oder habe ich nur plötzlich Augen für diese schönen Dinge bekommen?

Vielleicht ists auch eine Mischung aus beidem, ich weiß es nicht. Wie dem auch sei…

Ich bin sehr glücklich darüber!

Viele Baustellen

Gerade im Moment, in diesem Augenblick wo ich schreibe, fühle ich mich von mir selbst überfordert.

Ich habe so viele kreative Baustellen, die ich am liebsten alle gleichzeitig umsetzten oder verarbeiten möchte.

Aber das klappt natürlich nicht.

Meinem Bildbearbeitungsprogramm habe ich mich immer noch nicht ausführlich gewidmet.

Ich habe zwei Stunden Sprachaufzeichnung (ein neues Projekt von dem ich hier schon kurz geschrieben habe) in Schrift zu bringen also zu tippen, zu kürzen, zu sortieren.

Einige Fotos warten aufs Bearbeiten. Einige Blogbeiträge sind halbherzig entworfen.

Ich weiß das nicht alles gleichzeitig geht.

Ich weiß aber gerade auch nicht wo ich anfangen möchte.

Ich im Eustress

Die letzten Tage kam ich gar nicht groß zum Schreiben. Ich hab so viel zu tun. Ich bin aber keinesfalls im negativen Stress. Ich bin im Eustress.

Mein Mann und ich erledigen die letzten Dinge an unserem Mowag bevor es in den großen Urlaub geht. Es sind nur noch Kleinigkeiten die wir ändern oder ergänzen. Aber insgesamt wird unser Gefährt immer praktischer.

Der große Urlaub steht nun übrigens fest.

Wir haben gestern Abend die Entscheidung getroffen wohin es jetzt letztendlich gehen soll und sind nun alle, Räubertochter inklusive, voller Vorfreude.

Ich hatte ein kleines, ganz persönliches Photoshop Drama. Ich erzählte hier bereits davon das mein Laptop ein Update machte weswegen Photoshop nicht mehr lief. Ich überlegte ein paar Tage hin und her, stellte alles auf den Kopf. Nun landete ich letztendlich bei Affinity Photo, kaufte es, lud es runter, installierte es, freute mich darüber das meine NIK Collection auch in Affinity funktionieren… weiter kam ich noch nicht. Ich müsste mich dringend reinfuchsen aber hab es noch nicht geschafft.

Eigentlich hatte ich es mir für heute Vormittag vorgenommen aber nun ziehe ich einen Kaffee mit einer Freundin vor, die ich schon eine Weile nicht mehr getroffen habe.

Ich schweife ab… ich sollte mich dringend reinfuchsen denn es stehen ein paar Shootings vor der Tür. Für eins dieser Shootings bringe ich gerade etwas Ordnung in unsere Scheune. Das ist ein Haufen Arbeit, den ich bis Samstag erledigt haben muss. Ein Paar, das ich beim Schlangenshooting bereits vor der Kamera hatte, besucht mich zuhause für ein weiteres Shooting. Darauf freu ich mich sehr denn es werden einerseits Fotos auf die ich wirklich, wirklich Lust habe und auf der anderen Seite sind diese beiden Menschen mir unheimlich sympathisch.

Zu mir kommt außerdem noch eine Dame, die ich beim Shootingtag kennengelernt habe. Mit ihr werde ich mal wieder ein paar kreative Portraits erstellen.

Neben diesen beiden Shootings plane ich noch eine Art Fotoprojekt und bin da ebenfalls „im Stress“ und fleißig am Organisieren, mit Menschen in Kontakt treten… aber ein andermal mehr dazu 😉

Wenn ich also mein Bildbearbeitungsprogramm unter Kontrolle bekomme, seht Ihr hier bald wieder ein paar frische Arbeiten.

Vorgestern ging ich seit langer, langer Zeit mal wieder bummeln. Das ist nicht so mein Ding weswegen ich es nicht oft mache aber diesmal machte es mir total Spaß.

Ich suchte nämlich nach Klamotten die besser zu meinem „neuen Ich“ passen.

Ich kaufte mir mal wieder Chucks (oh weh.. die letzten kaufte ich da war ich noch in der Punkszene unterwegs) und eine lange Latzhose und anderen Kram. Mein Mann sagte ich würde nun aussehen wie eine linke Ökotante aber ich fühle mich wohl! 😉

Das kommt scheinbar auch bei anderen an denn gestern bekam ich ein wunderschönes Kompliment von der Verkäuferin des heimischen Getränkemarkts zu hören: „Du strahlst so von innen heraus!“ ❤

Außerdem besuchten mein Mann, Lütte und ich eine Bekannte die ganz überraschend wieder Kontakt zu mir suchte, nachdem er vor einigen Monaten abbrach.

Der Nachmittag war schön, aufwühlend und gleichzeitig erkenntnisreich.

Die Fotos meines Mannes und mir sind derzeit in Bearbeitung. Wir kämpften uns durch und entschieden uns letztendlich für viel mehr Fotos als ursprünglich gedacht. Wartet mal ab.. Ihr bekommt sie auch bald zu sehen 😉

Vor unserem Urlaub würde ich mich gerne nochmal tätowieren lassen und warte nun auf Rückmeldung des Studios. Ich wünsche mir drei Symbole am Handgelenk die meinen neuen Lebensweg, den ich gerade einschlage, beschreiben sollen.

