Bin ich selbstverliebt…

… weil ich die Fotos meines Mannes und mir, die Rebekka gemacht hat, so unglaublich schön finde? Ich glaube nicht.

Wir freuen uns unheimlich über diese schönen Aufnahmen von uns und unserem Mowag.

Vermutlich werden wir uns eine davon noch als großes Poster oder Dibond bestellen.

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Ich vor der Kamera

Mein Mann und ich traten vergangene Woche gemeinsam vor die Kamera. Mein Mann kennt das noch eher als ich denn er muss mir hin und wieder Model stehen aber ich vor der Kamera… ist doch eher selten.

Anfang Juni schrieb ich Rebekka.

Im Zuge meiner „neuen“ Website wünschte ich mir Fotos. Mit dem Mowag. „Werbefotos“ quasi. Ich entschied mich dann allerdings um und wollte lieber Fotos gemeinsam mit meinem Herzensmenschen. Was nicht nur was mit dem Termin zu tun hatte…

Schnell war nämlich via Mail ein guter Termin gefunden. Der 3te Juli um 16 Uhr bei uns zuhause.

Genau das Datum an dem ich meinen Mann das erste mal sah. Vielleicht sollte es ja doch ein Paar- statt ein Werbeshooting werden?!

Die Räubertochter kam um 15 Uhr zum Babysitter damit wir auch ja unsere Ruhe haben. Allerdings müssten wir sie heute schon um 17.30 wieder abholen. Hmm.. na wir werden das schon hinbekommen. Anschließend düste ich nach Hause.

Och nee.. nun kam auch noch eine Nachricht von Rebekka das sie festhängt und es etwas später werden könnte. Da kam ein bisschen die Panik in mir auf. Schaffen wir das zeitlich?

Keine zehn Minuten nach 16 Uhr stand Rebekka in unserem Hof.

Wir quatschten ein wenig, ich fühlte mich sofort wohl mit ihr, mein Mann parkte den Mowag im Grünen mit schönstem Gegenlicht und dann ging es los. Völlig entspannt und von Verspätung war nichts zu spüren.

Rebekka gab auf liebevolle, geduldige Art ein paar Ideen vor, denen wir folgten. Wir drei „Landeier“ fanden schnell einen gemeinsamen Nenner und quatschten über Natur, Blumenwiesen, Wälder, Bienen und die kleinen Unterschiede zwischen Stadt- und Landfamilien 😉

Dann lief es wie von selbst. Liebling und ich kuschelten uns aneinander, schmusten und küssten uns wie im romantischstem Kitschstreifen. Als unnatürlich oder geschauspielert habe ich es aber gar nicht empfunden und schneller als ich gucken (oder knutschen) konnte waren die Fotos schon im Kasten.

Welches Zeitproblem?!

Es blieben sogar noch ein paar Minuten um nochmal eine Runde übers Fotografieren zu fachsimpeln bevor wir wieder los mussten.

Nun warten mein Liebster und ich gespannt auf die Ergebnisse.

Danke das Du bei uns warst, Rebekka.


reepunzel-photographie.de

fb.com/reepunzel.photographie

Tränenreicher Geburtstag

20180625_201922Gestern Abend, es war der 25. Juni um 20:21 Uhr, saß ich alleine an dem Tisch in unserer Stube und aß ein Stück der Geburtstagstorte unserer Tochter.

Sie ist gestern vier Jahre alt geworden.

Am Abend flossen bei mir viele Tränen. Nicht aus Freude sondern aus Traurigkeit. Ich erzähle Euch was passiert ist.

Der Tag begann ganz wunderbar. Mein Mann ging später zur Arbeit damit wir alle gemeinsam aufstehen konnten. Wir sangen morgens im Bett, drückten und küssten uns.. ein richtig schöner Geburtstagsmorgen.

Ich brachte die Lütte, mit Kuchen und Wassermelone unter dem Arm, in den Kindergarten.

Anschließend düste ich nach Hause und backte zügig den Boden für die Torte am Nachmittag.

Während der Boden abkühlte ging ich zu meiner zweiten Yoga Stunde.

Zurück zu Hause machte ich die Torte fertig, stellte sie kalt und anschließend fuhr ich wieder zum Kindergarten um Töchterchen abzuholen. Alles in Allem also ein recht straffer Zeitplan.  Weiterlesen

Facebook Abo

Mich kann man jetzt auf Facebook „abonnieren“.

