Noch ein stressiges Wochenende

Ich habe den heutigen Vormittag für mich, was ich auch gut vertragen kann. Denn hinter mir und uns liegt schon wieder so ein nervenaufreibendes Wochenende.

Am Donnerstagabend waren mein Mann und ich seit langer Zeit mal wieder bei der Psychotherapie. Diese Stunde wühlte uns beide extrem auf.

Am Freitag hing ich deswegen ganz schön in den Seilen.

Ich konnte mich gar nicht so recht auf meine Arbeit konzentrieren (volles Verständnis von meiner Kollegin! Danke!), zwischendurch kullerten Tränen der Verzweiflung und ich war froh als ich endlich Feierabend hatte.

Mittags holte ich unsere Kleine vom Kindergarten ab und steckte sie ins Bett. Ich nahm mir fest vor auch eine Runde zu schlafen. Es dauerte ewig bis ich zur Ruhe kam… da klingelte es an der Tür.

Gerichtsvollzieher. Altlasten aus unserer Selbstständigkeit.

Danach fand ich logischerweise auch nicht mehr zur Ruhe. Ich weckte die Lütte auf und wir machten uns dann auf den Weg zu meiner Friseurin, bei der ich schon vor einer Woche war, aber nicht ganz glücklich nach Hause ging. Die Chefin selbst korrigierte meinen Haarschnitt und danach trafen wir uns spontan mit dem Familienoberhaupt in einer unserer Lieblingsgaststätten.

Mein Mann neigt ab und zu mal zum Stress-Essen 😉

Und ich freute mich das ich mich mit meinen heftigen Kopfschmerzen, die ich durch die ganze Aufregung bekam, nichts kochen brauchte.

Was für meinen Mann das Essen ist, ist für mich: Zimmeraufteilung optimieren.

Am Samstagmorgen lag ich um 5 wach. Um halb 6 beschloss ich aufzustehen und unser Obergeschoss umzuräumen.

Vier Zimmer zogen einmal komplett um: Schlafzimmer, Spielzimmer und Schlafzimmer der Kleinen, MuFuZi (Multifunktionszimmer).

Mein Mann brachte unsere Tochter zu Oma und Opa und ging dann arbeiten. Ich hatte den ganzen Vormittag für mich alleine und meine Rießenaktion.

Ich baute unser altes Bett wieder auf, wir schliefen im letzten halben Jahr nämlich lediglich auf Matratzen auf dem Boden. Unsere Klamotten bekamen auch wieder einen festen Platz. Und ich nutzte das gleich mal um wieder ein paar Teile auszusortieren und für die Kleidersammlung bereit zu stellen.

Das Spielzimmer der Kleinen war zuletzt im einzigen Zimmer mit Dachschräge, was auch der Hauptgrund für meinen jetzigen Umbau war. Das Zimmer eignet sich hervorragend für unser Schlafzimmer (war es schon mal und ist es jetzt wieder). Beim Schlafen stört weder die Schräge noch die Tatsache das es nicht so hell ist. Als Spielzimmer fand ich es nicht so geeignet und wurde es nur deshalb weil mein Studio im November in das einzig große Zimmer umzog.

Ja, sie hat übrigens ein Spiel- UND ein Schlafzimmer. Das hat aber nichts mit Luxus zu tun sondern mit der Tatsache das wir im Obergeschoss nur einen großen Raum, mein Studio, haben. Die anderen sind alle recht klein.

Aus meinem früheren kleinen Studio, was zuletzt einfach nur Rumpelkammer war, wurde nun das Spielzimmer der Kleinen. War ja auch schließlich viel zu schade (ich richtete es damals mit Babybauch her) um einfach nur zugestellt zu werden.

Aus unserem Matratzenlagerzimmer wurde der Lütten neues Schlafzimmer.

Ich hängte alte Bilder auf, dekorierte und brachte neue Türdeko an damit sich auch jeder zurecht findet 😉 So wohnlich und gemütlich war unser Obergeschoss glaube ich noch nie!

Gegen 13 Uhr war ich soweit erstmal fertig, machte mir meine erste Mahlzeit des Tages (vergisst man halt mal im Umräumwahn) und brach kurz drauf zur Spätschicht auf.

Die hätte ich nach diesem Vormittag natürlich nicht mehr gebraucht.

Am Sonntag verräumte ich noch ein paar Kleinigkeiten und auch mein Studio stellte ich ein bisschen um. Das erscheint mir nun nämlich im Vergleich zu den anderen so nackt und unpersönlich (Ikea ich komme!).