So.. das war nun also mein runtergesprudeltes Update. Jetzt breche ich zum Kaffee auf 😉

 

 

Evergreen Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist mir sehr wichtig. Dennoch war es in der Vergangenheit oft so das ich nicht drauf beharrte. Später ärgerte ich mich dann im Stillen darüber.

Vor etwa zwei Wochen, an einem Samstag, war ich zum Fotografieren verabredet.

Ich verschob das Shooting bereits um eine Woche weil wir einige Termine hatten und es mir insgesamt zu viel gewesen wäre.

Gerne wären wir zu diesem Zeitpunkt mit dem Mowag unterwegs gewesen aber ich wollte sie nicht nochmal vertrösten.

Mein potenzielles Model lernte ich via Facebook, genauer durch meinen Aufruf in einer Facebookgruppe, kennen. Wir wollten uns um 8 Uhr am Morgen treffen.

Ich bin meist überpünktlich. Ich bin einfach gerne früher dran, erwarte aber von niemandem das er es mir gleich tut.

„Fünf Minuten vor der Zeit….“ ist bei mir aber doch sehr beliebt. Auf den Punkt ist auch noch ok. Bei fünf Minuten Verspätung sackt meine Laune meist schon massiv ab.

Ich erinnere mich an ein Shooting bei dem ich 20 Minuten auf mein Model wartete. Meine Laune war absolut im Keller aber ich zog es durch. Dementsprechend „gerne“ schaue ich diese Fotos noch an.

Ihr könnt Euch schon denken was an diesem Tag passierte. Ich wurde versetzt.

Um fünf nach acht beschloss ich es „anders“ zu machen als in der Vergangenheit.

Ich setzte mir selbst das Limit noch fünf Minuten zu warten und dann aufzubrechen sollte sie nicht da sein.

Meine Zeit ist begrenzt und wertvoll und ich könnte sie sinnvoll nutzen und nicht mit warten vergeuden. Nicht wahr? Zumal ich dieses Shooting „kostenlos“ (TfP) anbot.

Ich schaute auf die Uhr und als der große Zeiger auf zehn nach sprang, ging ich umgehend los Richtung Auto ohne mich nochmal umzuschauen.

Ein bisschen stolz war ich ja schon auf mich. Ich traf eine Entscheidung und setzte diese durch.

Dann aber kam der Gedanke… was wenn sie jetzt doch noch auftaucht? Ich sollte ihr vielleicht doch eine Nachricht schicken. Ich haderte kurz mit meinem alten Ich, das zornig maulte: „DIE ist doch so blöd und kommt nicht. Warum soll ich der jetzt noch hinterherlaufen?!“ Mein neues Ich sagte: „Du informierst sie nun freundlich und sachlich darüber das du wieder fährst. Du bist nämlich anders. Du gehst ordentlich mit deinen Mitmenschen um“.

Ich nahm mein Handy in die Hand und sah das sie mir eine Audio Nachricht geschickt hatte. Auf der war aber nur ein Rauschen zu hören.

Ich schickte ihr aus dem Auto raus eine Audio zurück in der ich sagte das es nun 15 Minuten nach 8 Uhr ist und ich nun wieder nach Hause aufbreche.

Außerdem das ich es „schade“ finde das sie nicht kam aber auch das ich gar nichts von ihr gehört habe. Man könne sich ja immer verspäten aber könnte dann kurz Bescheid geben.

Am Nachmittag erhielt ich Antwort. Sie hat mir am Morgen eine Sprachnachricht geschickt aber sie kam nicht an bzw man hat nichts gehört. Das war gleich „nach“ meiner Nachricht. Sie wurde angerufen das sie spontan arbeiten muss. Sie kam eben erst nach Hause und hatte auch kein Handy dabei. Sie musste sich heute Morgen sehr beeilen. Das es die Sprachnachricht nicht aufgenommen hat täte ihr Leid aber sie könne ja nichts dafür.

Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört. Ich habe mich aber auch nicht mehr gemeldet.

Ich weiß gerade nicht ob ich nochmal einen Versuch starten soll. Ihre Arbeit war offensichtlich wichtiger als ich und unser Shooting in diesem Moment.

Um dennoch positiv abzuschließen…

Mein Mann, Räubertochter und ich brachen, kurz nachdem ich wieder zuhause ankam, zu einem schönen Familienausflug auf und somit wurde es doch noch ein wertvoller Tag

Die Uhr am Handgelenk

Eine Uhr am Handgelenk zu tragen war für mich etwas negativ behaftet. Ich verband das mit Hektik, von hier nach dort eilen, was muss ich noch alles schaffen, erledigen… rennen rennen rennen.

Ich trug sie meist nur während der Arbeitszeit. Um eben einen gewissen Überblick zu behalten was ich denn noch erledigen „muss“.

Seit einigen Wochen trage ich wieder eine Uhr. Nunja gerade im Moment nicht weil sie beim Uhrmacher ist… sie fehlt mir direkt.

Inzwischen trag ich sie aber mit einem ganz anderen Hintergedanken.

Ich schaue oft auf das kleine Ziffernblatt und stelle fest das ich noch eine halbe Stunde hab um zum Beispiel unsere Tochter vom Kindergarten abzuholen. Statt diese Zeit zu vergeuden überlege mir genau wie ich diese „wertvolle“ Zeit nutzen möchte, was ich tun kann das mir Freude bereitet.

