Es hat Zoooooom gemacht

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Wie in meiner ersten Podcastfolge erzählt bestellte ich mir einen Rekorder zum Aufnehmen meines mehr oder weniger geistreichen Gesabbels 😉

Ich entschied mich für den „Zoom H1n Handy Rekorder“.

Mir war wichtig ein handliches Gerät zu haben, das sich bequem überall mitnehmen lässt. Zu viel Geld wollte ich auch nicht ausgeben denn ich weiß ja gar nicht ob das dauerhaft was für mich ist.

Ewig und drei Tage durchforstete ich das Internet. Las in Foren, sah mir YouTube Videos von Zockern und Podcastern an. Letztendlich kam ich zu dem Entschluss:

„Liest sich für mich alles viel zu kompliziert. Hätte könnte sollte.. MACHEN!“

Der Rekorder kam am Anfang der Woche. Leider konnte ich ihn da gar nicht ausprobieren denn mir fehlte eine Micro SD Karte, die nicht inklusive war.. was ich einfach nicht auf dem Schirm hatte.

Mein Mann und ich besorgten die Speicherkarte auf einer unserer vielen „Erledigungs-Touren“ auf der wir die letzten Dinge für unsere Reise organisierten.

Gestern probierte ich das Ding nun also zum ersten Mal aus.

Beim Auspacken war ich zugegeben recht wenig angetan. Der Rekorder ist kleiner als ich dachte, was aber nicht unbedingt nachteilig ist. Ich wollte ja was für „unterwegs“.

Das Material wirkt aber recht „billig“. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik.

Ich zog den „Ploppschutz“ den ich mitbestellt habe über, eine der wenigen hilfreichen Infos aus den Nerd Foren, und machte ein paar Testaufnahmen.

Ich hielt das Ding in der Hand, bewegte es beim Aufnehmen, und ich stellte es auf ein Stativ. Waagrecht und auch senkrecht. Ich stellte es weiter weg, zog es näher ran, drehte es zu mir und auch seitlich zu mir wie es vielleicht bei einem Zweiergespräch sein könnte.

Ich ging damit nach draußen, an unseren gackernden Hühnern und der Hundedame vorbei, die sich im Gras wälzte. Ich stand auf der Blumenwiese, inmitten der zirpenden Grillen um raus zu finden welche Hintergrundgeräusche letztendlich auf der Aufnahme zu hören waren.

… und ich war total angetan!

Die Aufnahmen hörte ich mir mit Ohrstöpseln direkt vom Gerät an und das fand ich schon total klasse im Vergleich zu meinen Handyaufnahmen. Kein Rauschen, kein zischen. Richtig klare Aufnahmen. Und Hühnergackern 😉

Am Pc stellte ich fest das mein Gerede etwas lauter sein könnte aber ich kriege sicherlich noch raus wie das so funktioniert. Learning by doing.

Und dann bekommt Ihr sicherlich bald was zu Hören.

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Facebook Abo out of order

Wir möchten dich über eine Änderung informieren, die Facebook demnächst auf seiner Plattform vornehmen wird. Diese Änderung betrifft die Art und Weise, wie du Beiträge von deiner Website in deinem Facebook-Konto teilen kannst.

Ab dem 1. August 2018 können Beiträge nicht mehr automatisch über Werkzeuge von Drittanbietern auf Facebook-Profilen geteilt werden.

Diese Nachricht erhielt ich von WordPress. So ein Ärger.

Vor ein paar Wochen freute ich mich über diese tolle Funktion die ich entdeckte; schon ist der Spaß wieder vorbei.

WordPress postet nun nicht mehr automatisch in mein Facebook Konto.

Ihr, die Facebook Junkies, müsst nun wieder eigenständig auf meine Website gucken ob zu sehen ob es denn was Neues gibt.

Schade.

 

Ich im Eustress

Die letzten Tage kam ich gar nicht groß zum Schreiben. Ich hab so viel zu tun. Ich bin aber keinesfalls im negativen Stress. Ich bin im Eustress.

Mein Mann und ich erledigen die letzten Dinge an unserem Mowag bevor es in den großen Urlaub geht. Es sind nur noch Kleinigkeiten die wir ändern oder ergänzen. Aber insgesamt wird unser Gefährt immer praktischer.

Der große Urlaub steht nun übrigens fest.

