Erster Schnee

Erster Schnee

Wir sind eingeschneit!

Eben kamen wir, nach dem Besuch meiner Schwiegereltern, wieder zuhause an und alles ist weiß.

Ich freu mich auf den Winter!

Obwohl ich ja eher Typ Frostbeule bin freue ich mich aufs Schlitten fahren und Schlittschuh laufen mit der Räubertochter. Aufs Lebkuchen essen, aufs Weihnachtslieder singen und auf Abende vorm warmen Kamin.

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Räubertochter im Småland

20171102_104810Gestern, an Allerheiligen, machten Göttergatte, Räubertochter und ich einen kleinen „Ausflug“.

War ja Feiertag. Zeit für die Familie.

Den Plan nach Leipzig in den Zoo zu fahren verwarfen wir als wir uns den Wetterbericht anschauten.

Indoorspielplatz? Keine Lust mit der Kleinen toben zu gehen.

Wir fuhren spontan ins Nachbarbundesland, dort war schließlich kein Feiertag, und gingen ins schwedische Möbelhaus. Nach Barhockern für die neue Küche schauen.

Dort angekommen war die Räubertochter eigentlich schon wieder bereit für ein Nickerchen, sie wollte aber dennoch ins Bällebad.

Wie jetzt? Tochter alleine da rein? 

Ich haderte kurz mit mir selbst.. bin ich dafür bereit? Sie alleine da drin? Die Betreuer kennt sie doch gar nicht! Und müde ist sie doch eh… darf sie mit ihren 3 Jahren da überhaupt schon rein?

Wir mussten ein paar Minuten anstehen und warten und ich ging in mich und redete mir selbst gut zu.

Ich sage immer das man seinen Kindern ja Flügeln geben muss.. sie sollen die Welt entdecken und man darf sie nicht klein halten bla bla bla… 

Ich überwand mich also. Räubertochter durfte alleine zu fremden Kindern, ins fremde Bällebad zu den fremden Betreuerinnen… wird schon schief gehen.

Als es dann endlich soweit war spazierte sie rein, bekam ihr Namensschild, stellte ihre Box mit Jacke und Schuhen ins Regal und zog los. Ohne sich nochmal umzudrehen.

Mein Mann und ich blieben noch einen Moment stehen und beobachteten wie sie in die „Fluten“ sprang. Dann gingen wir weiter.

Keine 10 Minuten später… „Die kleine XXX möchte aus dem Småland abgeholt werden.“

Und deswegen hab ich mir jetzt so nen Stress gemacht?! 😀

Trotzdem war ich stolz auf unser Mädchen das sie alleine etwas Neues entdeckt hat und auch auf mich.. das ich ihr, wenn auch nur für einen Augenblick, Flügel gegeben habe 😉

Weiterbildung

Wir sind derzeit alle krank. Erst wars die Räubertochter, dann mein Mann und ich.

Die Tatsache das ich derzeit nicht viele Stunden auf Arbeit fahre kommt mir da ganz recht. So kann ich mich etwas schonen.

Und weiterbilden.

Denn nur auf der Couch oder im Bett rumliegen geht mir schnell auf die Nerven.

Ich konsumiere derzeit also fleißig YouTube Videos übers Fotografieren und meine Liste an Dingen, die ich ausprobieren möchte, wird immer länger.

Ein neues Objektiv kam nun auch ins Haus.

Da kommt es mir sehr gelegen das ich bald ein Shooting mit einem, in Oberfranken recht bekanntem Hobbymodel, auf dem Plan stehen hab. Lasst Euch mal überraschen 🙂

Wochenplanung 2ter Teil

Kühe streicheln

In einem Beitrag vor etwa drei Wochen (diesem hier) schrieb ich darüber das ich meine Woche besser durchplanen möchte um intensiver Zeit mit meinem Mann, unserer Tochter, unserer Familie und mir alleine zu verbringen.

Es funktioniert wirklich gut!