Meine Uhr zeigt mir also nicht mehr an was ich alles noch „dringend erledigen“ muss sondern wie viel „Zeit“ ich noch habe die ich mit „wervollem“ füllen kann.

Zugegeben, manchmal fülle ich diese Zeit auch mit einer Hartz 4 Sendung. Der Unterschied zu früher ist, das ich mich dafür entscheide und es im vollem Bewusstsein mache. Das finde ich dann echt in Ordnung 😉

 

Ich wurde „gespotted“

Gestern Vormittag bekam ich eine Nachricht von einer „Kindergarten-Mama“. Also einer Mama deren Kinder in den selben Kindergarten gehen wie unsere Räuberin 😉

Sie schickte einen Link und schrieb dazu „Meint der dich??? :)“ Der Link führte mich zu einer Spotted Facebookgruppe.

Ich musste erstmal Google fragen was diese Spotted Gruppen überhaupt bedeuten. Solche Gruppen sind für Menschen die den richtigen Moment verpasst haben die Person, die ein schnelleres Herzklopfen bei ihnen ausgelöst hat, zu erreichen.

Eine zweite Chance via Internet. Aha. Und in so einer Gruppe soll nun von mir die Rede sein? Oh weh.

Ich öffnete den Link und ja, es war offensichtlich. Der meint tatsächlich mich.

Gesucht wurde eine „nette verkeuferin“ aus genau dem Laden, in dem ich zuletzt gearbeitet hab. Auch die entstellte Version meines Nachnamens, ich trug immer ein Namensschild, passte irgendwie zu mir.

Ein bisschen peinlich war mir das schon in so einer Gruppe aufzutauchen. Ich war sehr dankbar darüber das ich nicht direkt darunter verlinkt wurde sondern mir der Link vorab geschickt wurde. So konnte ich selbst entscheiden ob ich darauf reagieren möchte.

Dann fühlte ich mich aber auch etwas geschmeichelt. „Nett“ und „süßes Lächeln“…

Na offensichtlich war ich keine Kratzbürste an der Kasse gewesen.

Trotzdem geht es in diesen Gruppen ja primär ums Verlieben, nichts an dem ich Interesse habe. „Ich könnte das ja jetzt einfach ignorieren“, so ein Gedanke von mir.

Ich stöberte mal ein bisschen durch und zog im Geiste meinen Hut vor all denen die sich trauen über diese Plattform nach jemanden zu suchen, der nicht mehr aus dem Kopf geht.

Wie ich nämlich so die ganzen Kommentare unter diesen Beiträgen durchging.. wurde mir einfach nur schlecht wie Menschen miteinander umgehen.

So möchte ich definitiv nicht sein. Und auch ignorieren ist keine Option.

Mein neues Ich beschloss es wäre vernünftig und respektvoll den Suchenden nicht in der Luft hängen zu lassen, wenn ich denn schon weiß das er mich sucht. Ich verfasste also eine nette, witzige aber aber doch eindeutige Antwort (diese könnt Ihr unten lesen) darunter und hoffe das er nicht allzu traurig ist.

Für mein Wohlbefinden, für mich selbst, habe ich die Sache nun auf jeden Fall positiv gelöst.

 

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Eine Gefängnis das sich die Gesellschaft freiwillig schafft

Ich lese gerne. Im letzten halben Jahr war ich dazu aber nicht „fähig“. Ich beschäftigte mich so intensiv mit meinem Selbststudium das ich nicht offen war für „Fantasiegeschichten“.

Letzte Woche aber überkam es mich. Ich hatte das Bedürfnis nach einem Buch.

Aber woher auf die schnell eins nehmen? Ich beschloss mir das Buch zu schnappen das sich mein Mann zuletzt gekauft hatte, was überhaupt nicht dem Genre entspricht was ich normalerweise lese.

Mein Mann liebt Fantasy Bücher. Herr der Ringe und solche Sachen. Ich bin mehr die Krimi Leserin.

Trotzdem lies ich mich, aus der Not heraus, auf „Ready Player One“ ein.

Der Klappentext versprach folgendes: „Im Jahr 2045 ist die Welt ein hässlicher Ort. Richtig wohl fühlt sich Wade Watts nur in der Oasis, einer riesigen virtuellen Welt, wo die meisten Menschen den Großteil ihrer Zeit verbringen. Als der exzentrische Schöpfer der Oasis stirbt, hinterlässt er eine Reihe vertrackter Rätsel, die auf seiner Leidenschaft für die Popkultur der 80er Jahre beruhen. Wer sie als Erster löst, erbt nicht nur sein gigantisches Vermögen, sondern auch die Kontrolle über die Oasis. Dann findet Wade den ersten Hinweis. Plötzlich ist er umringt von Konkurrenten, die für den Sieg über Leichen gehen würde. Die Jagd hat begonnen, und Wade hat nur eine Chance: Will er überleben, muss er gewinnen.“

Ich wollte dem Buch eine Chance geben. Sollte das Fantasiezeug mir nicht gefallen bleibt ja immernoch Pop der 80er Jahre. Ist vielleicht dann doch ganz witzig.

Das hier soll aber nun keine Buchempfehlung oder Vorstellung werden. Ich möchte Euch eine Passage des Buches „vorlesen“ die sich bei mir eingebrannt hat.