Wir haben gestern Abend die Entscheidung getroffen wohin es jetzt letztendlich gehen soll und sind nun alle, Räubertochter inklusive, voller Vorfreude.

Ich hatte ein kleines, ganz persönliches Photoshop Drama. Ich erzählte hier bereits davon das mein Laptop ein Update machte weswegen Photoshop nicht mehr lief. Ich überlegte ein paar Tage hin und her, stellte alles auf den Kopf. Nun landete ich letztendlich bei Affinity Photo, kaufte es, lud es runter, installierte es, freute mich darüber das meine NIK Collection auch in Affinity funktionieren… weiter kam ich noch nicht. Ich müsste mich dringend reinfuchsen aber hab es noch nicht geschafft.

Eigentlich hatte ich es mir für heute Vormittag vorgenommen aber nun ziehe ich einen Kaffee mit einer Freundin vor, die ich schon eine Weile nicht mehr getroffen habe.

Ich schweife ab… ich sollte mich dringend reinfuchsen denn es stehen ein paar Shootings vor der Tür. Für eins dieser Shootings bringe ich gerade etwas Ordnung in unsere Scheune. Das ist ein Haufen Arbeit, den ich bis Samstag erledigt haben muss. Ein Paar, das ich beim Schlangenshooting bereits vor der Kamera hatte, besucht mich zuhause für ein weiteres Shooting. Darauf freu ich mich sehr denn es werden einerseits Fotos auf die ich wirklich, wirklich Lust habe und auf der anderen Seite sind diese beiden Menschen mir unheimlich sympathisch.

Zu mir kommt außerdem noch eine Dame, die ich beim Shootingtag kennengelernt habe. Mit ihr werde ich mal wieder ein paar kreative Portraits erstellen.

Neben diesen beiden Shootings plane ich noch eine Art Fotoprojekt und bin da ebenfalls „im Stress“ und fleißig am Organisieren, mit Menschen in Kontakt treten… aber ein andermal mehr dazu 😉

Wenn ich also mein Bildbearbeitungsprogramm unter Kontrolle bekomme, seht Ihr hier bald wieder ein paar frische Arbeiten.

Vorgestern ging ich seit langer, langer Zeit mal wieder bummeln. Das ist nicht so mein Ding weswegen ich es nicht oft mache aber diesmal machte es mir total Spaß.

Ich suchte nämlich nach Klamotten die besser zu meinem „neuen Ich“ passen.

Ich kaufte mir mal wieder Chucks (oh weh.. die letzten kaufte ich da war ich noch in der Punkszene unterwegs) und eine lange Latzhose und anderen Kram. Mein Mann sagte ich würde nun aussehen wie eine linke Ökotante aber ich fühle mich wohl! 😉

Das kommt scheinbar auch bei anderen an denn gestern bekam ich ein wunderschönes Kompliment von der Verkäuferin des heimischen Getränkemarkts zu hören: „Du strahlst so von innen heraus!“ ❤

Außerdem besuchten mein Mann, Lütte und ich eine Bekannte die ganz überraschend wieder Kontakt zu mir suchte, nachdem er vor einigen Monaten abbrach.

Der Nachmittag war schön, aufwühlend und gleichzeitig erkenntnisreich.

Die Fotos meines Mannes und mir sind derzeit in Bearbeitung. Wir kämpften uns durch und entschieden uns letztendlich für viel mehr Fotos als ursprünglich gedacht. Wartet mal ab.. Ihr bekommt sie auch bald zu sehen 😉

Vor unserem Urlaub würde ich mich gerne nochmal tätowieren lassen und warte nun auf Rückmeldung des Studios. Ich wünsche mir drei Symbole am Handgelenk die meinen neuen Lebensweg, den ich gerade einschlage, beschreiben sollen.

So.. das war nun also mein runtergesprudeltes Update. Jetzt breche ich zum Kaffee auf 😉

 

 

Ich wurde „gespotted“

Gestern Vormittag bekam ich eine Nachricht von einer „Kindergarten-Mama“. Also einer Mama deren Kinder in den selben Kindergarten gehen wie unsere Räuberin 😉

Sie schickte einen Link und schrieb dazu „Meint der dich??? :)“ Der Link führte mich zu einer Spotted Facebookgruppe.