Mit der Räubertochter backte ich Kuchen. Die Woche drauf wollte ich basteln, wir planten aber spontan um und gingen Schwimmen. Die Woche drauf besuchte ich mit ihr den Bauern im Nachbardorf. Wir spazierten die ca 4km bergauf, streichelten Kälbchen, fütterten Kühe und spazierten wieder runter. In der darauf folgenden Woche waren wir seit langer Zeit mal wieder auf dem Spielplatz und schlenderten ein bisschen durch die Kleinstadt.

Gestern Abend besuche ich mit ihr den Gospelchor in der Stadt in der ich arbeite.

Musik findet sie großartig und ich dachte es würde ihr bestimmt Freude machen wenn sie mal hört wie schön Menschen singen können wenn sie es denn tatsächlich können. Nicht so wie die Mama 😉

Der Ausflug war ein voller Erfolg. Zwar konnten wir nicht allzu lange bleiben da die Probe sehr spät am Abend stattfindet und Tochter somit schon müde war, aber die Zeit die wir dort waren war herrlich. Sie tanzte und klatschte und auf der Heimfahrt sang sie alle Lieder nochmal wild durcheinander.

Auch für mich selbst nehme ich mir Zeit!

In dieser Woche arbeite ich insgesamt nur  etwa 10 Stunden. Ich habe also viel freie Zeit die ich zum Bloggen, Fotografieren und Fotos bearbeiten nutzte. Heute gehe ich noch zum Friseur bevor ich die Tochter vom Kindergarten abhole.

Mit der Familie gingen wir ins Freizeitbad und werkelten an Hühnergehege und Küche. Ja, ich zähle auch die letzten beiden Dinge als gemeinsam Zeit miteinander verbringen denn (er)schafft man etwas zusammen schweißt das ja auch zusammen. Vorausgesetzt man bindet die Kids mit ein und nutzt sie nicht nur als Handlanger.

Und auch mein Mann und ich finden Zeit füreinander. Heute Abend wollen wir mal wieder gemeinsam kochen und uns eine Flasche Wein gönnen bevor wir am Wochenende in der Küche weiterarbeiten.

Geburtstag feiern

Vergangenen Montag wurde ich 28. Ein ziemlich beknackter Tag zum Feiern.

„Eigentlich“ wollte ich auch gar nicht feiern.

Ich wollte nicht zuhause feiern, ich wollte aber auch nicht allzu weit weg. Ich wollte mich um nichts kümmern müssen, ich wollte nicht die Trinker nach Hause fahren müssen und ich wollte erstrecht nix organisieren. Höchstens ne kleine Runde.. bloß nicht zu viel Aufregung. Im Grunde wollte ich also NICHT feiern.

Am Samstag vor meinem Geburtstag, ich hatte Spätschicht, kam es dann dazu das ich von vier netten Männern von der Arbeit abgeholt wurde 😀

Erster Halt: Bistro im Nachbardorf, Billard und Pizza vom Lieferservice.

Zweiter Halt: Rocker Kneipe bis morgens um 3.

Gegen halb vier fielen wir ins Bett.

Mein Mann spielte Fahrer und drei der vier liebenswerten Männer blieben auch über Nacht (naja der eine wohnt da ja schließlich!) sodass ich sie am nächsten Morgen mit lecker Frühstück bemuttern durfte (was ich ja fast immer schöner finde als das Ausgehen selbst).

Freund Nummer 1 musste nach dem Frühstück gleich los, Freund Nummer 2 blieb bis zum frühen Nachnittag. Nachdem wir ihn zum Bahnhof gebracht hatten werkelten mein Mann und ich noch etwas draußen im Hof bevor Freund Nummer 3 nochmal zum gemeinsamen Abendbrot vorbeikam.

Richtig gelungenes Wochenende 🙂

Geburtstag feiern

Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie, Sport (Oh oh ganz schlimm momentan!)
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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Kuchen backen

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Vergangene Woche war ich fleißig am Kuchen backen. Ein Blechkuchen und zwei Bleche Muffins wurden es.

Das hatte mehrere Gründe.

Ich bin nun schon über ein Jahr lang in meinem Betrieb angestellt. Weil mir die Arbeit nach wie vor Spaß macht, ich unser Team mag und einfach mal ein kleines Dankeschön loswerden wollte gab es fürs Team also Zucchini Kuchen. Klingt komisch, schmeckt aber.