„Jahre später schrieb er allerdings in seiner Autobiographie, dass er GSS verlassen habe, weil „wir nicht länger in der Videospielbranche tätig waren“, und weil er den Eindruck hatte, dass sich die Oasis zu etwas Grässlichem entwickelt hatte.

„Sie war zu einem Gefängnis geworden, in das sich die Menschheit freiwillig hineinbegab“, schrieb er. „Ein künstliches Paradies, in dem wir uns verstecken, während die menschliche Zivilisation langsam vor die Hunde geht, in erster Linie, weil sich niemand mehr um sie kümmerte.“

Zukunftsgeschichten sind im ersten Moment vielleicht ganz weit weg. Vielleicht entspricht es aber auch genau der Welt von morgen oder vielleicht sogar schon heute?!

Ich schalte meinen Laptop jetzt ab, lege mein Handy beiseite und genieße den Sonnenschein draußen 😉

Shootingtag in der Fabrik

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Vergangenen Sonntag stand bei mir ein „Shootingtreff“ auf dem Programm.

In der Vergangenheit besuchte ich einige Fotowalks, diesmal sollte so etwas in der Art also Indoor/On Location stattfinden.

Die Facebookgruppe „Models und Fotografen Mitteldeutschland“ organisierte einen ersten Treff. Der Gedanke gefiel mir, mag ich doch beim Fotografieren auch das Treffen und Kennenlernen von Menschen. In Real. Nicht nur virtuell.

Ein Fotograf aus der Oberpfalz erklärte sich bereit sein Studio zur Verfügung zu stellen. Teile eine alten Porzellanfabrik.

Mein Mann und ich machten kindfrei und er begleitete mich somit. Ich musste also nicht alleine umher tigern.

Um kurz nach 12, Einlass war um 12, erreichten wir nach ein wenig Suchen die Location. Wir platzten somit in die Begrüßungsrede rein, was mir etwas unangenehm war. Ich hatte 12 Uhr Einlass und 13 Uhr offizieller Beginn im Kopf… irren ist ja bekanntlich menschlich.

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Nach der Rede, von der ich also nicht mehr viel mitbekam, begann ein Rundgang durch die Anlage. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf Bodypainterin und Model die schon seit 11 Uhr fleißig am Malen waren und anschließend schwärmten Fotografen inklusive Models aus. Ich quatschte kurz einen Fotografen an den ich via Facebook schon eine Weile beobachtet hatte und er erzählte das er erst vor ein paar Wochen hier war und sie für heute eine bestimmte Idee am alten Cola Automaten im Kopf haben.

Mein Mann und ich stiefelten durch die Fabrik und guckten hier und da. 

Ich traf auf ein weiteres durch Facebook bekanntes Modelgesicht und wir stellten eineinander kurz vor ehe sie die Hüllen für ihren Fotografen fallen lies. Leicht bekleidet stand sie am Porzellanregal und mein Gatte und ich gingen weiter.

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Auch am Cola Automaten machten wir nochmals Halt und ich schnackte erneut ein wenig übers Fotografieren und die Dynamik insbesondere die Grüppchenbildung einer solchen Veranstaltung. Ich erzählte das ich völlig erwartungsfrei her kam und wenn ich heute kein einziges Foto mache ist das auch in Ordnung. Im Nachhinein war genau das die richtige Einstellung.

Die meisten Fotografen+Models schienen sich schon vorab organisiert zu haben weswegen sie „vielleicht später mal“ Zeit hätten aber keinesfalls jetzt so spontan.

Ich traf mehrere Male auf die gleichen Fotografen denen es wie mir ging. Sie kamen „spontan“ her und schauten nun lediglich die Location an. Freie Models schienen heute nicht mehr verfügbar zu sein. Der Treff sollte so organisiert werden das ein gutes Gleichgewicht zwischen Fotografen und Models besteht. Scheinbar hat es nicht so geklappt wie geplant.

Mein Mann erzählte mir später das ein paar auch dementsprechend zügig die Veranstaltung wieder verliesen. Schade aber nachvollziehbar.

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Im Obergeschoss schauten wir eine Weile beim Bondage zu. Hier hatte ich das Bedürfnis mal ein paar Fotos zu machen, was sich aber schnell wieder löste denn es standen etwa drei Fotografen drum herum die dann einfach draufhielten wie eine Schar Paparazzi.

Etwas später landeten wir wieder beim Bodypainting.

Eine witzige Position des Models ermutigte mich dann nochmal zum Fotografieren. Ich blieb eine Weile dran und machte Making Of Aufnahmen. „Arschkalt“ wars fürs Model, gute Laune hatte sie trotzdem.

Zu Beginn der Veranstaltung war ich nicht so besonders angetan von dem was ich da sah. Hier entwickelte sich dann aber eine so gute Stimmung zwischen Model, Malerin und mir das ich das Painting Model doch nach ein paar Fotos fragte.

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Ihrer jungen Begleitung lieh ich eine meiner Farben aus dem Malkasten aus und sie zauberte sich einen blauen Drachen auf ihren Arm.

Ich quatschte hier und da noch ein bisschen mit anderen Fotografen aber relativ zeitig bat ich meinen Mann wieder aufzubrechen.