Ich musste erstmal Google fragen was diese Spotted Gruppen überhaupt bedeuten. Solche Gruppen sind für Menschen die den richtigen Moment verpasst haben die Person, die ein schnelleres Herzklopfen bei ihnen ausgelöst hat, zu erreichen.

Eine zweite Chance via Internet. Aha. Und in so einer Gruppe soll nun von mir die Rede sein? Oh weh.

Ich öffnete den Link und ja, es war offensichtlich. Der meint tatsächlich mich.

Gesucht wurde eine „nette verkeuferin“ aus genau dem Laden, in dem ich zuletzt gearbeitet hab. Auch die entstellte Version meines Nachnamens, ich trug immer ein Namensschild, passte irgendwie zu mir.

Ein bisschen peinlich war mir das schon in so einer Gruppe aufzutauchen. Ich war sehr dankbar darüber das ich nicht direkt darunter verlinkt wurde sondern mir der Link vorab geschickt wurde. So konnte ich selbst entscheiden ob ich darauf reagieren möchte.

Dann fühlte ich mich aber auch etwas geschmeichelt. „Nett“ und „süßes Lächeln“…

Na offensichtlich war ich keine Kratzbürste an der Kasse gewesen.

Trotzdem geht es in diesen Gruppen ja primär ums Verlieben, nichts an dem ich Interesse habe. „Ich könnte das ja jetzt einfach ignorieren“, so ein Gedanke von mir.

Ich stöberte mal ein bisschen durch und zog im Geiste meinen Hut vor all denen die sich trauen über diese Plattform nach jemanden zu suchen, der nicht mehr aus dem Kopf geht.

Wie ich nämlich so die ganzen Kommentare unter diesen Beiträgen durchging.. wurde mir einfach nur schlecht wie Menschen miteinander umgehen.

So möchte ich definitiv nicht sein. Und auch ignorieren ist keine Option.

Mein neues Ich beschloss es wäre vernünftig und respektvoll den Suchenden nicht in der Luft hängen zu lassen, wenn ich denn schon weiß das er mich sucht. Ich verfasste also eine nette, witzige aber aber doch eindeutige Antwort (diese könnt Ihr unten lesen) darunter und hoffe das er nicht allzu traurig ist.

Für mein Wohlbefinden, für mich selbst, habe ich die Sache nun auf jeden Fall positiv gelöst.

 

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„… und auch heute finden wir etwas wofür wir dankbar sind“

Die dritte Yogastunde liegt hinter mir. Nächste Woche muss ich leider darauf verzichten weil die Gute nach Indien reist.  Es sei Ihr gegönnt.

Meine bisherigen Yogastunden haben mir sehr gut getan.

Ich konnte mich wunderbar darauf einlassen, hinterfragte nichts, machte mir keine Gedanken wie blöd ich womöglich gerade aussehe sondern war ganz fokussiert auf das was ich gerade mache.

Hin und wieder schweifen die Gedanken etwas ab aber ich hole mich dann ganz sanft wieder zurück ins hier und jetzt.

In der letzten Stunde war ich nach wenigen Minuten sogar ständig am Gähnen. Und als sich die Stunde dem Ende neigte spürte ich eine angenehme Müdigkeit und Schwere.

Wir machen kein Poweryoga bei dem ich am Ende frustriert rausgehe weil ich, sportlich wie eine Kartoffel, keine Übung ordentlich zustande bringe.

Es ist genau die Art Yoga die ich brauche. Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation, Entspannung.

Ich bin ein bisschen angefixt 😉

 

 

Eine Gefängnis das sich die Gesellschaft freiwillig schafft

Ich lese gerne. Im letzten halben Jahr war ich dazu aber nicht „fähig“. Ich beschäftigte mich so intensiv mit meinem Selbststudium das ich nicht offen war für „Fantasiegeschichten“.

Letzte Woche aber überkam es mich. Ich hatte das Bedürfnis nach einem Buch.

Aber woher auf die schnell eins nehmen? Ich beschloss mir das Buch zu schnappen das sich mein Mann zuletzt gekauft hatte, was überhaupt nicht dem Genre entspricht was ich normalerweise lese.

Mein Mann liebt Fantasy Bücher. Herr der Ringe und solche Sachen. Ich bin mehr die Krimi Leserin.

Trotzdem lies ich mich, aus der Not heraus, auf „Ready Player One“ ein.