Heureka. Was für eine megawichtige fantastische Sensation…

Ich nutze Facebook kaum noch. Meine treuen Leser wissen das bereits und ich bekomme bei Facebook auch nur noch sehr wenige Mails. Danke an dieser Stelle an die Menschen, die mir ganz normale E-Mails schreiben 🙂

Auch das mit den Freundschaftsanfragen habe ich inzwischen in den Griff bekommen. Ich kam nämlich dahinter wie man diese Funktion abstellen kann. Man man man.. ich scheine zu verkalken.  Weiterlesen

Respekt

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„Redet nicht von Liebe. Redet von Respekt. Da ist alles dabei.“

Dieses Zitat von Hans Söllner schrieb mein Pate in die Glückwunschkarte die er meinem Mann und mir zur Hochzeit schenkte.

„Das klingt schön“, dachte ich damals. Aber ich habe das Gefühl erst jetzt richtig zu verstehen was damit überhaupt gemeint ist.

Respekt ist der Grundstein. Verlierst Du den Respekt gegenüber Deinem Partner ist alles verloren.

Ich war definitiv an diesem Punkt. Ich tat Dinge die ganz sicher nicht respektvoll waren, sprach in der Vergangenheit oft abwertend über meinen Mann. Ich lästerte über das was er tat aber vor allem darüber was er nicht tat. Zum Beispiel den Haushalt. Lächerliche Kleinigkeiten…. ich konzentrierte mich so sehr darauf was er „falsch“ machte statt zu sehen wie viel Wertvolles er mir gibt.

An diesen Punkt möchte ich nicht mehr kommen.

Aus diesem Grund schenkte ich meinem Mann und mir letzte Woche „neue“ Ringe. Keine Ringe als Beweiß dafür das wir verheiratet sind, sondern Ringe als Versprechen dafür zukünftig respektvoll miteinander umzugehen.

Summ summ summ

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Dieses Klamottenchaos werde ich gleich unserer Räubertochter überwerfen.

Bei uns findet nämlich heute der Wiesenfestumzug statt bei dem auch der Kindergarten mitmarschiert.

Im Moment ist das Töchterchen noch beim Nachbarn vorne. Wegen dem Umzug findet nämlich auch kein Kindergarten statt und sie ist heute zuhause. Bzw eben beim Nachbarn vorne. Dort gibt es nämlich immer reichlich Schokolade, Bonbons und Kinderfilme 😉

Es ist der zweite Umzug bei dem die Lütte mitläuft.

Im letzten Jahr gingen sie alle als Baumeister verkleidet. Dieses Jahr sind sie Bienen.  Weiterlesen

Der Maler war da

Meine Website sieht neu aus! Hat vielleicht schon jemand bemerkt.. wenn nicht wisst Ihr es ja jetzt 😉

Jetzt wo ich arbeitslos bin.. ach nein das klingt ja so hässlich und mag sagt inzwischen „arbeitssuchend“, oder?

Jetzt wo ich arbeitssuchend bin, möchte ich mich, neben meiner selbstverständlich pflichtbewussten, intensiven Jobsuche, wieder etwas mehr um meine Website, um die Schreiberei und ums Fotografieren kümmern.  Weiterlesen

Unbemerkt abgestillt

Ein Beitrag eines Blogs dem ich folge hat mich darauf aufmerksam gemacht das wir ganz unbemerkt abgestillt haben.

Hoppla wie ist das denn passiert?

In meiner Schwangerschaft und auch in der Zeit nach der Geburt war mir klar: Wir stillen. Es gibt überhaupt keine andere Möglichkeit. Flaschen oder so ein Blödsinn wird überhaupt nicht angeschafft. Und wir stillen mindestens ein halbes Jahr. Punkt.

Nunja… es wurde dann doch etwas länger.

Die Räubertochter wird in etwa einem Monat vier Jahre alt und wir haben vermutlich vor einem halben Jahr abgestillt.

Langzeitstillen sagt man wohl dazu. Bedürfnisorientiert oder so.

Ich nenne das: Wir machen das so wie das für uns halt passt. Aus dem Bauch raus. Oder so ähnlich.

Aber so ganz genau weiß ich das nun echt nicht wann es aufhörte denn es hörte wirklich einfach so auf.