Das lag nicht unbedingt daran das ich „nichts zu tun“ hatte sondern vielmehr an dem Getratsche das stattfand.

Sinngemäß klang das etwa so:

„Ich soll Dir einen Gruß von X ausrichten.“

– „Ach schön. Danke. Ich hab sie ein paar Mal fotografiert.. schau mal…“

„Rede nicht so laut, ihre größte Rivalin steht hinter Dir!“

„Ich bin durch X auf Dich aufmerksam geworden.“

–  „Achso. Ich dachte über eine andere Person. Na ich habe von X lange nichts mehr gehört…“

„Ist wohl auch besser so. Mit der hat man nur Ärger. Das ist ne Psychopathin!“

Und so kam ich von der Fotografie wieder zum Thema Achtsamkeit.

Brauche ich sowas? Möchte ich meine wertvolle Lebenszeit mit Menschen verbringen die so über andere sprechen? Mit mir, wo ich doch gar nichts damit zu tun habe?

Man muss ja nicht mit jedem können, wirklich nicht. Aber man muss das ja nicht an die Glocke hängen und darüber mit völlig unbeteiligten Menschen sprechen. Vor allem eben auf diese Art und Weise.

Ein Erfolg war dieser Tag trotzdem für mich. Ich traf auf ein paar sehr nette Menschen mit denen ich mich gut unterhielt. Ein weiteres Fotoshooting im privaten Rahmen ist in Planung. Und ich kam einen Schritt in Bezug auf meine (Persönlichkeits)Entwicklung weiter.

Tränenreicher Geburtstag

20180625_201922Gestern Abend, es war der 25. Juni um 20:21 Uhr, saß ich alleine an dem Tisch in unserer Stube und aß ein Stück der Geburtstagstorte unserer Tochter.

Sie ist gestern vier Jahre alt geworden.

Am Abend flossen bei mir viele Tränen. Nicht aus Freude sondern aus Traurigkeit. Ich erzähle Euch was passiert ist.

Der Tag begann ganz wunderbar. Mein Mann ging später zur Arbeit damit wir alle gemeinsam aufstehen konnten. Wir sangen morgens im Bett, drückten und küssten uns.. ein richtig schöner Geburtstagsmorgen.

Ich brachte die Lütte, mit Kuchen und Wassermelone unter dem Arm, in den Kindergarten.

Anschließend düste ich nach Hause und backte zügig den Boden für die Torte am Nachmittag.

Während der Boden abkühlte ging ich zu meiner zweiten Yoga Stunde.

Zurück zu Hause machte ich die Torte fertig, stellte sie kalt und anschließend fuhr ich wieder zum Kindergarten um Töchterchen abzuholen. Alles in Allem also ein recht straffer Zeitplan.  Weiterlesen

Facebook Abo

Mich kann man jetzt auf Facebook „abonnieren“.

Heureka. Was für eine megawichtige fantastische Sensation…

Ich nutze Facebook kaum noch. Meine treuen Leser wissen das bereits und ich bekomme bei Facebook auch nur noch sehr wenige Mails. Danke an dieser Stelle an die Menschen, die mir ganz normale E-Mails schreiben 🙂

Auch das mit den Freundschaftsanfragen habe ich inzwischen in den Griff bekommen. Ich kam nämlich dahinter wie man diese Funktion abstellen kann. Man man man.. ich scheine zu verkalken.  Weiterlesen

Respekt

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„Redet nicht von Liebe. Redet von Respekt. Da ist alles dabei.“

Dieses Zitat von Hans Söllner schrieb mein Pate in die Glückwunschkarte die er meinem Mann und mir zur Hochzeit schenkte.

„Das klingt schön“, dachte ich damals. Aber ich habe das Gefühl erst jetzt richtig zu verstehen was damit überhaupt gemeint ist.

Respekt ist der Grundstein. Verlierst Du den Respekt gegenüber Deinem Partner ist alles verloren.

Ich war definitiv an diesem Punkt. Ich tat Dinge die ganz sicher nicht respektvoll waren, sprach in der Vergangenheit oft abwertend über meinen Mann. Ich lästerte über das was er tat aber vor allem darüber was er nicht tat. Zum Beispiel den Haushalt. Lächerliche Kleinigkeiten…. ich konzentrierte mich so sehr darauf was er „falsch“ machte statt zu sehen wie viel Wertvolles er mir gibt.

An diesen Punkt möchte ich nicht mehr kommen.

Aus diesem Grund schenkte ich meinem Mann und mir letzte Woche „neue“ Ringe. Keine Ringe als Beweiß dafür das wir verheiratet sind, sondern Ringe als Versprechen dafür zukünftig respektvoll miteinander umzugehen.

Yoga

Ich denke darüber nach bei einem Yoga Kurs einzusteigen.

Nein im Grunde steht das schon fest, ich muss nur noch einen finden.

Und das ist gar nicht mal so leicht. Alle Kurse sind voll, ausgebucht. Das lässt mich nachdenken… über mich selbst und Yoga im Lauf der Zeit im Allgemeinen.

Ich probierte Yoga schon vor vielen Jahren aus. Als meine Depressionen sehr schlimm waren. Offen war ich damals aber nicht dafür und machte nur eine einzige Stunde mit. Jahre später, ich war schwanger, öffnete ich mich für „Walfischyoga“.  Weiterlesen

Lernen durch Negativbeispiele

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Heureka Momente.

