Volksfest, Wiesenfest, Heimatfest, Kerwa…

Es geht endlich wieder los!

Mein Mann ist ja ein sehr spontaner, zugegeben manchmal ein klitzekleines bisschen wenig durchdenkender Typ… aber genau deswegen machen wir immer supermegatolle Ausflüge!

Wie auch vergangenen Sonntag als wir, mal wieder so spontan, die Fest Saison für uns eröffneten.

Gemeinsam mit meinem Klugscheißerfreund, seiner Liebsten, der Räubertochter und meiner Kamera.

Und Monsterslush. Und Riesenrad. Und Langos. Und Eis.

Und mindestens einem erfülltem Herz, nämlich meinem ❤

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Wieder mehr Familienfotos

Mein Mann und ich waren heute spontan bei Media Markt. Das hat sich so ergeben weil mein Gatte eine kleine „Belohnung“ brauchte. Einen „Seelenstreichler“.

Denn er war zuvor beim Zahnarzt.

Was für mich eins der normalsten Dinge von Welt ist, ist für meinen Liebsten was sehr unangenehmes. Ist ja nicht selten. Er hätte schon längst hingehen müssen aber er zögerte es raus bis wirklich gar nichts mehr ging. Jetzt muss er mehrere Male in Folge gehen weil es mit einem Mal nicht erledigt ist. Da tut er mir schon etwas Leid…

Aber das ist gar nicht das Thema. Wir schlenderten also so durch den Markt, mein Mann fand ein Spiel das ihm gefiel und ich wollte „einfach nur mal in der Fotoabteilung gucken“.

Glücklicherweise ist das was ich möchte sauteuer und somit „guck“ ich meistens wirklich nur.

Heute nicht. Ich fand eine neue Kameratasche die mit knapp 25 Euro recht erschwinglich war.

Seit ich mit meiner Fuji unterwegs bin ist meine „alte“ Tasche viel zu groß. Das störte mich. Außerdem steht Canon drauf wo ja kein Canon mehr drin ist… jaja Korinthenkacker ich weiß schon. „Eine andere Tasche wäre schon schön aber die geht schon“, dachte ich halt.

Jetzt muss ich etwas ausholen… im Zug meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“ sortiere ich meine Festplatte aus. Dabei stellte ich fest das meine Fotos, speziell die von Räubertochter oder von uns als Familie, zwar qualitativ immer besser wurden aber die Menge nahm ab. Das fand ich schade. Und so nahm ich mir vor die Kamera wieder öfter mitzunehmen.

Und nun sind wir wieder bei der Tasche angekommen.

Neue kleine Tasche= praktischer, komfortabler= schneller mal mitgenommen= mehr Familienfotos= glücklichere Viola 🙂

Ein bisschen jammern

Mein letzter Beitrag ist über eine Woche her! Dabei lief das Schreiben doch wieder so gut!

Mimimi. So die emotionale Viola.

Die rationale sagt Euch folgendes: Mein Fuß ist leider immernoch kaputt. Es ist sehr viel besser aber wenn ich ihn mal ein kleines bisschen zu viel belaste, kann ich mich danach direkt wieder auf die Couch legen. Ich muss immer wieder Pausen machen dann komme ich schon durch den Tag…

Letzte Woche hatte der Kindergarten nur bis 13 Uhr geöffnet, diese Woche ist er komplett zu.

Die Tatsache das ich krankgeschrieben bin ist in Bezug auf die Betreuung unserer Tochter ja ganz cool. So brauche ich mir keine Gedanken machen wo ich sie hinstecke um Arbeiten zu gehen. Auf der anderen Seite ist der Lütten ohne den Kindergarten natürlich irre langweilig und die Mutti kann nicht toben.

Alles etwas verzwickt… aber der Kindergarten macht bald wieder auf und dann wird es hoffentlich wieder etwas leichter.

Unser Bett gehört uns!

Die erste Nacht ganz ohne Kind!

Unser Bett gehört wieder uns alleine!

Ich bin völlig aus dem Häuschen! Unsere Räubertochter schlief die erste Nacht komplett in ihrem neuen Bett durch! Und noch dazu ohne Windel! Und es blieb alles trocken!

Aber mal langsam. Seit das Hochbett steht, also seit etwa einer Woche, schläft Lütte nun jede (bis auf eine) Nacht darin. Das Einschlafen klappte gut, nachts wenn sie aufwachte und weinte holten wir sie zu uns.

Was sich als mittelschwere Katastrophe entpuppte.

Denn sie fand bei uns nicht mehr zur Ruhe. Plötzlich tat ihr alles weh. Der Bauch, der Arm, das Bein. Sie weinte, hatte Durst und anschließend Hunger. Morgens um vier Uhr- natürlich. Dann fehlte das Kuscheltier, sie brauchte eine Wärmflasche oder oder oder. Mein Mann wie auch ich sind im Halbschlaf eher nicht so gut drauf, ungeduldig und miesepetrig… alles in allem also total uncool. Ein paar Nächte ging das so.

