Fotografieren im Swingerclub – zweite Runde

Vor ein paar Tagen traf ich mich mit meinem „Lieblingsfotografenkollegen“. Das schreib ich besonders gern weil ich weiß das er mich stalkt und alle meine Beiträge liest 😉

Manchmal bin ich deswegen ein bisschen peinlich berührt. Andrerseits ist das ungeheuer praktisch denn so ist er bei mir auf dem Laufenden und wir müssen unsere Zeit nicht mit irgendwelchen banalen Dingen vergeuden wie der Frage „was es denn so Neues gibt“.

Fokussieren. Auf den Punkt kommen.

Auch hier mit meinem Beitrag. Also los.

Im Februar war ich mit A. zum Fotografieren im Swingerclub. Davon schrieb ich hier. Nun steht das nächste Event an und ich darf wieder mitkommen. In etwa zwei Wochen findet ein „exotisch erotischer Shootingabend mit Schlangen“ statt. Klingt spannend, kann man definitiv mal mitnehmen. Ich halte mich wieder im Hintergrund auf… alles prima. Nix da!

Das Event schlug ein wie eine Bombe!

Zehn Anmeldungen flogen ins Postfach und ich bekam die Nachricht ob wir die Shootings nicht aufteilen und als „Partner“ zusammenarbeiten wollen. Ui! Echt jetzt?

Ich hatte keine konkrete Vorstellung wie sowas ablaufen könnte also trafen wir uns kurzerhand um die Sache durchzusprechen.

Meine Unklarheiten wurden beiseite geschafft, wir fanden gute Lösungen und in mir entwickelte sich eine große Portion Vorfreude.

Nun werden wir an diesem Abend also zu zweit parallel arbeiten.

Wieder eine ganz neue Herausforderung für mich. Ich freu mich!

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Der Frühling kommt

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Die Vögel zwitschern, die kurzen Hosen werden aus dem Schrank geholt, die Birkenstock Sandalen abgestaubt… 😉

Es geht rauswärts!

Ok.. heute regnet es. Aber den einen Tag verkrafte ich. Solange es morgen wieder so warm wird wie die letzten Tage. Auch unsere Hühner freuen sich denn sie dürfen nun endlich wieder raus.

Zum Dank fingen sie vor ein paar Tagen wieder das Eier legen an.

Außerdem zogen hier gestern sehr spontan zwei weitere Tiere ein: Ein Zwerghahn und eine Zwerghenne. Ich berichte in den kommenden Tagen wie sie sich so machen 😉

Volksfest, Wiesenfest, Heimatfest, Kerwa…

Es geht endlich wieder los!

Mein Mann ist ja ein sehr spontaner, zugegeben manchmal ein klitzekleines bisschen wenig durchdenkender Typ… aber genau deswegen machen wir immer supermegatolle Ausflüge!

Wie auch vergangenen Sonntag als wir, mal wieder so spontan, die Fest Saison für uns eröffneten.

Gemeinsam mit meinem Klugscheißerfreund, seiner Liebsten, der Räubertochter und meiner Kamera.

Und Monsterslush. Und Riesenrad. Und Langos. Und Eis.

Und mindestens einem erfülltem Herz, nämlich meinem ❤

Ausgeknockt

Vorgestern bin ich gestürzt. Das klingt als wäre ich eine alte gebrechliche Frau. Dabei stolperte ich, vermutlich, nur über meine eigenen Füße. Ich schreibe „vermutlich“ weil ich echt nicht weiß wie das passieren konnte.

Ich holte die Räubertochter mittags, nach einer intensiven aber guten Therapiestunde, aus dem Kindergarten ab. Sie kränkelt momentan ein bisschen und wollte deswegen getragen werden. Prinzipiell kein Problem.

Die Lütte auf der rechten Hüfte, ihren Rucksack in der linken Hand stieg ich die Treppen runter bis.. wie gesagt.. keine Ahnung was passierte.

Ich lag unten und schrie kurz vor Schmerz. Dabei würde ich sagen das ich schon eher hart im Nehmen bin.. umso alberner kam ich mir jetzt vor.

„Ist Dir was passiert?“ presste ich raus. Die Räuberin sagte „Mama ich bin erschrocken!“

Na ein Glück. Wenigstens nur das. Auf den Mamareflex (Kind beim Sturz weit nach oben strecken) scheint immer Verlass zu sein.