Am Nachmittag besuchten wir das Wiesenfest in der Nachbarstadt und kamen dann endlich alle mal wieder zur Ruhe.

Heute habe ich übrigens heftigen Muskelkater in den Armen und an Sport ist mal so gar nicht zu denken…

Aber dafür hab ich ja viel anderes geschafft worauf ich stolz bin 🙂

Der Umbau kam übrigens auch bei meinem Mann (Danke das Du mich immer und immer wieder das ganze Haus auf den Kopf stellen lässt :-*) und der Kleinen super an.

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Neue Kategorien

Auf meiner Website gibt es nun drei/zwei neue Kategorien. Sie stehen schonmal aber ich werde erst nach und nach alle bisherigen, dazu passenden Beiträge einsortieren.

Nr 1 „Mindset und Selbstreflexion“

… hieß vorher „Mein Monster“. Darin schrieb ich über meine Depressionen, Gedankenmuster, Therapie und so weiter. Da ich diesen Begriff aber etwas negativ behaftet finde und nun auch immer häufiger Positives anfällt hatte ich das Bedürfnis sie umzubenennen.

Nr 2 „Ernährung und Fitness“

Hier könnt Ihr meine Fort- (vielleicht auch Rück?!)schritte in Sachen Essen und Bewegung verfolgen.

Nr 3 „Naturbewusst“

Hier lass ich die Ökotante raus 😉 Nachhaltiges, umweltbewusstes fern der Wegwerfgesellschaft.

Abschied von meinem geliebten Müsli

Ich bin erstaunt über mich selbst wie schnell ich nach unserem Urlaub doch wieder reingefunden hab in mein Sport- und Ernährungsprogramm.

Das sich ganz schön was getan hat, hab ich am Sonntag bei der Geburtstagstorte unserer Tochter gemerkt. Von der naschte ich zwei Stückchen und stopfte auch noch die Reste der Lütten rein… danach war mir irrsinnig schlecht. Vermutlich ist mein Körper so viel Zucker inzwischen gar nicht mehr gewöhnt?!

Trotzdem bin ich immernoch nicht zufrieden mit meinem Bauch. Der Hauptgrund für diesen ganzen Irrsinn den ich betreibe.

Ich merke das ich allgemein fitter bin. Meine festen und vernünftigen Mahlzeiten tun mir gut, ich bin allgemein nicht mehr so träge und… das wollen manche vielleicht nicht hören, gehört aber halt dazu… meine Verdauung ist auch besser.

Ich habe mehr Kraft in den Armen, was mir auch auf Arbeit einen kleinen Vorteil verschafft… und ich habe weniger Rückenschmerzen… aber aber aber.. die Speckschicht am Bauch wird nicht weniger.

Irgendwas muss ich doch falsch machen?!

Letzte Woche recherchierte ich dann mal wieder ein bisschen im Internet. Bei irgendeinem Programm las ich das Milchprodukte komplett weggelassen werden. Ich liebe Joghurt! Ohne geht nicht. Und ich achte schon drauf das es nicht das 5 oder 10%ige ist. Das ging mir irgendwie nicht ein… Eiweiß.. Muskelaufbau und so weiter… warum sollte ich das weglassen.

Ich fragte Kumpel und Sportfanatiker des Vertrauens für den das ebenfalls schleierhaft war. Das kanns also irgendwie nicht sein. Und ich suchte weiter nach möglichen Ernährungsfehlern und kam drauf das vielleicht mein Müsli Mitschuld trägt.

Ich esse jeden morgen Müsli. Das brauch ich. Wie mein Joghurt auch. Müsli, Joghurt, ein bisschen Obst rein….. Heureka!

Ich glaube ich esse zuviel Obst. Oder zuviel Obst was viel Fruchtzucker enthält.

Plänänderung.. dann aber richtig.

Herzhaft frühstücken ist nicht so meins. Zumindest nicht täglich. Ich stapfte also los um nach „guten“ Müslis zu suchen und wurde bei Dm fündig wo ich für knapp 20 Euro verschiedenes einkaufte was ich dann zusammengemixt habe. Dinkelchips, Cornflakes, Dinkelflocken, Basis Müsli… alles ungezuckert. Ich fragte nochmal das Internet welche Obstsorten ich denn mit ruhig(erem) Gewissen essen könnte und strich Äpfel, Trauben und Birnen von meiner Liste. Stattdessen gibts nun Mango (mag ich eh gerne), Pfirsiche, Erdbeeren (wer mag die nicht), Heidelbeeren.