Wir nahmen uns also fest vor sie nicht mehr zu uns zu holen! Besser gesagt: ICH nahm mir vor das mein Mann sie nicht mehr holte. Und ICH nahm mir auch vor das er zu ihr geht wenn sie weinte weil ich bin ja momentan ein bisschen… äh… gehbehindert. Haha.

Wenn wir schon dabei sind.. lassen wir doch auch einfach die Windel weg.

Ich machte der Kleinen schmackhaft wie schön es ist ohne Windel zu schlafen. Als ob ich wüsste wie es ist mit Windel… naja lassen wir das. Da zwickt nix und das ist viel gemütlicher und außerdem ist sie ja auch schon ne Große und so weiter. Sie kann vorm Schlafen nochmal auf die Toilette und morgens gleich nach dem Aufstehen und nachts kann man ja auch mal kurz aufstehen- das Badezimmer ist schließlich direkt gegenüber von ihrem Schlafzimmer. Räubertochter sagte zu- sie ist ja ein großes Mädchen.

Und außerdem….

… können wir das jetzt auch sein lassen immer bei ihr zu bleiben bis sie schläft. Das brauchen doch auch nur Babys. Sie ist groß. Sie kann alleine einschlafen. Ok.. mithilfe von einem Hörspiel vielleicht. Wir probieren das mal aus…

Gestern Abend, als es dann also ans Schlafen ging, wackelten wir alle nach oben und machten Tochter bettfertig. Zähne putzen, Haare kämmen, Schlafanzug anziehen. Ohne Windel versteht sich.

Sie kuschelte sich in ihr Bett, Papa föhnte unter die Decke (ist so ein Insider-Papa-Tochter-Ding 😉 ) und ich machte ihr ein Hörspiel an. Wir küssten, sagten „Gute Nacht“ und Liebster und ich gingen nach unten in die Stube.

Kurz darauf hörte ich sie nochmal wuseln und sagte ihr via Babyphone das doch jetzt Schlafenszeit ist?!

„Aber Mama wir waren nicht auf der Toilette!“

Alles klar… Mama hat nicht mitgedacht… nochmal hochgeflitzt, den kleinen Po auf die Toilette gesetzt und wieder ins Bett. Wo sie ohne Weiteres einschlief.

Mein Mann und ich gönnten uns einen lustigen Film und Ofenkäse. Einmal wachte die Kleine auf und ich humpelte zu ihr. Sie saß in ihrem Bett und weinte, beruhigte sich aber sofort als ich da war und kuschelte sich wieder in die Decke.

Als mein Gatte und ich ins Bett gingen sah er nochmal nach ihr. Alles ok.

Nachts „klopfte“ sie.

Wortwörtlich. Sie klopfte auf das Mikro des Babyphones um uns verständlich zu machen das sie auf die Toilette muss 😉 Mein Mann kümmerte sich darum und danach schlief sie einfach weiter.

Heute Morgen weckte er sie. Ebenfalls via Babyphone. Er quatschte irgendwas von der Flug sei jetzt beendet und sie solle zur Landung im großen Bett ansetzen. Hä?

Ich sabbelte was von „unschöner Art geweckt zu werden“, wackelte in ihr Zimmer rüber um ihr persönlich guten Morgen zu sagen, da flitzte sie schon an mir vorbei und ins große Bett zum Papa. Aha 😀

Um zum Schluss zu kommen…

Unsere Tochter wird in drei Monaten vier Jahre alt und schläft nun in ihrem eigenen Bett. Ohne Windel. Und sie schläft alleine ein.

Ich vergleiche so gut wie nie. Es interessiert mich nicht ob sie damit jetzt spät oder früh dran ist. Fakt ist: Wir haben nichts erzwungen, wir haben das alles in einem Tempo gemacht das für uns alle gepasst hat.. ohne Terror und ohne Tränen (naja fast ohne Terror 😉 )

Und nun sind wir alle mächtig stolz.

Bye bye Familienbett 🙂

Osterhase viel zu früh

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Der Osterhase war schon bei uns!

Er brachte unserer Räubertochter ein Hochbett, das sie sich schon eine Weile gewünscht hat.

Und er ließ ausrichten das er das jetzt schon bringen musste weil es ja soo groß ist das er es am Osterwochenende womöglich nicht geschafft hätte mit den vielen anderen Geschenken und Eiern die er verstecken muss 😉

Unsere Lütte ist sehr stolz und hat nun schon die zweite Nacht drin geschlafen.

Zwar kam sie nachts zu uns aber das Einschlafen im neuen Bett funktionierte super.

Und sie freut sich schon sehr auf das nächste Wochenende mit ihren großen Geschwistern.. mal sehen wer genötigt wird bei ihr im Hochbett zu schlafen 😉


Der Osterhase entschied sich übrigens für das Mydal Etagenbettgestell aus Schweden 😉

„Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Mein Liebster und ich waren vergangenen Samstag in der alten Heimat.

Vielmehr meine alte Heimat und sein Zwischenstopp, bei dem er mich netterweise kennengelernt hat.