Schleimig finde ich das übrigens gar nicht. Sowas hab ich nicht nötig 😉

Die Räubertochter durfte mir beim Backen helfen. Ich stellte zuvor alles bereit, wog ab, sodass sie alle Zutaten nur noch vermengen brauchte. Fürs Erste genug Anspruch in Mamas Backlehre dachte ich.

War auch der richtige Gedanke wie sich beim Rühren rausstellte denn die Lütte verlor recht schnell die Lust. Kann aber auch daran gelegen haben das wir erst sehr spät am Nachmittag starteten weil zuvor noch was dazwischen kam.

Die Backaktion am nächsten Tag, bunte Muffins für mich selbst zum Geburtstag, kam da schon besser bei ihr an. Sie saß erstmal auf meiner Arbeitsplatte und gab den stillen Beobachter. Als ich aber die Lebensmittelfarbe rauskramte war sie mit Freude dabei.

Anschließend wurden die Reste vom blauen, grünen, gelben und roten Teig aus der Schüssel genascht.

Ist ja auch das Beste beim Backen. Und bei frischen Eiern (der erste Kuchen mit Eiern der eigenen Hühner!) auch völlig unbedenklich.

Warum ich neben dem Dankeschön fürs Team und meinem Geburtstag noch so fleißig mit der Räubertochter Teig gerührt habe könnt Ihr bald im nächsten Beitrag lesen…

 

 

Urlaub bei Mutti

Seit Mittwoch bin ich bei meiner Mama in Mittelfranken.

Im Gegensatz zu meinem Mann, der am vergangenen Montag seinen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub antrat, fange ich erst wieder am kommenden Dienstag an.

Es ist herrlich!

Ich muss nichts kochen, ich habe keine Wäsche zu waschen und die Räubertochter wird bespaßt.

Ich habe Zeit am Laptop zu sitzen, wir gehen zusammen Eis und Kuchen essen, bummeln durchs Einkaufszentren, ich bekomme meine Nägel gemacht und treffe alte Freunde.

Am Sonntag steht noch ein Fotowalk auf dem Programm bevor es am Montag wieder nach Hause geht.

PS: Fernab von hier, auf einem kleinen Hof in Oberfranken, sind heute fünf Hühner eingezogen 😉

Zwei Wochen…

Zwei Wochen Norwegen

Ohne Make-Up. Ohne Nagellack. Ohne Glätteisen.

Ein Auto. Ein gerissenes Zelt. Vier Länder.

Heute Morgen um 6 Uhr kamen meine Familie und ich von unserem Norwegentrip zurück.

Eine neue spannende Erfahrung für mich.. denn wir hatten weder Unterkunft noch ein klares Ziel. Wir fuhren durchs Land und hielten an wo es uns gefiel.

Hinter mir liegen zwei Wochen ganz ohne Schnick Schnack.

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Facebook lief, wie vor dem Urlaub auch schon, auf Sparflamme. An den regenreichen Tagen surfte ich mal ein bisschen. Da stand mir aber auch Wlan zur Verfügung denn ich bin viel zu geizig um mein Datenvolumen für sowas zu verpulvern.

Das nutzte ich lieber um hin und wieder ein paar für mich wichtigen Menschen zu schreiben. Auf soziale Kontakte will und mag ich nicht verzichten. Auch nicht auf so einem minimalistischem Trip.

Fernsehen konnten wir nicht, fehlte mir aber noch weniger als ich es erwartet hatte. Ich dachte nicht einen Moment dran wie schön es vielleicht sein könnte jetzt mal durchzuzappen. Am letzten Abend gönnten wir uns eine Hütte in der wir sogar Fernsehen hatten… die Norweger gucken genau den gleichen Rotz wie wir 😉

Mein persönliches Fazit unseres Trips:

Ich brauche nicht viel Luxus. Dennoch habe ich gerne ein festes Zuhause und eine gewisse Ordnung.

Meine Ernährung und auch mein Sportprogramm blieben völlig auf der Strecke. Mir fehlte irgendwie meine Routine. Ein bisschen genießen wollte ich aber auch. Letztendlich stelle ich aber erneut fest das es mir besser geht wenn ich mich gesund ernähre und bewege. Ach was?!