Außerdem hab ich nun wieder die Kohlenhydrate am Nachmittag/Abend gestrichen. Herzhaft frühstücken geht zwar nicht so aber herzhaft abendessen ist prima.

Seit einigen Tagen gibts deshalb bei mir Omlett mit Gemüsefüllung. Da kann ich sogar meinen Mann für begeistern.

Ein paar neue Sportübungen kamen dazu (wieder Internet sei Dank) und aus meinen täglichen 20 Minuten Sport sind nun 30 geworden. Ein paar mal schwimmen war ich in letzter Zeit auch.

Ich gebe nicht auf. Irgendwann wird der Babyspeck schon verschwinden 😉

Erwachsenen- und Kindergeburtstag

Am Samstag hatte ich Spätschicht. Direkt danach ging es auf die Party einer Freundin, die ihren Geburtstag aber auch ihren Junggesellinenabschied an diesem Tag feierte. Mein Mann und ich kamen erst später dazu als das zukünftige Brautpaar schon mächtig einen im Tee hatte 😉

Tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Wir aßen Pizza, tranken Radler und unterhielten uns fröhlich mit den anderen Gästen. Wir hörten Musik, sangen und tanzten ausgelassen… Um halb drei ging es für uns ins Bett. Ein wirklich angenehmer Abend ohne große Probleme. Ein paar Meinungsverschiedenheiten gibt es halt immer wenn Alkohol fließt (vorallem wenn irgendjemand mit Politik anfängt) aber es blieb verhältnismäßig ruhig.

Am Sonntag stand der 3. Geburtstag unserer Kleinen/Großen an.

Gleich nach dem Aufstehen gab es das erste Geschenk. Eine Partybox. Mit bunten Pappbechern und -tellern drin, was zum Naschen, was zum Trinken, was zum Spielen. Es gab anschließend Frühstück und danach zog das Geburtstagskind mit Opa gleich los auf den Spielplatz um zu Picknicken 😉

Es gab Mittagessen und es folgten weitere Geschenke. Neue Badeanzüge, eine Wasserspritzpistole und eine kleine Reise/Sporttasche mit Anna und Elsa drauf (bin gespannt wann der Trend mal rum ist… wobei sie fing die Tage mit Star Wars an?!).

Nachmittags die Geburtstagstorte von Oma (juhu eine Arbeit weniger für mich) und nochmal ein kleines Geschenk.

Nebenbei erwähnt aß ich davon zwei Stück und mir war danach wahnsinnig schlecht. Ich glaube mein Körper ist inzwischen keinen Zucker mehr gewöhnt.

Als wir am späten Nachmittag nach Hause kamen, stand noch das letzte Geschenk für sie bereit. Ein Paket von Oma, Opa und Onkel mit neuen Klamotten, Filzstiften und Ponys drin. Und sogar für mich war eine Kleinigkeit drin.. nämlich ein Shirt aus dem Trachtenladen in dem meine Mama arbeitet. Ich liebe diese Shirts! 😉

Wir spielten noch eine Weile, nach dem Abendessen ging es ins Bett. Kind war völlig fertig. Ich glotzte noch einen Film, das Familienoberhaupt schlief währenddessen ein, verzog sich dann aber auf meinen Rat hin irgendwann doch ins Bett. Er war glaub ich noch ein bisschen müde vom Samstagabend 😉

Schön fand ich das unsere Tochter diesmal nicht alle Geschenke auf einmal bekam sondern über den Tag verteilt. So konnte sie jedes Geschenk in Ruhe auspacken, anschauen, erkunden, spielen und war nicht gleich der kompletten Reizüberflutung ausgeliefert.

Für uns alle ein gelungenes Wochenende.

Urlaubsbericht

Schon am Donnerstag ging es los zu den Schwiegereltern, von denen wir uns den Wohnwagen ausliehen. Am Freitagmorgen gegen 5 Uhr starteten wir.

Wir kamen gut durch, auch die Kleine machte keine Probleme, und wir kamen viel früher an als wir dachten. Glücklicherweise war unser Stellplatz auf dem Campingplatz aber schon frei und wir konnten ihn gleich beziehen.

Unser Platz war zwar direkt im Eingangsbereich, es herrschte also reger Verkehr, gleichzeitig hatten wir aber auch nur wenige Meter zum Kiosk, zum Spielplatz und zum Badesee.

Der Freitag verlief recht entspannt. Wir richteten uns ein, erkundeten den Campingplatz, gingen einkaufen und schmissen den Grill an.

