Erster Schnee

Erster Schnee

Wir sind eingeschneit!

Eben kamen wir, nach dem Besuch meiner Schwiegereltern, wieder zuhause an und alles ist weiß.

Ich freu mich auf den Winter!

Obwohl ich ja eher Typ Frostbeule bin freue ich mich aufs Schlitten fahren und Schlittschuh laufen mit der Räubertochter. Aufs Lebkuchen essen, aufs Weihnachtslieder singen und auf Abende vorm warmen Kamin.

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Besuch

Mein „Onlinedate“, von dem ich hier, hier und hier bereits erzählte, reiste am vergangenen Samstag für ein verlängertes Wochenende an.

Mein „Onlinedate“ klingt sehr abwertend dafür das er in kurzer Zeit seinen gewissen Raum eingenommen hat.

Da in meinem Blog so gut wie keiner namentlich erwähnt wird, fällt es mir nun ziemlich schwer dem Kind einen Namen zu geben. Der Anfangsbuchstabe kommt hier auch nicht in Frage da es der Gleiche ist den auch mein Mann und unsere Tochter tragen.. Mensch ist das kompliziert! (Und ob das vielleicht ein Zeichen für irgendwas ist? Wer weiß?!).

Ich brech ihn jetzt mal runter auf den „Klugscheißer“ denn er hat immer das letzte Wort, weiß zu allem was und er verpackt es auf diese ekelhaft liebenswerte, dämlich grinsende Art sodass man nicht böse sein kann.

Ein bisschen wie ich. Mir kann man auch nicht böse sein 😀

Ich versuchte ihn übrigens bereits mit einem Mädel aus dem Nachbardorf zu verkuppeln aber sie verbockte es.. selber Schuld. Die schlechteste Partie ist er sicher nicht.

Kurz: Ich mag ihn! Aber ich schweife ab.

Der Klugscheißer besuchte uns also am vergangenen Wochenende.

Geplant waren schöne Ausflüge, kulturelles und so.. Aber letztendlich wurden es gemütliche, ruhige, familiäre Tage da das Wetter nicht sehr einladend war.

Am Samstagabend besuchte uns ein Freund der Familie mit seiner neuen Freundin und wir tranken fröhlich Bier und Wein und guckten lustige grottenschlechte Filme.

Am Sonntag machten wir dann einen ausgedehnten Spaziergang über eine meiner oft besuchten Fotolocations. Ein Lost Place Ding was auch meinen Stiefkindern immer Spaß macht.

Abends gingen wir alle gemeinsam  gemütlich essen bevor der Klugscheißer und ich die Kneipe im Nachbardorf aufsuchten.

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Wir tranken und quatschten Blödsinn und ich genoss diese Zeit sehr in der sich mein Mann um die Kleine kümmerte und ich Zeit für meinen Besuch und mich hatte.

Am Montag bauten wir Barhocker, ich hatte zum Glück den Tag frei, bevor ich am Dienstagnachmittag, nachdem Frühschicht und der Lütten Mittagschlaf hinter uns lagen, den Klugscheißer wieder nach Hause fahren lassen musste.. schnief schnief

Inzwischen ist hier wieder Ruhe eingekehrt.

So ein Besuch ist zwar schön aber auch wahnsinnig aufregend. Vorallem für die Räubertochter. Trotzdem genieße ich es wenn Menschen die ich mag uns besuchen, für eine Nacht oder auch mehrere Tage.

Gehen wir feiern und haben Übernachtungsgäste.. Ich genieße das Frühstück am nächsten Morgen oft mehr als das Ausgehen an sich.

Denn ein Haus ist nur ein „Zuhause“ wenn Leben herrscht.

Also komm bald wieder… 😉

Mitspielen oder mir selbst treu bleiben

Ich bin nun über ein Jahr dort angestellt wo ich eben angestellt bin. Ein schönes Jahr für mich in einem guten Team. Dafür backte ich, wie hier schon geschrieben, sogar einen Kuchen.

Nun wendete sich leider das Blatt. 

Plötzlich wurde mir klar warum keiner groß auf meinen Dankes Kuchen reagierte und warum in dieser Filiale keine Teammeetings und auch keine Weihnachtsfeiern stattfinden. Man will sowas einfach nicht.

Vor einigen Wochen hatte ich Frühschicht mit einer Kollegin. In dieser Schicht verquatschte ich mich leider mit den beiden Mädels vom Bäcker nebenan der an unseren Laden angrenzt.

Wem sowas noch nie passiert ist möge den ersten Stein werfen!

In meinem „Privatleben“, sprich bei den Menschen mit denen ich bewusst gerne Zeit verbringe/die ich mir aussuche, wäre das kein großes Drama gewesen. Hätte ich mich zum Beispiel während einer Umzugshilfe oder dergleichen verquatscht und meine Arbeit vernachlässigt, hätte man mich kurz zur Seite genommen, unter vier Augen gesagt dass das uncool ist, und die Sache wäre erledigt gewesen.

In meinem Job macht man aus der Mücke den Elefanten.