Ich rappelte mich auf und wir fuhren heim.

Zuhause rief ich erstmal meine Chefin an und teilte ihr mit das ich zwar zu meiner Spätschicht kommen würde, ich aber „nicht gut zu Fuß“ wäre. Also doch ne alte Frau.

Meine Schicht, wir hatten zudem Inventur, war anfangs noch relativ ok.. es wurde dann aber leider immer schlimmer mit meinem Fuß. Zum Feierabend gab ich dann Bescheid ich würde morgen früh zum Doc gehen und sie danach anrufen.

Zuhause gab es für mich Ofenkäse, zwei Schmerztabletten und meinen persönlichen Diener in Form meines Mannes weil ich mich wirklich überhaupt nicht mehr rühren konnte.

Gestern früh ging es für mich dann also zum Orthopäden meines Vertrauens. Zuvor brachte ich die Räubertochter zum Babysitter (im Kindergarten war sie so „krank“ nämlich nicht erwünscht). Ein Hoch auf unseren Tempomat! Autofahren ist nun nämlich auch nicht der Megahit.

Meinen Orthopäden hatte ich erst ein paar Tage zuvor an der Kasse und wir witzelten darüber das wir uns ja schon lange nicht mehr gesehen haben. Haha. Klasse…

„Ich habs wohl verschrien“ sagte ich zu ihm und er schüttelte den Kopf und fragte „Was hast denn angestellt?“

Lange Rede, gar kein Sinn: Röntgen und Ultraschall mit dem Ergebnis: Loch im Band des Sprunggelenks, Schiene und ein gelber Zettel für erstmal zwei Wochen.

Ich fuhr direkt in der Arbeit vorbei, die sich alle freuten. Natürlich. Ich brachte dort direkt meine Pflichtanrufe bei Bereichs- und Verkaufsleiter hinter mich und fuhr dann weiter zum Babysitter, was mit der Schiene auch ein kleines bisschen besser funktionerte.

Ich trank dort noch eine Tasse Tee bevor die Räubertochter und ich heimkehrten.

Den Rest des Tages verbrachte ich auf unserer Couch.. 

Zumindest einen positiven Aspekt hat das Ganze: Der Kindergarten hat in der ersten Ferienwoche nur bis 13 Uhr geöffnet und in der zweiten Woche ist er komplett zu. So muss ich mir nun auf jeden Fall keine Gedanken über die Unterbringung der Lütten Gedanken machen.. haha… think positive!

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Erleuchtung

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Der Osterhase brachte aus Schweden nicht nur ein Hochbett mit, sondern auch eine neue Lampe für mein Studio.

Die hat mein Mann heute Morgen für mich aufgehängt. Strom ist nämlich so gar nicht meins.

Ist sie nicht klasse?! Ich find sie großartig und sie passt hervorragend zum neuen Stil.

Seelennotizen

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Heute Vormittag, nachdem ich einiges an Papierkram hinter mich gebracht hatte, fuhr ich gemeinsam mit meinem Mann in den Baumarkt.

Ich wünschte mir eine Pinnwand für meine vielen Notizen die derzeit so anfallen.

Wir irrten durch den Markt, fanden allerhand andere Dinge, bis wir endlich die Korkplatten fanden… die mir dann aber viel zu teuer waren.

Ich hatte aber dieses große Bedürfnis jetzt sofort eine Pinnwand zu finden und sie heute noch aufzuhängen.

Wir schauten uns dann also Memoboards aus Glas an, mit bunten lustigen Magneten und Filzstiften… weiße Boards mit schwarzem Stift, schwarze Boards mit weißem Stift… welche mit Gemüse drauf, mit Kaffee, in Hoch- und Querformat… Alles blöd!

Letztendlich wurde es dann eine Baumatte für knapp 10 Euro.

Aus dieser schnitt ich ein Quadrat (der Rest wird dann wohl in der Küche einziehen, da kann man sowas schließlich auch gut gebrauchen) und wir verschraubten die Matte mit 12 Schrauben (!) in der Wand damit sie „bloß nicht abstürzt“ und der Angsthase in mir, momentan recht präsent, beruhigt ist.

Ich bin zufrieden.

Viel, viel Platz und eine coole Optik für okayes Geld.

Wandregal im Studio

23921520851492031Heute zogen neue Regale in mein Studio ein.

Komplett selbstgebaut. Etwas schief vielleicht.. aber dafür mit viel Liebe.