Der Klappentext versprach folgendes: „Im Jahr 2045 ist die Welt ein hässlicher Ort. Richtig wohl fühlt sich Wade Watts nur in der Oasis, einer riesigen virtuellen Welt, wo die meisten Menschen den Großteil ihrer Zeit verbringen. Als der exzentrische Schöpfer der Oasis stirbt, hinterlässt er eine Reihe vertrackter Rätsel, die auf seiner Leidenschaft für die Popkultur der 80er Jahre beruhen. Wer sie als Erster löst, erbt nicht nur sein gigantisches Vermögen, sondern auch die Kontrolle über die Oasis. Dann findet Wade den ersten Hinweis. Plötzlich ist er umringt von Konkurrenten, die für den Sieg über Leichen gehen würde. Die Jagd hat begonnen, und Wade hat nur eine Chance: Will er überleben, muss er gewinnen.“

Ich wollte dem Buch eine Chance geben. Sollte das Fantasiezeug mir nicht gefallen bleibt ja immernoch Pop der 80er Jahre. Ist vielleicht dann doch ganz witzig.

Das hier soll aber nun keine Buchempfehlung oder Vorstellung werden. Ich möchte Euch eine Passage des Buches „vorlesen“ die sich bei mir eingebrannt hat.

„Jahre später schrieb er allerdings in seiner Autobiographie, dass er GSS verlassen habe, weil „wir nicht länger in der Videospielbranche tätig waren“, und weil er den Eindruck hatte, dass sich die Oasis zu etwas Grässlichem entwickelt hatte.

„Sie war zu einem Gefängnis geworden, in das sich die Menschheit freiwillig hineinbegab“, schrieb er. „Ein künstliches Paradies, in dem wir uns verstecken, während die menschliche Zivilisation langsam vor die Hunde geht, in erster Linie, weil sich niemand mehr um sie kümmerte.“

Zukunftsgeschichten sind im ersten Moment vielleicht ganz weit weg. Vielleicht entspricht es aber auch genau der Welt von morgen oder vielleicht sogar schon heute?!

Ich schalte meinen Laptop jetzt ab, lege mein Handy beiseite und genieße den Sonnenschein draußen 😉

Shootingtag in der Fabrik

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Vergangenen Sonntag stand bei mir ein „Shootingtreff“ auf dem Programm.

In der Vergangenheit besuchte ich einige Fotowalks, diesmal sollte so etwas in der Art also Indoor/On Location stattfinden.

Die Facebookgruppe „Models und Fotografen Mitteldeutschland“ organisierte einen ersten Treff. Der Gedanke gefiel mir, mag ich doch beim Fotografieren auch das Treffen und Kennenlernen von Menschen. In Real. Nicht nur virtuell.

Ein Fotograf aus der Oberpfalz erklärte sich bereit sein Studio zur Verfügung zu stellen. Teile eine alten Porzellanfabrik.

Mein Mann und ich machten kindfrei und er begleitete mich somit. Ich musste also nicht alleine umher tigern.

Um kurz nach 12, Einlass war um 12, erreichten wir nach ein wenig Suchen die Location. Wir platzten somit in die Begrüßungsrede rein, was mir etwas unangenehm war. Ich hatte 12 Uhr Einlass und 13 Uhr offizieller Beginn im Kopf… irren ist ja bekanntlich menschlich.

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Nach der Rede, von der ich also nicht mehr viel mitbekam, begann ein Rundgang durch die Anlage. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf Bodypainterin und Model die schon seit 11 Uhr fleißig am Malen waren und anschließend schwärmten Fotografen inklusive Models aus. Ich quatschte kurz einen Fotografen an den ich via Facebook schon eine Weile beobachtet hatte und er erzählte das er erst vor ein paar Wochen hier war und sie für heute eine bestimmte Idee am alten Cola Automaten im Kopf haben.

Mein Mann und ich stiefelten durch die Fabrik und guckten hier und da. 

Ich traf auf ein weiteres durch Facebook bekanntes Modelgesicht und wir stellten eineinander kurz vor ehe sie die Hüllen für ihren Fotografen fallen lies. Leicht bekleidet stand sie am Porzellanregal und mein Gatte und ich gingen weiter.