Zwar grabscht mir die Räuberin noch hin und wieder an die Brust, das sind die Momente wo ich sie auf dem Arm habe und sie wahnsinnig müde ist, aber danach verlangt wird nicht.

Und warum machen manche um dieses Abstillen nun so ein rießen Drama?

Ich hab keine Ahnung. Mir ist ja nicht mal aufgefallen das es passiert ist! 😉

 

 


Vielen Dank Jorinna für Deinen schönen Beitrag und das Du mich auf unser Abstillen aufmerksam gemacht hast 😉

Bye Bye, du wunderschöne Stillzeit auf Mamas buntes Leben

Militarismus

Den treuen Lesern ist er längst bekannt, die anderen dürfen ihn nun kennenlernen. Er ist einer meiner Lieblingsmodels und noch dazu immer verfügbar!

Mein Mann musste heute mal wieder herhalten. 

Meine Familie und ich machten heute einen kleinen Ausflug in den Osten. Als wir zurückkamen genossen wir die Sonne im Garten und mein Mann setzte sich kurz mal in den Wagen… Zusammen mit Brille und Mütze hielt ich das für ein unheimlich cooles Bild und musste spontan die Kamera holen…

Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Geschützt: Unser Bett gehört uns!

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„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.  Weiterlesen

Urlaub an der Ostsee

Im Januar machten mein Mann, Räuberin und ich ein paar Tage Urlaub an der Ostsee.

Uns fiel daheim die Decke auf den Kopf und wir beschlossen deshalb sehr, sehr spontan wegzufahren.

Dieser Urlaub war sehr durchwachsen.

Einerseits Zeit als Familie, mit tollen Ausflügen und Erlebnissen. Viele neue Eindrücke für unsere Tochter. Auf der anderen Seite eine Beziehungskrise…

Wir verbrachten die Abende, nachdem wir die Kleine ins Bett gebracht hatten, redend, weinend, fluchend, streitend, verzweifelnd und auch telefonierend mit der Therapeutin.

Nun habe ich mich an einen Teil der Fotos aus dem Urlaub gewagt…

…und möchte sie Euch einfach ohne weiteren Kommentar zeigen.

Fotografieren im Swingerclub

Vor einigen Tagen waren mein Mann und ich im Swingerclub.

Klingt für manche wohl erstmal schräg… ist aber ganz harmlos.

Ein Fotografenkollege (von ihm war hier und hier schonmal die Rede) lud mich ein, ihn zum Fotografieren zu Begleiten. Ich sollte „Making Ofs“ und „andere Perspektiven“ einfangen, während er 4-5 Paare, die sich vorab angemeldet hatten, erotisch in Szene setzte.

Nun mache ich derzeit mal wieder eine schlimm(ere) Phase durch. Ich war mir also nicht sicher ob ich ihn begleiten soll.  Weiterlesen

Räubertochter im Småland

20171102_104810Gestern, an Allerheiligen, machten Göttergatte, Räubertochter und ich einen kleinen „Ausflug“.

War ja Feiertag. Zeit für die Familie.

Den Plan nach Leipzig in den Zoo zu fahren verwarfen wir als wir uns den Wetterbericht anschauten.

Indoorspielplatz? Keine Lust mit der Kleinen toben zu gehen.

Wir fuhren spontan ins Nachbarbundesland, dort war schließlich kein Feiertag, und gingen ins schwedische Möbelhaus. Nach Barhockern für die neue Küche schauen.

Dort angekommen war die Räubertochter eigentlich schon wieder bereit für ein Nickerchen, sie wollte aber dennoch ins Bällebad.

Wie jetzt? Tochter alleine da rein? 

Ich haderte kurz mit mir selbst.. bin ich dafür bereit? Sie alleine da drin? Die Betreuer kennt sie doch gar nicht! Und müde ist sie doch eh… darf sie mit ihren 3 Jahren da überhaupt schon rein?

Wir mussten ein paar Minuten anstehen und warten und ich ging in mich und redete mir selbst gut zu.

Ich sage immer das man seinen Kindern ja Flügeln geben muss.. sie sollen die Welt entdecken und man darf sie nicht klein halten bla bla bla… 

Ich überwand mich also. Räubertochter durfte alleine zu fremden Kindern, ins fremde Bällebad zu den fremden Betreuerinnen… wird schon schief gehen.

Als es dann endlich soweit war spazierte sie rein, bekam ihr Namensschild, stellte ihre Box mit Jacke und Schuhen ins Regal und zog los. Ohne sich nochmal umzudrehen.