Hier nun ein kurzer Reisebericht für Euch. Fotos folgen 🙂

Samstag 12.8. / Oberfranken, Grenze Dänemark, Schweden: Frühstück, Auto packen, wir starten schon Mittag statt wie geplant am Abend weil es mein Mann nicht erwarten kann. Ich kaufe noch zwei Bücher und ein paar Flaschen Wein und dann geht’s los. Wir schaffens bis über die schwedische Grenze und legen uns gegen Mitternacht auf einem Rastplatz in der Nähe von Malmö ins Auto zum Schlafen.

Sonntag 13.8. / Schweden, Norwegen: Wir brechen schon morgens um 6 Uhr auf und fahren weiter durch Schweden über die Brücken nach Norwegen. Mittags sitzen wir am Meer in Moss und spielen mit der Lütten im Sand. Nachdem wir eingekauft haben finden wir einen schönen Rastplatz an einem See. Wir kochen Spaghetti und trinken Wein bis wirs uns wieder im Auto gemütlich machen.

Montag 14.8. / Norwegen: Morgens springe ich in den eiskalten See. Mittags gibt’s lecker Lachs mit Gemüse auf einem schönen Platz in der Nähe einer Staumauer, die Räubertochter mit Begeisterung anschaut. Abends finden wir ein Plätzchen an einem reißenden Fluss auf dem Rafting Boote unterwegs sind. Nachts reißt leider unser Zelt.. ziemlich nasse Angelegenheit.

Dienstag 15.8. / Etnadal: Wir brechen im Nieselregen auf, fahren über Stock und Stein und sehen freilaufende Schafe und Kühe auf den Straßen. Wir beschließen einen Campingplatz aufzusuchen um nach der nassen Nacht im Zelt heiß duschen zu können. Abends gibt es Spaghetti und unser kaputtes Zelt sieht mit zwei zusätzlichen Abdeckplanen fast aus wie neu 😉 Mein Mann und ich sitzen am Abend unter der Plane im Regen während Tochter schon schläft.

Mittwoch 16.8. / Etnadal: Wir verbringen den Tag auf dem Campingplatz. Ich freu mich über die Kleinigkeit mich richtig waschen zu können und Räubertochter sitzt den ganzen Tag vor dem Kiosk und streichelt den Hund der Campingplatzbesitzer. Das tut ihr wirklich gut denn die ersten Tage jammert sie viel weil sie unsere Hündin so vermisst.

Donnerstag 17.8. / Bagn, Dokka: Mit einer Draisine fahren wir geschätzt 30km auf alten Bahnschienen zu einem See. Papa und Tochter spielen im Sand und bauen Staumauern. Zurück auf dem Campingplatz grillen wir Chicken Wings und Maiskolben. Der Hund wird wund gestreichelt während mich mein Mann beim Billard abzockt.

Freitag 18.8. / Hardangervidda: Herzliche Verabschiedung der Campingplatzbesitzer. Die Sonne lacht. Auf der Hardangervidda halte ich unsere Kleine barfuß in den Schnee. Wir besichtigen eine rießige Staumauer und essen im strahlenden Sonnenschein Fisch zu Mittag. Unterhalb der bekannten Wasserfälle finden wir einen schönen Zeltplatz am Fluss und ich betrinke mich aus guter Laune heraus mit Rotwein was ich noch in der Nacht bitter bereue 😉

Samstag 19.8. / Oystese: Unser Zelt blieb trotz heftigem Regen trocken. Ich freue mich über Rührei zum Frühstück, anschließend gucken wir Wasserfälle. In der Nähe von Oystese kehren wir auf einem schönen Campingplatz ein.

Sonntag 20.8. / Bergen: Heute machen wir einen Ausflug nach Bergen und essen überdimensional großes Softeis am Hafen.

Montag 21.8. / Fähre: Wir gönnen uns ein Frühstück im Cafe des Campingplatzes. Anschließend geht es mit der Fähre über den Fjord und wir finden einen tollen Rastplatz mit glasklarem Fluss und See. Wir schlafen im Auto, trotzdem ist es in dieser Nacht bitter kalt.