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Auch am Cola Automaten machten wir nochmals Halt und ich schnackte erneut ein wenig übers Fotografieren und die Dynamik insbesondere die Grüppchenbildung einer solchen Veranstaltung. Ich erzählte das ich völlig erwartungsfrei her kam und wenn ich heute kein einziges Foto mache ist das auch in Ordnung. Im Nachhinein war genau das die richtige Einstellung.

Die meisten Fotografen+Models schienen sich schon vorab organisiert zu haben weswegen sie „vielleicht später mal“ Zeit hätten aber keinesfalls jetzt so spontan.

Ich traf mehrere Male auf die gleichen Fotografen denen es wie mir ging. Sie kamen „spontan“ her und schauten nun lediglich die Location an. Freie Models schienen heute nicht mehr verfügbar zu sein. Der Treff sollte so organisiert werden das ein gutes Gleichgewicht zwischen Fotografen und Models besteht. Scheinbar hat es nicht so geklappt wie geplant.

Mein Mann erzählte mir später das ein paar auch dementsprechend zügig die Veranstaltung wieder verliesen. Schade aber nachvollziehbar.

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Im Obergeschoss schauten wir eine Weile beim Bondage zu. Hier hatte ich das Bedürfnis mal ein paar Fotos zu machen, was sich aber schnell wieder löste denn es standen etwa drei Fotografen drum herum die dann einfach draufhielten wie eine Schar Paparazzi.

Etwas später landeten wir wieder beim Bodypainting.

Eine witzige Position des Models ermutigte mich dann nochmal zum Fotografieren. Ich blieb eine Weile dran und machte Making Of Aufnahmen. „Arschkalt“ wars fürs Model, gute Laune hatte sie trotzdem.

Zu Beginn der Veranstaltung war ich nicht so besonders angetan von dem was ich da sah. Hier entwickelte sich dann aber eine so gute Stimmung zwischen Model, Malerin und mir das ich das Painting Model doch nach ein paar Fotos fragte.

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Ihrer jungen Begleitung lieh ich eine meiner Farben aus dem Malkasten aus und sie zauberte sich einen blauen Drachen auf ihren Arm.

Ich quatschte hier und da noch ein bisschen mit anderen Fotografen aber relativ zeitig bat ich meinen Mann wieder aufzubrechen.

Das lag nicht unbedingt daran das ich „nichts zu tun“ hatte sondern vielmehr an dem Getratsche das stattfand.

Sinngemäß klang das etwa so:

„Ich soll Dir einen Gruß von X ausrichten.“

– „Ach schön. Danke. Ich hab sie ein paar Mal fotografiert.. schau mal…“

„Rede nicht so laut, ihre größte Rivalin steht hinter Dir!“

„Ich bin durch X auf Dich aufmerksam geworden.“

–  „Achso. Ich dachte über eine andere Person. Na ich habe von X lange nichts mehr gehört…“

„Ist wohl auch besser so. Mit der hat man nur Ärger. Das ist ne Psychopathin!“

Und so kam ich von der Fotografie wieder zum Thema Achtsamkeit.

Brauche ich sowas? Möchte ich meine wertvolle Lebenszeit mit Menschen verbringen die so über andere sprechen? Mit mir, wo ich doch gar nichts damit zu tun habe?

Man muss ja nicht mit jedem können, wirklich nicht. Aber man muss das ja nicht an die Glocke hängen und darüber mit völlig unbeteiligten Menschen sprechen. Vor allem eben auf diese Art und Weise.

Ein Erfolg war dieser Tag trotzdem für mich. Ich traf auf ein paar sehr nette Menschen mit denen ich mich gut unterhielt. Ein weiteres Fotoshooting im privaten Rahmen ist in Planung. Und ich kam einen Schritt in Bezug auf meine (Persönlichkeits)Entwicklung weiter.

Facebook Abo

Mich kann man jetzt auf Facebook „abonnieren“.

Heureka. Was für eine megawichtige fantastische Sensation…

Ich nutze Facebook kaum noch. Meine treuen Leser wissen das bereits und ich bekomme bei Facebook auch nur noch sehr wenige Mails. Danke an dieser Stelle an die Menschen, die mir ganz normale E-Mails schreiben 🙂

Auch das mit den Freundschaftsanfragen habe ich inzwischen in den Griff bekommen. Ich kam nämlich dahinter wie man diese Funktion abstellen kann. Man man man.. ich scheine zu verkalken.  Weiterlesen

Summ summ summ

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Dieses Klamottenchaos werde ich gleich unserer Räubertochter überwerfen.