Mein Mann und ich blieben noch einen Moment stehen und beobachteten wie sie in die „Fluten“ sprang. Dann gingen wir weiter.

Keine 10 Minuten später… „Die kleine XXX möchte aus dem Småland abgeholt werden.“

Und deswegen hab ich mir jetzt so nen Stress gemacht?! 😀

Trotzdem war ich stolz auf unser Mädchen das sie alleine etwas Neues entdeckt hat und auch auf mich.. das ich ihr, wenn auch nur für einen Augenblick, Flügel gegeben habe 😉

Geschützt: Wochenplanung 2ter Teil

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Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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Zwei Wochen…

Zwei Wochen Norwegen

Ohne Make-Up. Ohne Nagellack. Ohne Glätteisen.

Ein Auto. Ein gerissenes Zelt. Vier Länder.

Heute Morgen um 6 Uhr kamen meine Familie und ich von unserem Norwegentrip zurück.

Eine neue spannende Erfahrung für mich.. denn wir hatten weder Unterkunft noch ein klares Ziel. Wir fuhren durchs Land und hielten an wo es uns gefiel.

Hinter mir liegen zwei Wochen ganz ohne Schnick Schnack.

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Facebook lief, wie vor dem Urlaub auch schon, auf Sparflamme. An den regenreichen Tagen surfte ich mal ein bisschen. Da stand mir aber auch Wlan zur Verfügung denn ich bin viel zu geizig um mein Datenvolumen für sowas zu verpulvern.

Das nutzte ich lieber um hin und wieder ein paar für mich wichtigen Menschen zu schreiben. Auf soziale Kontakte will und mag ich nicht verzichten. Auch nicht auf so einem minimalistischem Trip.

Fernsehen konnten wir nicht, fehlte mir aber noch weniger als ich es erwartet hatte. Ich dachte nicht einen Moment dran wie schön es vielleicht sein könnte jetzt mal durchzuzappen. Am letzten Abend gönnten wir uns eine Hütte in der wir sogar Fernsehen hatten… die Norweger gucken genau den gleichen Rotz wie wir 😉

Mein persönliches Fazit unseres Trips:

Ich brauche nicht viel Luxus. Dennoch habe ich gerne ein festes Zuhause und eine gewisse Ordnung.

Meine Ernährung und auch mein Sportprogramm blieben völlig auf der Strecke. Mir fehlte irgendwie meine Routine. Ein bisschen genießen wollte ich aber auch. Letztendlich stelle ich aber erneut fest das es mir besser geht wenn ich mich gesund ernähre und bewege. Ach was?!

Hier nun ein kurzer Reisebericht für Euch. Fotos folgen 🙂

Samstag 12.8. / Oberfranken, Grenze Dänemark, Schweden: Frühstück, Auto packen, wir starten schon Mittag statt wie geplant am Abend weil es mein Mann nicht erwarten kann. Ich kaufe noch zwei Bücher und ein paar Flaschen Wein und dann geht’s los. Wir schaffens bis über die schwedische Grenze und legen uns gegen Mitternacht auf einem Rastplatz in der Nähe von Malmö ins Auto zum Schlafen.

Sonntag 13.8. / Schweden, Norwegen: Wir brechen schon morgens um 6 Uhr auf und fahren weiter durch Schweden über die Brücken nach Norwegen. Mittags sitzen wir am Meer in Moss und spielen mit der Lütten im Sand. Nachdem wir eingekauft haben finden wir einen schönen Rastplatz an einem See. Wir kochen Spaghetti und trinken Wein bis wirs uns wieder im Auto gemütlich machen.

Montag 14.8. / Norwegen: Morgens springe ich in den eiskalten See. Mittags gibt’s lecker Lachs mit Gemüse auf einem schönen Platz in der Nähe einer Staumauer, die Räubertochter mit Begeisterung anschaut. Abends finden wir ein Plätzchen an einem reißenden Fluss auf dem Rafting Boote unterwegs sind. Nachts reißt leider unser Zelt.. ziemlich nasse Angelegenheit.

Dienstag 15.8. / Etnadal: Wir brechen im Nieselregen auf, fahren über Stock und Stein und sehen freilaufende Schafe und Kühe auf den Straßen. Wir beschließen einen Campingplatz aufzusuchen um nach der nassen Nacht im Zelt heiß duschen zu können. Abends gibt es Spaghetti und unser kaputtes Zelt sieht mit zwei zusätzlichen Abdeckplanen fast aus wie neu 😉 Mein Mann und ich sitzen am Abend unter der Plane im Regen während Tochter schon schläft.