Am Samstag stand die Hochzeit unserer Freunde auf dem Programm und ich war ein kleines bisschen aufgeregt weil ich fotografieren sollte.

By the way… Hochzeiten, wie ich nun zum zweiten Mal feststelle, sind definitiv nicht mein Bereich. Ich habe einfach eine zu hohe Erwartungshaltung an mich selbst. Man heiratet in der Regel ja nur einmal und wenn die Fotos nichts werden, lassen sie sich schlecht wiederholen. Außerdem bin ich selbst zu unromantisch um mir romantische Motive und Szenen einfallen zu lassen 😉

Um 10.30 Uhr trafen wir uns am Standesamt, die Trauung fand um 11 Uhr statt. Anschließend gab es Sekt, Orangensaft, eine kleine Ansprache und Snacks.

Dann war mein Part gekommen. Die Hochzeitsfotos.

Wir fuhren in einen nahe gelegenen kleinen Park wo die Fotos entstehen sollten. Der Sohn der beiden (welchen ich schon in Mamas Bauch fotografiert habe.. hach.. da werd ich ganz rührseelig… die Fotos gibts hier zu sehen) sowie ein freiwilliger Babysitter aus der Hochzeitsgesellschaft begleiteten uns.

Am Auto wechselte ich schnell meine Garderobe, mit dem kleinen Schwarzen und hohen Schuhen fühlte ich mich zu eingeschränkt 😉

Viel Zeit ist bei sowas ja nicht, man will ja die Hochzeitsgesellschaft nicht zu lange alleine lassen. Ein Grund mehr warum ich keine Brautpaare fotografiere. Ich brauche immer etwas Zeit zum Warm werden. Prinzipiell bin ich keine die bei einem Shooting von einem Set zum nächsten hetzt. Wir schafften dennoch viel mehr Fotos als ich anfangs dachte.

Danach ging es zurück und ich ließ meine Anspannung direkt im Park zurück.

Es folgten Hochzeitsspiele, Hochzeitstorte, Kaffee und Abendessen. Gegen 23 Uhr brachen wir auf weil unsere Kleine völlig erledigt war. Die war nämlich die meiste Zeit gar nicht zu sehen weil sie mit den anderen Kindern unterwegs war.

Zurück im Wohnwagen fielen wir alle drei erschöpft in die Betten.

Die darauf folgenden Tage verbrachten wir am Sandstrand und im Wasser. Wir besichtigten die Kaiser Wilhelm Festung in Frankreich und auch die höchsten Wasserfälle in Triberg.

Am Donnerstag nach dem Frühstück ging es wieder heimwärts.

Wir blieben noch eine Nacht bei meinen Schwiegereltern bevor es letzten Freitag wieder nach Hause ging, wo wir schon sehnsüchtig von Nachbar und Kater erwartet wurden.

Die ganze Woche über schien herrlich die Sonne. Wir bekamen alle drei mächtig Farbe, unsere Kleine flitzte mit ihrem Laufrad über den ganzen Campingplatz und sie ging sogar ganz alleine zum Kiosk um sich einen Kakao zu kaufen (bin ich stolz!). Am letzten Urlaubstag, bei Opa, lernte sie übrigens noch fix das Fahrrad fahren… ich glaube wir können sie nächste Woche, pünktlich zum dritten Geburtstag, einschulen 😛

Jeden Morgen gab es frische Brötchen und ich schaute so herrlich überhaupt nicht auf meine Ernährung sondern genoss in folgen Zügen (war lecker.. hab aber festgestellt das ich mich insgesamt besser und fitter fühle wenn ich anständig esse… war ja klar). Und ich nahm mir mal wieder Zeit ein Buch zu lesen.

Fazit: Superschöner Urlaub! 🙂

 

Challenges.. kann eigentlich niemand mehr was alleine?!

Die Ice Bucket Challange war die erste „Challenge“ von der ich hörte. Ein Hype im Sommer 2014 bei dem es darum ging auf irgendeine Krankheit aufmerksam zu machen. I’m sorry… ich bin zu faul zum Googeln um was es denn genau ging oder was man tun sollte.

Seitdem kommen immer mehr dieser „Challenges“ auf.

Ich wüsste ja gar nichts davon hätte ich nicht eine Freundin, die immer top informiert ist.

Die Paper Waist Challenge fand ich ja ganz ulkig. Ein Foto machen von sich selbst mit einem DIN A4 Blatt vor den Hüften. Wenn ein Mädchen deswegen in einen Magerwahn verfällt ist was in Sachen Erziehung und Vermittlung von Werten ordentlich schief gegangen mein ich. Ich habe mich einfach darüber amüsiert.