Bei uns findet nämlich heute der Wiesenfestumzug statt bei dem auch der Kindergarten mitmarschiert.

Im Moment ist das Töchterchen noch beim Nachbarn vorne. Wegen dem Umzug findet nämlich auch kein Kindergarten statt und sie ist heute zuhause. Bzw eben beim Nachbarn vorne. Dort gibt es nämlich immer reichlich Schokolade, Bonbons und Kinderfilme 😉

Es ist der zweite Umzug bei dem die Lütte mitläuft.

Im letzten Jahr gingen sie alle als Baumeister verkleidet. Dieses Jahr sind sie Bienen.  Weiterlesen

Der Maler war da

Meine Website sieht neu aus! Hat vielleicht schon jemand bemerkt.. wenn nicht wisst Ihr es ja jetzt 😉

Jetzt wo ich arbeitslos bin.. ach nein das klingt ja so hässlich und mag sagt inzwischen „arbeitssuchend“, oder?

Jetzt wo ich arbeitssuchend bin, möchte ich mich, neben meiner selbstverständlich pflichtbewussten, intensiven Jobsuche, wieder etwas mehr um meine Website, um die Schreiberei und ums Fotografieren kümmern.  Weiterlesen

Ich arbeite jetzt an der Fleischtheke

Kleiner Scherz! Zum Einen habe ich keine Ahnung wie welches Teil von welchem Tier heißt oder wie eine Blutwurst hergestellt wird, zum Anderen…

… bin ich halt Teilzeitvegetarier und somit wohl nicht unbedingt verkaufsfördernd in diesem Bereich.

Das machte ich gestern meiner Beraterin des Jobcenters sowie einer Dame einer Zeitarbeitsfirma, die mir vom Jobcenter vorgeschlagen wurde, klar.

Vergangenen Montag musste ich zum Beratungsgespräch antreten. Ich solle ja schnellstmöglichst wieder vermittelt werden, irgendeinen Job finden.  Weiterlesen

Wie geht es weiter?

DSCF9126Es ist nun genau eine Woche her als ich erfuhr das ich in der Firma in der ich beschäftigt war, nicht mehr weiter beschäftigt werde.

Glücklicherweise verbrachten wir das letzte Wochenende mit unserem Mowag am See.

Zuhause wäre mir vielleicht die Decke auf den Kopf gefallen. So aber saß ich am See, vor unserem selbstgebauten Wohnmobil, mit Radler und Wohnmobilzeitung in der Hand und im Gespräch mit meinem Mann.

Ich lies meine Gedanken schweifen und stellte mir die Frage: Wie geht es weiter?

Möchte ich einen meiner erlernten Berufe eigentlich weiter ausüben oder möchte ich etwas anderes machen? Etwas mit geregelten Arbeitszeiten, keine Schichtarbeit?

Oder möchte ich vielleicht etwas ganz, ganz anderes machen? Ist es möglich das ich das, was mir Spaß macht, zu so viel Geld machen könnte das es für ein genügsames Leben reicht?

Am kommenden Montagmorgen habe ich nun aber erstmal einen Termin beim Arbeitsamt.

Ende mit Schrecken

Der vergangene Freitag war für mich emotional sehr aufregend.

Am Vormittag war ich voller Glücksgefühle wegen des erfolgreichen TÜV-Termins, wir fuhren spontan mit unserem „Oldtimer“ zum nächstgelegenen Campingplatz und entschieden das Wochenende dort zu verbringen, am Nachmittag erfuhr ich das mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird.

Ich bin ab 1. Juni ohne Arbeit. 

Ich hatte am Freitag die Spätschicht. Das mein Vertrag auslief wusste ich ja. Die letzten Male wurde er immer kurz vor 12 verlängert, ich dachte mir also nichts weiter.

Am Freitag rief ich dann aber doch mal den Bereichsleiter an um nachzufragen wie es weitergehen soll… Gar nicht. Aha.  Weiterlesen

Militarismus

Den treuen Lesern ist er längst bekannt, die anderen dürfen ihn nun kennenlernen. Er ist einer meiner Lieblingsmodels und noch dazu immer verfügbar!

Mein Mann musste heute mal wieder herhalten. 