Mittwoch 16.8. / Etnadal: Wir verbringen den Tag auf dem Campingplatz. Ich freu mich über die Kleinigkeit mich richtig waschen zu können und Räubertochter sitzt den ganzen Tag vor dem Kiosk und streichelt den Hund der Campingplatzbesitzer. Das tut ihr wirklich gut denn die ersten Tage jammert sie viel weil sie unsere Hündin so vermisst.

Donnerstag 17.8. / Bagn, Dokka: Mit einer Draisine fahren wir geschätzt 30km auf alten Bahnschienen zu einem See. Papa und Tochter spielen im Sand und bauen Staumauern. Zurück auf dem Campingplatz grillen wir Chicken Wings und Maiskolben. Der Hund wird wund gestreichelt während mich mein Mann beim Billard abzockt.

Freitag 18.8. / Hardangervidda: Herzliche Verabschiedung der Campingplatzbesitzer. Die Sonne lacht. Auf der Hardangervidda halte ich unsere Kleine barfuß in den Schnee. Wir besichtigen eine rießige Staumauer und essen im strahlenden Sonnenschein Fisch zu Mittag. Unterhalb der bekannten Wasserfälle finden wir einen schönen Zeltplatz am Fluss und ich betrinke mich aus guter Laune heraus mit Rotwein was ich noch in der Nacht bitter bereue 😉

Samstag 19.8. / Oystese: Unser Zelt blieb trotz heftigem Regen trocken. Ich freue mich über Rührei zum Frühstück, anschließend gucken wir Wasserfälle. In der Nähe von Oystese kehren wir auf einem schönen Campingplatz ein.

Sonntag 20.8. / Bergen: Heute machen wir einen Ausflug nach Bergen und essen überdimensional großes Softeis am Hafen.

Montag 21.8. / Fähre: Wir gönnen uns ein Frühstück im Cafe des Campingplatzes. Anschließend geht es mit der Fähre über den Fjord und wir finden einen tollen Rastplatz mit glasklarem Fluss und See. Wir schlafen im Auto, trotzdem ist es in dieser Nacht bitter kalt.

Dienstag 22.8. / Kristiansand: Wir sind zeitig wach, kommen aber trotzdem erst mittags los weil wir uns mit einer Familie aus dem Pott verquatschen. Am späten Nachmittag kommen wir in einer Ferienanlage in Kristiansand an.

Mittwoch 23.8. / Kanonenmuseum: Heute steht Kultur auf dem Programm. Wir besuchen das Kanonemuseum. Viel Stoff zum Fotografieren für mich. Am Nachmittag spielt die Kleine vergnügt auf dem Spielplatz der Ferienanlage.

Donnerstag 24.8. / Langesund: Abreise in Kristiansand, Fahrt nach Langesund
Wir nehmen uns für unsere letzte Nacht eine Hütte, nicht weit vom Fährhafen und genießen endlos warm laufendes Wasser, richtige Betten und Fernsehen 😉

Freitag 25.8. / Langesund, Hirtshals: Frühstück, Auto vollpacken, gegen Mittag Check In auf unserer Fähre. Wir essen und unsere Kleine ist aus dem Bälleparadies nicht mehr rauszulocken. Ich muss gegen Übelkeit ankämpfen. Pünktlich um 19 Uhr kommen wir in Dänemark an und mein Mann bringt uns ohne langen Zwischenaufenthalt in 10 Stunden nach Hause.

Samstag 26.8. / Zuhause: Um 6 Uhr kommen wir zuhause an und legen uns ohne Umwege in unsere Betten.

Zeitmanagement

Im letzten Beitrag schrieb ich das unser Samstagabend nicht wie geplant lief. Davon möchte ich Euch nun etwas mehr erzählen.

Meine Freundin T., treuen Lesern längst bekannt, war am Wochenende zu Besuch in ihrer Heimat. Das war relativ spontan bzw es war nicht sicher ob es letztendlich tatsächlich klappt. Deswegen war auch nicht sicher ob oder vor allem wann wir uns sehen könnten. Sie kam mit ihrem Freund erst am späten Freitagnachmittag an und fuhr am Montagnachmittag wieder. Dazwischen, ich glaube es läuft meistens so ab wenn sie „zuhause“ sind, purer Stress. Von den Eltern zu den Schwiegereltern, zu diesen und jenen Freunden, zu Opa, zum Friseur, Feiern, Grillen….. Für mich persönlich wäre das nichts.