Das sind diese Momente wo plötzlich eine Glühbirne im Kopf irre hell erstrahlt.

Für den einen war ich selbst verantwortlich. Mein Mann und ich machten Ordnung im Hof. Genauer gesagt in der „Autowerkstatt“ also an der Stelle an der wir unseren Mowag bauten. Als wir fertig waren kam in mir der Gedanke auf, das es jetzt sehr nett wäre wenn sich mein Mann bei mir für meine Hilfe bedanken würde. Dann kam mir aber:

Das braucht er gar nicht! Ich weiß auch ohne sein „Danke“ das ich gerade total fleißig war und viel geschafft hab.

Das war ein sehr gutes Gefühl. Wenig später kam mein Mann, unaufgefordert, auf mich zu und bedankte sich für meine Hilfe. Dieser Moment war genauso schön wie mein persönlicher davor.  Weiterlesen

Der Maler war da

Meine Website sieht neu aus! Hat vielleicht schon jemand bemerkt.. wenn nicht wisst Ihr es ja jetzt 😉

Jetzt wo ich arbeitslos bin.. ach nein das klingt ja so hässlich und mag sagt inzwischen „arbeitssuchend“, oder?

Jetzt wo ich arbeitssuchend bin, möchte ich mich, neben meiner selbstverständlich pflichtbewussten, intensiven Jobsuche, wieder etwas mehr um meine Website, um die Schreiberei und ums Fotografieren kümmern.  Weiterlesen

Wie geht es weiter?

DSCF9126Es ist nun genau eine Woche her als ich erfuhr das ich in der Firma in der ich beschäftigt war, nicht mehr weiter beschäftigt werde.

Glücklicherweise verbrachten wir das letzte Wochenende mit unserem Mowag am See.

Zuhause wäre mir vielleicht die Decke auf den Kopf gefallen. So aber saß ich am See, vor unserem selbstgebauten Wohnmobil, mit Radler und Wohnmobilzeitung in der Hand und im Gespräch mit meinem Mann.

Ich lies meine Gedanken schweifen und stellte mir die Frage: Wie geht es weiter?

Möchte ich einen meiner erlernten Berufe eigentlich weiter ausüben oder möchte ich etwas anderes machen? Etwas mit geregelten Arbeitszeiten, keine Schichtarbeit?

Oder möchte ich vielleicht etwas ganz, ganz anderes machen? Ist es möglich das ich das, was mir Spaß macht, zu so viel Geld machen könnte das es für ein genügsames Leben reicht?

Am kommenden Montagmorgen habe ich nun aber erstmal einen Termin beim Arbeitsamt.

Ende mit Schrecken

Der vergangene Freitag war für mich emotional sehr aufregend.

Am Vormittag war ich voller Glücksgefühle wegen des erfolgreichen TÜV-Termins, wir fuhren spontan mit unserem „Oldtimer“ zum nächstgelegenen Campingplatz und entschieden das Wochenende dort zu verbringen, am Nachmittag erfuhr ich das mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird.

Ich bin ab 1. Juni ohne Arbeit. 

Ich hatte am Freitag die Spätschicht. Das mein Vertrag auslief wusste ich ja. Die letzten Male wurde er immer kurz vor 12 verlängert, ich dachte mir also nichts weiter.

Am Freitag rief ich dann aber doch mal den Bereichsleiter an um nachzufragen wie es weitergehen soll… Gar nicht. Aha.  Weiterlesen

Schlangenshooting – wortreiches Fazit

20180427-IsiLife-DSC09340.jpgBereits vor über zwei Wochen stand mein Schlangenshooting mit Fotografenkollegen Andreas an, von dem ich hier und hier schon berichtete.

Nun möchte ich gerne davon erzählen.

Ich hatte an diesem Tag frei was mir sehr recht kam. Eher ungeplant war dass das Shooting auf ein Kinderwochenende fiel.

Wir, mein Mann und ich, holten also meine beiden Stiefkinder ab und brachten sie mitsamt der Jüngsten zu meinen Schwiegereltern.

Am späten Nachmittag brachen wir wieder nach Hause auf. Dort packte ich all meine Sachen zusammen und wir machten uns bereit für den Abend. Mein Mann begleitete mich wieder, wie auch beim letzten Besuch im Doros.

Kurz nach 18 Uhr ging es los. Auf der Fahrt war ich wahnsinnig aufgeregt.

Mein Mann konnte mich nur wenig beruhigen. In mir kochte ein, selbst verursachter, hoher Erwartungsdruck.

Vor Ort angekommen, mit viel Gepäck unterm Arm, trat ich in den Club ein. Die Aufregung legte sich leider nicht.  Weiterlesen

Wie möchte ich leben… ?

Heute Morgen, ich mailte einer Freundin zu der ich seit dem Löschen meines Whatsapp Accounts kaum noch Kontakt habe, überlegte ich ob es denn ein einzelnes Wort gibt das zu meiner derzeitigen Lebenssituation passt.

Ich versuchte ihr möglichst knapp zu erklären wie es mir momentan so geht, wie ich gerade lebe, was sich verändert.

So knapp wurde es dann aber leider nicht. Also überlegte ich und kam auf das Wort „zurückgezogen“.