Dienstag 22.8. / Kristiansand: Wir sind zeitig wach, kommen aber trotzdem erst mittags los weil wir uns mit einer Familie aus dem Pott verquatschen. Am späten Nachmittag kommen wir in einer Ferienanlage in Kristiansand an.

Mittwoch 23.8. / Kanonenmuseum: Heute steht Kultur auf dem Programm. Wir besuchen das Kanonemuseum. Viel Stoff zum Fotografieren für mich. Am Nachmittag spielt die Kleine vergnügt auf dem Spielplatz der Ferienanlage.

Donnerstag 24.8. / Langesund: Abreise in Kristiansand, Fahrt nach Langesund
Wir nehmen uns für unsere letzte Nacht eine Hütte, nicht weit vom Fährhafen und genießen endlos warm laufendes Wasser, richtige Betten und Fernsehen 😉

Freitag 25.8. / Langesund, Hirtshals: Frühstück, Auto vollpacken, gegen Mittag Check In auf unserer Fähre. Wir essen und unsere Kleine ist aus dem Bälleparadies nicht mehr rauszulocken. Ich muss gegen Übelkeit ankämpfen. Pünktlich um 19 Uhr kommen wir in Dänemark an und mein Mann bringt uns ohne langen Zwischenaufenthalt in 10 Stunden nach Hause.

Samstag 26.8. / Zuhause: Um 6 Uhr kommen wir zuhause an und legen uns ohne Umwege in unsere Betten.

Ich habe keine sch*** Geduld mehr!

Ich außer KontrolleAm Sonntagabend zerdebberte ich vor lauter Wut eine Febreze Sprühflasche. So heftig das sie in kleinste Teile zerbrach.

Ich will so gar nicht sein!

Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so das mir das Spaß macht so aggressiv zu sein, mich selbst gar nicht mehr unter Kontrolle zu haben.

Meine Tochter macht seit etwa einem Vierteljahr abends Terror.

An manchen Tagen schläft sie völlig problemlos und schnell ein. Manchmal verlangt sie sogar ins Bett gebracht zu werden. Meistens ist es aber ein stundenlanger Kampf.

Sie macht Terror beim Zähne putzen, beim Schlafanzug anziehen, Haare kämmen, Zähne putzen. Sie tritt und bespuckt mich. Im Bett angekommen und fast schon im Traumland reißt sie die Augen wieder auf. Sie strampelt oder turnt so lange rum bis sie ihre Müdigkeit, den toten Punkt, scheinbar wieder überwinden hat.

An dieser Stelle werde ich selbst ungeduldig. Ich verlasse das Zimmer.

Dann höre ich via Babyphone das sie rumkruschelt, spielt. Und ich lasse sie in der Hoffnung sie würde vielleicht doch selbst wieder ins Bett gehen.

Ich schaue nach einer Weile wieder nach ihr oder aber sie kommt die Treppe runter.

Am Sonntag war letzteres der Fall.

Nur noch im Schlafanzugoberteil, das sie bis zum Hals hochgezogen hatte, stand sie in der Stube. An Bauch, Armen und Beinen mit Filzstiften angemalt.

Ich wusch die Sauerei ab und steckte sie wieder ins Bett. Dabei stellte ich fest das auch der Teppichboden Farbe abbekommen hat. Super. Während ich mir einbildete das gleich noch sauber machen zu wollen stapfte Madame wieder ins Bad, schnappte sich die Febreze Flasche und fing an den Boden damit einzusprühen.

Ich kann nicht mehr!

Ich riss ihr also das Ding aus der Hand und schmiss es mit all meiner Kraft den Flur runter.

Kurz drauf kümmerte sich nur noch mein Mann um die Kleine. Ich ging ins Bett. Nervlich und körperlich fertig.

Fragt man Ärzte, Kollegen, andere Mütter hört man nur „Das ist eine Phase. Da musst Du Geduld haben.“

Ich habe aber keine Geduld mehr!

Und vor allem will ich diese Art von Mama gar nicht sein. Die, die so laut und aggressiv ist. Ich weiß gerade nicht mehr weiter 😦