Wir schafften es letztendlich nicht uns zu treffen.

Was mich erstmal absolut geärgert hat und mich nun, drei Tage später, heftig zum Nachdenken angeregt hat.

Sich am Freitag, wo die beiden erst um 17 Uhr ankamen, zu treffen wäre mit unserer Kleinen undenkbar gewesen. Entweder schon total müde oder langsam müde werdend. Sie ist momentan extrem schwierig wenn sie müde ist. Mal davon abgesehen das die beiden am Freitagabend ohnehin eingeladen waren.

Es blieb also der Samstag, an dem ich aber bis mittags arbeiten musste. Wann ich genau Feierabend machen durfte war wegen einer Sonderaktion nicht absehbar. T. und ihr Freund waren abends irgendwo eingeladen.

Das Chaos nahm seinen Lauf.

Nun sollten die beiden aber schon um 16 Uhr dort sein und mein Plan geriet völlig aus dem Lot.

Ich ging vom schlimmsten Fall aus, nämlich das ich erst sehr spät Feierabend machen konnte, und uns somit vielleicht 1,5 Stunden zusammen geblieben wären. Darauf hatte ich keine Lust. Zudem redeten T. und ich irgendwie aneinander vorbei, Missverständnisse, Sätze fielen die gar nicht so gemeint waren aber fiese Gefühle auslösten…. wie das halt manchmal so ist.

Letztendlich trafen wir uns also nicht.

Und ich denke nun über mein Zeitmanagement nach. „Abends“ und „um 16 Uhr“ macht für mich einen gewaltigen Unterschied. „Jetzt übertreib mal nicht“ denken nun vielleicht die Singles und kinderlosen Paare. Mütter, Eltern werden mir nun zunicken als wären wir alle Mitglieder des Fight Clubs.kindschläftimauto.jpg

Ich gehe arbeiten. Ich mache Früh- sowie Spätschichten zwischen 6.30 und 20.30. Damit ich überhaupt arbeiten kann, muss unsere Tochter neben dem Kindergarten (der weder um 6 Uhr aufmacht, noch um 21 Uhr schließt) noch anderweitig betreut werden. Das alles gilt es zu organisieren. Dazu kommt, wie schon erwähnt, unsere Kleine quält sich im Moment so sehr mit dem Schlafen. Ich muss also zusätzlich schauen wie ich den Mittagschlaf und das abendliche ins Bett gehen time um einen Super GAU zu verhindern. Ich möchte Zeit für meine Hobbys und mich haben, Zeit mit meinem Mann verbringen, Zeit als Familie verbringen, Zeit als Patchworkfamilie….

Das ist echt ein bisschen viel.

Und so ärgerte ich mich erstmal drüber das eine Party mit kinderlosen, flexiblen, Freunden mit weniger Verpflichtungen „wichtiger“ war als das Patenkind, deren Mama und Familie. Ich bin nunmal einfach nicht so flexibel. Ich war enttäuscht darüber das wir nicht einen so hohen Stellenwert haben das die Party warten konnte.

Ich hatte auf der anderen Seite aber auch keine Lust das bei unserem Zusammensein womöglich ständig auf die Uhr geguckt wird um ja nicht den nächsten Termin zu verpassen.

Kennt Ihr das wenn die negativen Gedanken erstmal ihren Lauf nehmen? Und kennt Ihr es auch wenn diese nur noch emotional und kein bisschen rational mehr sind?

Heute, nachdem die starken Emotionen meinem rationalen Denken wieder Platz geben, bin ich ziemlich stolz auf mich.

Was ich da überhaupt alles schaffe zu organisieren.

Es gelingt mir nicht immer. Ich verzweifle oft, ich weine, ich weiß oft nicht mehr wo ich eigentlich zuerst hinsoll… aber ich glaube die meisten Zeit mache ich meinen Job sehr gut und darauf bin ich stolz.

Und das ich meine Freundin und die Patentante unserer Kleinen mal wieder zu Gesicht bekomme… das krieg ich auch noch irgendwie gestämmt.

Geschützt: Urlaubsbericht

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