Das klingt für mich aber irgendwie ganz schön negativ. Ich fragte Herrn Google nach Synonymen. Abgeschnitten, einsam, einsiedlerisch, isoliert.

Das klingt ja alles noch viel schlimmer. Dabei finde ich es doch gar nicht negativ das ich gerade zurückgezogen lebe!

Ich lese weiter. In Zurückgezogenheit, Abgeschiedenheit leben, behaglich, besinnlich, erholsam, familiär, friedlich, gemächlich, geruhsam, innig.

Das klingt alles schon besser.

…. kontemplativ! Das klingt großartig! Und herrlich klugscheißerisch!

Wenn mich also jetzt jemand fragt was gerade mit mir los ist sage ich ihm: Ich lebe jetzt kontemplativ!

Liegt mir dieser „jemand“ aber am Herzen werde ich glaube ich doch weiter ausführlich antworten 😉

Brainstorming

20180417_105656 - KopieIch bin fleißig am Ideen sammeln.

In etwa 1,5 Wochen findet unser Schlangenshooting statt und ich freu mich schon sehr. 

Gleichzeitig bin ich natürlich irre aufgeregt. Ich weiß nicht so ganz genau was mich erwartet.

Mit Schlangen hab ich bisher keine Erfahrungen gemacht.

Auch das ich die Personen vor meiner Kamera im Vorfeld nicht kennengelernt habe ist neu.

Ich bereite mich gerne etwas auf meine Shootings vor, ich bin diesbezüglich also eher unspontan. Ich „stalke“ meine „Models“ via Facebook oder lasse mir Selfies schicken damit ich mir schon vorab Gedanken machen kann. Welche Positionen wären schön? Was gefällt mir besonders, was sticht heraus? Was mag die Person an sich selbst wohl gerne oder eher nicht so gerne? Welche Farben passen, welche Accessoires könnte ich mit in die Shooting Tasche packen?

Das alles fällt weg. Ich werde meine „Models“ erst beim Shooting selbst kennen lernen und zudem ist die Zeit stark begrenzt.

Improvisieren ist angesagt. Die Ideen die ich sammel sind eher „Richtlinien“ als „konkrete Pläne“.

Aber ich bereite mich so gut es geht vor und es wird schon alles schief gehen. Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben. Oder so ähnlich 🙂

Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Mitmenschen hinterfragen

Wer tut mir gut? Wer bringt mich vorwärts? Wer „pusht“ mich? Wer weist mich auf meine Fehler hin?

Wer schadet mir? Handelt nur eigennützig? Zieht mich runter? Wer sucht die Fehler woanders?

Welche Menschen und Beziehungen sind Vorbilder?

Diese und andere Fragen gehen mir momentan durch den Kopf.

Zugegeben.. ich verkrieche mich momentan so ein kleines bisschen zuhause in meinem sicheren Raum. Ich hinterfrage gerade jede einzelne Person in meinem Umfeld und trau mich deswegen kaum raus.. weil ich (noch) keine „neue“, feste Meinung zu diesen Menschen habe.

In den letzten Jahren, da bin ich mir ausnahmsweise sicher, habe ich mich permanent mit falschen Menschen zusammengetan. Sicher waren auch ein paar „Gute“ dabei die auch weiterhin bei mir bleiben sollen.. aber ich sortiere gerade sehr, sehr stark aus.

Menschen von denen ich Bestätigung bekam. Klar, tut erstmal gut, ist aber falsch. Ist im „realen Leben“ nicht anders wie bei Facebook und Co. Was ja auch so ein Grund ist warum ich mich von den sozialen Medien fast komplett zurückgezogen habe. Aber zurück zum Thema.

Menschen, dir mir ständig sagten „Du machst doch nichts falsch!“. Klar mach ich Dinge falsch.. und sollte man in einer Freundschaft nicht sagen „Hey.. Du bist gerade auf nem völlig falschem Trip und so mag ich Dich nicht!“ Auf der Arbeit ist es ähnlich. Man muss einander doch sagen (selbstverständlich auf konstruktive Art, unter vier Augen usw) wenn etwas falsch läuft.

Menschen, die irgendwas bestimmtes von mir wollen. Die lediglich einen Nutzen aus mir ziehen ohne sich für mich als Mensch zu interessieren.

Menschen, die permanent abwertend über andere reden. Tratschen, lästern, schimpfen.

Jetzt bleibt nur die Frage mit welchen Menschen ich zukünftig denn überhaupt zu tun haben möchte? Es scheint doch recht überschaubar zu werden…

„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.  Weiterlesen

Urlaub an der Ostsee

Im Januar machten mein Mann, Räuberin und ich ein paar Tage Urlaub an der Ostsee.

Uns fiel daheim die Decke auf den Kopf und wir beschlossen deshalb sehr, sehr spontan wegzufahren.

Dieser Urlaub war sehr durchwachsen.

Einerseits Zeit als Familie, mit tollen Ausflügen und Erlebnissen. Viele neue Eindrücke für unsere Tochter. Auf der anderen Seite eine Beziehungskrise…

Wir verbrachten die Abende, nachdem wir die Kleine ins Bett gebracht hatten, redend, weinend, fluchend, streitend, verzweifelnd und auch telefonierend mit der Therapeutin.

Nun habe ich mich an einen Teil der Fotos aus dem Urlaub gewagt…

…und möchte sie Euch einfach ohne weiteren Kommentar zeigen.