Meine Familie und ich machten heute einen kleinen Ausflug in den Osten. Als wir zurückkamen genossen wir die Sonne im Garten und mein Mann setzte sich kurz mal in den Wagen… Zusammen mit Brille und Mütze hielt ich das für ein unheimlich cooles Bild und musste spontan die Kamera holen…

„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.  Weiterlesen

Urlaub an der Ostsee

Im Januar machten mein Mann, Räuberin und ich ein paar Tage Urlaub an der Ostsee.

Uns fiel daheim die Decke auf den Kopf und wir beschlossen deshalb sehr, sehr spontan wegzufahren.

Dieser Urlaub war sehr durchwachsen.

Einerseits Zeit als Familie, mit tollen Ausflügen und Erlebnissen. Viele neue Eindrücke für unsere Tochter. Auf der anderen Seite eine Beziehungskrise…

Wir verbrachten die Abende, nachdem wir die Kleine ins Bett gebracht hatten, redend, weinend, fluchend, streitend, verzweifelnd und auch telefonierend mit der Therapeutin.

Nun habe ich mich an einen Teil der Fotos aus dem Urlaub gewagt…

…und möchte sie Euch einfach ohne weiteren Kommentar zeigen.

Fotografieren im Swingerclub

Vor einigen Tagen waren mein Mann und ich im Swingerclub.

Klingt für manche wohl erstmal schräg… ist aber ganz harmlos.

Ein Fotografenkollege (von ihm war hier und hier schonmal die Rede) lud mich ein, ihn zum Fotografieren zu Begleiten. Ich sollte „Making Ofs“ und „andere Perspektiven“ einfangen, während er 4-5 Paare, die sich vorab angemeldet hatten, erotisch in Szene setzte.

Nun mache ich derzeit mal wieder eine schlimm(ere) Phase durch. Ich war mir also nicht sicher ob ich ihn begleiten soll.  Weiterlesen

Schnipp Schnapp 2ter Teil

Kurz nach Weihnachten schnitt ich mir radikal die Haare ab. Das hab ich hier schon kurz mitgeteilt.

Den Gedanken hege ich schon viele Jahre. Immer mal wieder.

In Phasen in denen meine Haare mal wieder furchtbar aussahen, sie verschnitten wurden… oder mich mein Haarschnitt irgendwie langweilte. Immerhin trage ich ihn schon sehr lange. Er gehört irgendwie zur Subkultur dazu… die mich auch immer mal wieder langweilte. Dazu ein andermal mehr.

Kurz vor Weihnachten überkam mich erneut dieser Gedanke. Ich war gerade in der Arbeit. Als ich mittags nach Hause kam sagte ich zu meinem Mann:

„Ich glaub ich rasier mir die Haare ab.“  Weiterlesen

Alles neu macht der… Oktober

Hier ist gerade mächtig was los. Mein Mann und ich bauen fleißig die Küche um und auch hier auf meiner Website passiert ein bisschen was.

Meine Freundin T. gab den Anstoß. Mit ihr unterhielt ich mich nämlich mal wieder über meine Fotografie und kam darauf das ich das „eigentlich“ ja noch intensiver betreiben möchte aber ich kaum Leute finde die sich vor meine Kamera stellen.

Wie wär’s mit einem Aushang?

Warum eigentlich nicht? Suche Biete Aushänge, schwarze Bretter und ähnliches gibt es sogar bei uns auf dem Dorf.

So brainstormten wir also ein wenig über Aushänge, Flyer, Design und so weiter…

Bis ich dann wieder vor der Frage stand welchen Internetlink ich denn da drauf drucken soll denn mein Landleben Blog und meine Fotos gehören irgendwie zusammen, irgendwie aber auch wieder nicht.

Ich gestaltete die letzten Tage also ein bisschen um. 

Die Menüführung trennt jetzt ganz klar Landleben und Fotografie, eine andere Domain sollte her, es gab ein neues „Headerfoto“ (gibt es dafür eigentlich auch einen deutschen Begriff?) für das ich mich draußen ins nasse Laub schmiss (Punkt fürs Glückstagebuch! Nass aber glücklich), passend zum mehr oder weniger neuen Namen.

Und in den nächsten Tagen werde ich wohl auch die Idee mit den Flyern in die Tat umsetzen 🙂

Geschützt: Wochenplanung 2ter Teil

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Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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