Es wird sich beim Bereichsleiter über mich beschwert. Kollegin erzählt dem gesamten Team (!) von diesem Vorfall- nur mit mir redet sie nicht darüber.

Ich arbeitete seitdem keine einzige Schicht mehr mit ihr zusammen. Kann mir gar nicht erklären woran das liegt…

Ich überlegte schon nach dem „Petzen“ beim Bereichsleiter darüber zu schreiben. Die Sache regte mich tierisch auf, immerhin ist mein Vertrag befristet und der Bereichsleiter hat das letzte Wort was das Verlängern betrifft. Womöglich bricht mir sowas das Genick. Ich dachte aber „Das kannste nicht machen. Viele Leser wissen wo ich genau arbeite.. was sollen die denn denken“. Drum möchte ich auf die Arbeit und das Team nicht weiter eingehen als unbedingt nötig.

Was mich aber beschäftigt, und das nun schon eine Weile denn diese Sache zieht sich inzwischen schon ein paar Wochen hin…

Spiel ich bei diesem Spiel mit oder bleibe ich bei mir?

Lege ich die Tatsachen beim nächsten Gespräch mit dem Bereichsleiter auf den Tisch und berichte mal über die Privatgespräche meiner Kollegin? Soll ich anfangen all meine Kollegen zu verkaufen, im Team gegen jeden zu hetzen… sie machen schließlich das Selbe?

Nein das ist einfach nicht meine Art. Drum habe ich für mich entschieden stur meine Arbeit zu machen. Ich werde keinerlei Privatgespräche mehr führen, weder mit Kunden noch mit den Kollegen.

Sollte sich mal wieder eine Kollegin bei mir über eine andere Kollegin auskotzen wollen, werde ich das mit einem kühlen „Das geht mich nichts an“ kommentieren.

I’m sorry. Aber bei diesem Spiel bin ich raus.

Alles neu macht der… Oktober

Hier ist gerade mächtig was los. Mein Mann und ich bauen fleißig die Küche um und auch hier auf meiner Website passiert ein bisschen was.

Meine Freundin T. gab den Anstoß. Mit ihr unterhielt ich mich nämlich mal wieder über meine Fotografie und kam darauf das ich das „eigentlich“ ja noch intensiver betreiben möchte aber ich kaum Leute finde die sich vor meine Kamera stellen.

Wie wär’s mit einem Aushang?

Warum eigentlich nicht? Suche Biete Aushänge, schwarze Bretter und ähnliches gibt es sogar bei uns auf dem Dorf.

So brainstormten wir also ein wenig über Aushänge, Flyer, Design und so weiter…

Bis ich dann wieder vor der Frage stand welchen Internetlink ich denn da drauf drucken soll denn mein Landleben Blog und meine Fotos gehören irgendwie zusammen, irgendwie aber auch wieder nicht.

Ich gestaltete die letzten Tage also ein bisschen um. 

Die Menüführung trennt jetzt ganz klar Landleben und Fotografie, eine andere Domain sollte her, es gab ein neues „Headerfoto“ (gibt es dafür eigentlich auch einen deutschen Begriff?) für das ich mich draußen ins nasse Laub schmiss (Punkt fürs Glückstagebuch! Nass aber glücklich), passend zum mehr oder weniger neuen Namen.

Und in den nächsten Tagen werde ich wohl auch die Idee mit den Flyern in die Tat umsetzen 🙂

Wochenplanung 2ter Teil

Kühe streicheln

In einem Beitrag vor etwa drei Wochen (diesem hier) schrieb ich darüber das ich meine Woche besser durchplanen möchte um intensiver Zeit mit meinem Mann, unserer Tochter, unserer Familie und mir alleine zu verbringen.

Es funktioniert wirklich gut!

Mit der Räubertochter backte ich Kuchen. Die Woche drauf wollte ich basteln, wir planten aber spontan um und gingen Schwimmen. Die Woche drauf besuchte ich mit ihr den Bauern im Nachbardorf. Wir spazierten die ca 4km bergauf, streichelten Kälbchen, fütterten Kühe und spazierten wieder runter. In der darauf folgenden Woche waren wir seit langer Zeit mal wieder auf dem Spielplatz und schlenderten ein bisschen durch die Kleinstadt.

Gestern Abend besuche ich mit ihr den Gospelchor in der Stadt in der ich arbeite.

Musik findet sie großartig und ich dachte es würde ihr bestimmt Freude machen wenn sie mal hört wie schön Menschen singen können wenn sie es denn tatsächlich können. Nicht so wie die Mama 😉

Der Ausflug war ein voller Erfolg. Zwar konnten wir nicht allzu lange bleiben da die Probe sehr spät am Abend stattfindet und Tochter somit schon müde war, aber die Zeit die wir dort waren war herrlich. Sie tanzte und klatschte und auf der Heimfahrt sang sie alle Lieder nochmal wild durcheinander.

Auch für mich selbst nehme ich mir Zeit!

In dieser Woche arbeite ich insgesamt nur  etwa 10 Stunden. Ich habe also viel freie Zeit die ich zum Bloggen, Fotografieren und Fotos bearbeiten nutzte. Heute gehe ich noch zum Friseur bevor ich die Tochter vom Kindergarten abhole.