Fotografieren im Swingerclub

Vor einigen Tagen waren mein Mann und ich im Swingerclub.

Klingt für manche wohl erstmal schräg… ist aber ganz harmlos.

Ein Fotografenkollege (von ihm war hier und hier schonmal die Rede) lud mich ein, ihn zum Fotografieren zu Begleiten. Ich sollte „Making Ofs“ und „andere Perspektiven“ einfangen, während er 4-5 Paare, die sich vorab angemeldet hatten, erotisch in Szene setzte.

Nun mache ich derzeit mal wieder eine schlimm(ere) Phase durch. Ich war mir also nicht sicher ob ich ihn begleiten soll.  Weiterlesen

The monster is back

Depression ist die Rache des Verdrängten.

Ich habe lange verdrängt. Dinge die ich „eigentlich“ schonmal aufgearbeitet hatte.

Vielleicht aber auch nicht komplett und so sind die Wunden wieder aufgeplatzt.

Ich gehe seit ein paar Wochen wieder zur Therapie.

Fast jede Woche. Zwischen diesen Terminen weine ich viel. Eine Panikattacke blieb ebenfalls nicht aus. Und ich rede viel mit meinem Mann.. den ich in den letzten Wochen so furchtbar verletzt habe.

Mal bin ich klarer, mal spüre ich mich gar nicht.

Ich habe gerade nur sehr wenig Kontakt zu Freunden, Bekannten, Familie.

Ich schreibe viel. Notizen, Post Its, Spickzettel, Wegweiser..

Überall liegen irgendwelche Papiere rum und ich versuche, typisch Jungfrau, einen konkreten Plan aufzustellen wie es denn weitergehen soll…

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Innerer Monolog

„Magst Du nicht mal wieder schreiben?“

„Doch, total gerne. Aber ich weiß nicht wie… was…“

„Schreib doch einfach drauf los!“

„Nein kann ich nicht. Du kennst mich doch. Das muss System haben, Ordnung, irgendeinen Sinn, eine Reihenfolge. Ich kann doch nicht aus dem Nichts wieder anfangen nachdem ich so lange nichts geschrieben habe. Die letzten Beiträge waren ja auch eher halbherzig…“

„Mach doch einfach mal.. schreib einfach über das worauf Du gerade Lust hast.“

„Aber da blickt doch keiner mehr durch!“

„Du selbst blickst doch gerade auch nicht durch… „

Schnipp Schnapp 2ter Teil

Kurz nach Weihnachten schnitt ich mir radikal die Haare ab. Das hab ich hier schon kurz mitgeteilt.

Den Gedanken hege ich schon viele Jahre. Immer mal wieder.

In Phasen in denen meine Haare mal wieder furchtbar aussahen, sie verschnitten wurden… oder mich mein Haarschnitt irgendwie langweilte. Immerhin trage ich ihn schon sehr lange. Er gehört irgendwie zur Subkultur dazu… die mich auch immer mal wieder langweilte. Dazu ein andermal mehr.

Kurz vor Weihnachten überkam mich erneut dieser Gedanke. Ich war gerade in der Arbeit. Als ich mittags nach Hause kam sagte ich zu meinem Mann:

„Ich glaub ich rasier mir die Haare ab.“  Weiterlesen

Handy ausgemistet

Meine „Erneuerungen“ gehen weiter.

Soeben habe ich hunderte von Kontakten aus meinem Handytelefonbuch gelöscht. 

Für den Fall das ich die ein oder andere doch noch brauche hab ich sie am Laptop gespeichert. Ich glaube allerdings nicht das ich darauf zurückgreifen muss.

Einige Nummern und Namen konnte ich nicht mal mehr zuordnen?! Ich habe kein Gesicht zu diesen Namen im Kopf.

Geht es Euch auch so?

Habt Ihr auch Handynummern von Leuten gespeichert die Ihr auf irgendeiner Party, in der Kneipe mal kennengelernt habt aber keinerlei Kontakt besteht?

Einfach weg damit! Macht Euch frei 😉

Noch weniger Facebook

Ich bin seit heute bei 500px angemeldet.

Mal abgesehen davon das Facebook ja bekanntermaßen eher ungeeignet ist um Fotos zu präsentieren… nervt es auch unheimlich.

Es versetzte mich in so eine Drucksituation.

Ich muss doch was posten! Den Leuten zeigen was ich mache!

Ich mach mich los davon… ich möchte fotografieren weil ich fotografieren möchte. Nicht weil Facebook mich schon wieder darüber informierte das ich seit 3 Tagen nichts mehr gepostet hab.

Natürlich genieße ich es „Likes“ zu bekommen. Aber dieses ganze Social-Drumborium..

Brauch ich das wirklich?

Jetzt könnten böse Zungen fragen warum ich mich dann bei der nächsten Plattform angemeldet habe um da ja doch wieder Fotos hochzuladen? Das erkläre ich Euch gerne.

Ich fotografiere ja am Liebsten Menschen. Damit die sich aber erstmal fotografieren lassen empfiehlt es sich Fotos vorweisen zu können.

Da kommt nun meine neue 500px Seite ins Spiel.

Einfach nur meine Fotos präsentieren. Ohne Drumborium.

Schaut doch mal rein 🙂

500px.com/nimmersattfotografie