Wir gingen auf eine Veranstaltung im Cult Club, zuvor kehrten wir aber im Pub ein in dem ich früher fast täglich ein und ausging. Ein bisschen Melancholie lag also in der Luft. In diesem Pub hatten wir auch unsere erste richtige Verabredung.

Auf die „alten Tagen“ bestellte ich uns Pommes. Wie bei unserem Date damals.

Die Pommes schmeckten nicht mehr so gut wie damals. Auch der Pub hatte sich verändert. Das Publikum sowieso.

Nichts desto trotz… kamen wir mit drei jungen Kerls ins Gespräch, die vom Fußball kamen.

Ein Sportwissenschaftler aus Heidelberg mit halblangen Haaren und Wollmütze. Einem betrunkenem Ehemann der an diesem Tag scheinbar „Ausgang“ hatte und sich etwas gehen ließ und G., Vertriebler für Lebensbaum.

Tee? Bio? Bin ich ja sowieso gleich dabei!

Wir quatschten über Tee, Geschmacksverstärker, Vegetarismus, Fleischkonsum, Hühnerhaltung, Forstwirtschaft, Leben auf dem Land…. und irgendwann kam die Frage auf „Wie erzieht Ihr denn Eure Kinder?“

Ja wie machen wir das denn überhaupt… gute Frage.

Meine Antwort war „Eher konservativ“. Mein Mann fügte hinzu: „Aber trotzdem offen.“

Und so erzählten wir also noch ein bisschen wie wir unsere Kinder denn so „erziehen“ und hatten eine gute Zeit bevor wir zu unsere eigentlichen Veranstaltung aufbrachen.

Jetzt wo ich das hier so tippe ist ein guter Moment um mal etwas zu reflektieren…

Mir ist wichtig Kinder nicht zu „erziehen“ sondern zu „begleiten“ bis sie selbstsicher ihre Flügel ausbreiten können und in die Welt hinaus können. Klingt ekelhaft esoterisch, oder? 😉

„Erziehen heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur.“
Oswald Bumke
Ich möchte motivieren, Mut machen, antreiben… „Du schaffst das!“ statt „Sei vorsichtig, Du könntest Dir wehtun.“. An die Hand nehmen und Situationen betreten die vielleicht erstmal unheimlich sind.
Unsere Jüngste zum Beispiel hat neulich im Indoorspielplatz gesagt sie traut sich nicht auf die große blaue Rutsche. Zum Schluss rutschte sie alleine immer und immer wieder. Auf dem Rücken, auf dem Bauch, mit den Füßen nach vorne und auch mit dem Kopf, die Arme nach oben gestreckt… unzählige Male. Sie war ganz stolz. Und ich auch.

Außerdem ist mir Gemeinschaftsgefühl wichtig.

Vom Tisch aufstehen und kein Geschirr in die Küche bringen geht für mich zum Beispiel gar nicht.

Jeder hat seinen Anteil in der Gemeinschaft zu leisten. Geben und Bekommen. „Bitte“ und „danke“ finde ich außerdem sehr wichtig.

Aber sonst? Ich glaube ich „erziehe“ gar nicht so viel.

Urlaub an der Ostsee

Im Januar machten mein Mann, Räuberin und ich ein paar Tage Urlaub an der Ostsee.

Uns fiel daheim die Decke auf den Kopf und wir beschlossen deshalb sehr, sehr spontan wegzufahren.

Dieser Urlaub war sehr durchwachsen.

Einerseits Zeit als Familie, mit tollen Ausflügen und Erlebnissen. Viele neue Eindrücke für unsere Tochter. Auf der anderen Seite eine Beziehungskrise…

Wir verbrachten die Abende, nachdem wir die Kleine ins Bett gebracht hatten, redend, weinend, fluchend, streitend, verzweifelnd und auch telefonierend mit der Therapeutin.

Nun habe ich mich an einen Teil der Fotos aus dem Urlaub gewagt…

…und möchte sie Euch einfach ohne weiteren Kommentar zeigen.

Mein Herz ist erfüllt

Ja es spricht etwas Rotwein aus mir aber ich bin von Glück erfüllt.

Wir hatten gerade Besuch von einem Freund und dessen neuer Freundin.

Und es war ganz wunderbar.

Muffins essen, Wein/Bier/Tee trinken, sabbeln und mit der Kleinen spielen.

Ganz entspannt, ganz unaufgeregt…

Vermutlich werde ich alt weil ich nix Spektakuläres brauche damit ich mich bereichert fühle.

Vielleicht weiß ich gerade aber auch die kleinen Dingen mehr zu schätzen…

Erster Schnee

Erster Schnee

Wir sind eingeschneit!

Eben kamen wir, nach dem Besuch meiner Schwiegereltern, wieder zuhause an und alles ist weiß.

Ich freu mich auf den Winter!

Obwohl ich ja eher Typ Frostbeule bin freue ich mich aufs Schlitten fahren und Schlittschuh laufen mit der Räubertochter. Aufs Lebkuchen essen, aufs Weihnachtslieder singen und auf Abende vorm warmen Kamin.