Mit der Familie gingen wir ins Freizeitbad und werkelten an Hühnergehege und Küche. Ja, ich zähle auch die letzten beiden Dinge als gemeinsam Zeit miteinander verbringen denn (er)schafft man etwas zusammen schweißt das ja auch zusammen. Vorausgesetzt man bindet die Kids mit ein und nutzt sie nicht nur als Handlanger.

Und auch mein Mann und ich finden Zeit füreinander. Heute Abend wollen wir mal wieder gemeinsam kochen und uns eine Flasche Wein gönnen bevor wir am Wochenende in der Küche weiterarbeiten.

Phänomen Audionachricht

Dieses Wochenende verbringe ich wieder bei meiner Mama in Mittelfranken.

Gestern, am Freitag Nachmittag, hatten wir was in der Stadt zu erledigen und dort beobachtete ich „WhatsAppler in freier Wildbahn“.

Beim Audionachrichten verschicken!

Ich finde diese Funktion grandios und nutze sie selbst sehr häufig. Ich bin einfach ein Plappermaul. Ich kann schnell tippen aber wozu soll ich meine Finger anstrengen wenn ich auch erzählen kann.

Beim Aufnehmen halte ich mich aber stets in geschlossenen Räumen auf. Ich bin dabei alleine, maximal ist unsere Tochter anwesend (kommt drauf an was ich zu erzählen habe). Ich höre Audios die ich bekomme auch alleine an denn ich weiß ja vor dem Hören gar nicht ob es nicht vielleicht zu persönlich für die „Öffentlichkeit“ oder andere anwesende Personen ist.

Nun weiß ich auch wieder warum ich das so mache!

Die beiden jungen Kerls die ich da gestern beobachtete, standen in der Fußgängerzone am Straßenrand. Einer von ihnen lehnte sich lässig an die Wand während der andere von den beiden seine Audio aufnahm. Laut lachend, wild gestikulierend und wirklich albern aussehend.

Ob er sich bewusst ist das der Empfänger seiner Audio die wilden Gesten gar nicht sieht? Vermutlich nicht. 

Schade eigentlich… der Empfänger hätte bestimmt genauso herzhaft gelacht wie ich 😀

Ohne Internet

Wir haben derzeit kein Internet zuhause. Und es ist schrecklich.

Meine Facebookauszeit fiel mir wirklich gar nicht schwer. Aber ganz ohne Internet zu sein finde ich ziemlich doof.

Mails checken, Mails schreiben, nachsehen welche Öffnungszeiten der Elektrofachhändler des Vertrauens hat… All das geht nicht so recht.

Mobile Daten übers Handy ist auch nicht die Lösung denn der Empfang bei uns zuhause, mitten im Wald, ist auch nicht der Beste.

Drum bin ich momentan immer auf der Suche nach Asyl und Wlan.

Ich niste mich von Zeit zu Zeit bei Bekannten oder im Bistro im nächsten Ort ein um „Papier“kram zu erledigen. Nicht ideal aber besser als nichts.

Wer also schon lange mal ein warmes Getränk mit mir genießen wollte und aus der Gegend ist.. jetzt ist die perfekte Gelegenheit! Ich biete blödes Gesabbel gegen einen Esstisch, eine Tasse Tee und Wlan! 😀

 

Geburtstag feiern

Vergangenen Montag wurde ich 28. Ein ziemlich beknackter Tag zum Feiern.

„Eigentlich“ wollte ich auch gar nicht feiern.

Ich wollte nicht zuhause feiern, ich wollte aber auch nicht allzu weit weg. Ich wollte mich um nichts kümmern müssen, ich wollte nicht die Trinker nach Hause fahren müssen und ich wollte erstrecht nix organisieren. Höchstens ne kleine Runde.. bloß nicht zu viel Aufregung. Im Grunde wollte ich also NICHT feiern.

Am Samstag vor meinem Geburtstag, ich hatte Spätschicht, kam es dann dazu das ich von vier netten Männern von der Arbeit abgeholt wurde 😀

Erster Halt: Bistro im Nachbardorf, Billard und Pizza vom Lieferservice.

Zweiter Halt: Rocker Kneipe bis morgens um 3.

Gegen halb vier fielen wir ins Bett.

Mein Mann spielte Fahrer und drei der vier liebenswerten Männer blieben auch über Nacht (naja der eine wohnt da ja schließlich!) sodass ich sie am nächsten Morgen mit lecker Frühstück bemuttern durfte (was ich ja fast immer schöner finde als das Ausgehen selbst).

Freund Nummer 1 musste nach dem Frühstück gleich los, Freund Nummer 2 blieb bis zum frühen Nachnittag. Nachdem wir ihn zum Bahnhof gebracht hatten werkelten mein Mann und ich noch etwas draußen im Hof bevor Freund Nummer 3 nochmal zum gemeinsamen Abendbrot vorbeikam.

Richtig gelungenes Wochenende 🙂

Geburtstag feiern

Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie, Sport (Oh oh ganz schlimm momentan!)
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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