Die Idee hatte ich schon etwas länger. Einfache Bretter mit Seilen durch. Schlicht und günstig sollte es sein und vorm Selberbauen hab ich selten Angst.

Mein Mann half mir dann letztendlich dabei. Wir zogen gemeinsam in den Baumarkt, kauften eine Spanplatte (die ließen wir direkt im Baumarkt zuschneiden), 16m Seil und ein paar Haken für die Decke.

Knapp 25 Euro gaben wir aus.

Zuhause wurden Löcher in die Platten gebohrt, Haken in die Decke gedreht, gefädelt und geknotet und das wars auch schon.

Nebenbei waren wir natürlich nicht nur produktiv sondern das gemeinsame Handwerken ist für mich auch Nähe, Zeit mit meinem Mann verbringen… und tat mir somit unheimlich gut.

Sicherlich ist diese Konstruktion nicht jedermanns Geschmack. Mir gefällt es total gut.

Vorallem das Grobe der Spanplatte in Verbindung mit dem Palettenbett das ebenfalls im „Rohzustand“ blieb.

Jetzt nur noch eine Pinnwand und vielleicht eine neue Lampe….

„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.

Ein Sportwissenschaftler aus Heidelberg mit halblangen Haaren und Wollmütze. Einem betrunkenem Ehemann der an diesem Tag scheinbar „Ausgang“ hatte und sich etwas gehen ließ und G., Vertriebler für Lebensbaum.

Tee? Bio? Bin ich ja sowieso gleich dabei!

Wir quatschten über Tee, Geschmacksverstärker, Vegetarismus, Fleischkonsum, Hühnerhaltung, Forstwirtschaft, Leben auf dem Land…. und irgendwann kam die Frage auf „Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Ja wie machen wir das denn überhaupt… gute Frage.

Meine Antwort war „Eher konservativ“. Mein Mann fügte hinzu: „Aber trotzdem offen.“

Und so erzählten wir also noch ein bisschen wie wir unsere Kinder denn so „erziehen“ und hatten eine gute Zeit bevor wir zu unsere eigentlichen Veranstaltung aufbrachen.

Jetzt wo ich das hier so tippe ist ein guter Moment um mal etwas zu reflektieren…

Mir ist wichtig Kinder nicht zu „erziehen“ sondern zu „begleiten“ bis sie selbstsicher ihre Flügel ausbreiten können und in die Welt hinaus können. Klingt ekelhaft esoterisch, oder? 😉

„Erziehen heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur.“
Oswald Bumke
Ich möchte motivieren, Mut machen, antreiben… „Du schaffst das!“ statt „Sei vorsichtig, Du könntest Dir wehtun.“. An die Hand nehmen und Situationen betreten die vielleicht erstmal unheimlich sind.
Unsere Jüngste zum Beispiel hat neulich im Indoorspielplatz gesagt sie traut sich nicht auf die große blaue Rutsche. Zum Schluss rutschte sie alleine immer und immer wieder. Auf dem Rücken, auf dem Bauch, mit den Füßen nach vorne und auch mit dem Kopf, die Arme nach oben gestreckt… unzählige Male. Sie war ganz stolz. Und ich auch.

Außerdem ist mir Gemeinschaftsgefühl wichtig.

Vom Tisch aufstehen und kein Geschirr in die Küche bringen geht für mich zum Beispiel gar nicht.

Jeder hat seinen Anteil in der Gemeinschaft zu leisten. Geben und Bekommen. „Bitte“ und „danke“ finde ich außerdem sehr wichtig.

Aber sonst? Ich glaube ich „erziehe“ gar nicht so viel.

13ml Glück

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Von meinem Geburtstag im September hatte ich noch einen Dm Gutschein über 10 Euro übrig.

Den löste ich heute ein und gönnte mir „blue-tiful horizon“ von Essie.

Bevor ich die Spätschicht antrat, nahm ich mir also ein paar Minuten für mich selbst, zur „Achtsamkeit“, „Selbstliebe“, „Meditation“ und so weiter und so fort und pinselte mir die Nägel.

Irgendwie erinnert er mich an den Flip Flop Autolack…

Da es hier ja um Glück geht ignoriere ich nun auch einfach die gesplitterten Nägel (psychische Verfassung, schlechtes Essverhalten) und genieße die kleine Freude die durch die bunten Nägel in mir ausgelöst wird.