Collarbone Challenge, Belly Button Challenge und dann gabs da noch irgendwas mit ner Lücke zwischen den Oberschenkeln?! Ich habe keinen blassen Schimmer.

Vor ein paar Wochen kam meine Freundin mit der Plank Challenge an, bei der wir beide beschlossen mitzumachen, sie aber umzuwandeln.

Meine persönliche Plank Challenge dauert nun schon eine ganze Weile an. Die, die hier mitlesen wissen davon 😉

Nun kam meine Liebe mit der No Sweets Challenge an. 

Und ich frage mich so langsam.. brauch ich denn für alles eine „Challenge“? Können wir nichts mehr alleine machen? Brauchen wir für alles eine Anleitung aus dem Internet, von Facebook und Instagram? Und muss das sein das wir im ständigen Wettkampf mit uns selbst und den anderen Irren, die dabei mitmachen, sind?

Na muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

ICH brauch es defintiv nicht 🙂

Essenstechnischer GAU

oder: Ich bin ja auch nur ne Frau!

Ich bin ja ganz schön stolz auf mich das ich diese Ernährungs- und Bewegungssache trotz kleiner Zwischenfälle gut durchziehe.

Die Ostertage habe ich ganz schön geschlemmt. Am Dienstag wollte ich dann voller Elan wieder durchstarten.

Nix wars. Stattdessen Start in die Drachenzeit.

Ich gehöre glücklicherweise zu den Frauen die während ihrer Mens kaum Probleme haben. Ich habe selten Krämpfe oder Kopfschmerzen und ich bin nicht zickiger als sonst auch 😛

Diesmal hat es mich voll erwischt! Ich habe den ganzen Dienstag über gegessen! Schokohasen, Oster Eiskonfekt, kleine Schokohasen, unzählige Brötchen die vom Brunchen übrige waren, Pommes, Chicken Nuggets, Erdbeerkuchen (ein Viertel!), Flips…

Ich wusste ganz genau das ich das alles körperlich nicht brauche und das es reine Kopfsache ist. Aber deswegen konnte ich trotzdem nicht aufhören.

Dazu kamen noch heftige Krämpfe.. ich erspare Euch die Details.

Gestern, am Mittwoch, nachdem der Vormittag katastrophal war (Frühschicht mit ner fetzen Migräne) hatte ich das Verlangen nach frisch gebackenen Waffeln (besserer Geschmack als der nach zwei Schmerztabletten). Zum Glück war die Tochter zur Unterstützung da sonst hätte ich alle alleine aufgegessen. Immerhin schaffte ich am Spätnachmittag noch ein kleines Sportprogramm.

Heute hab ich mich wieder im Griff!

Ein Glück! Krämpfe lassen nach, Migräne ist weg bis auf ein leichtes Kopfbrummen, ich bin schon beim zweiten Liter Tee und habe zwei vernünftige Mahlzeiten hinter mir. Sport ist auch schon erledigt und Mini-Me liegt im Bett und macht Mittagschlaf, weswegen ich jetzt gerade schreiben kann.

Herrje.. frau hat es manchmal nicht leicht. Hut ab vor allen, die so ein Drama regelmäßig mitmachen!

Ernährung und Bewegung

Ich muss gleich mal nachschauen wie lange es nun her ist das ich meine Ernährung umgestellt und mit ein bisschen Bewegung angefangen habe. Es muss aber schon über 30 Tage sein.. denn ich merke ich habe die schlimme Zeit überwunden.

(30 Tage täglich müssen wir etwas Neues machen damit es „drin“ ist)

Aber zuerst erzähle ich wie es mir geht. Nämlich ganz hervorragend 😉

Ich fühle mich wohl mit meinem derzeitigen Gewicht und ich bin etwas fitter. Ich bin ein kleines bisschen ausdauernder aber vorallem habe ich meine Bauchmuskeln wieder entdeckt!

In Sachen Ernährung kam ich zu folgenden Erkenntnissen.. und neuen Glaubenssätzen 😉

Ich habe festgestellt das ich furchtbar oft aus Langeweile und Appetit esse. Es gibt so viele Dinge die mich anlachen. Und ich habe viele kleine Pausen am Tag in denen Langeweile aufkommen kann.

1. Ich esse 5 Mahlzeiten am Tag ohne Zwischendurch Genasche.

Ich esse auch häufig mehr als ich sollte weil unser Essen in Töpfen und Pfannen auf den Tisch steht und ich „nachfassen“ kann. Wenn ich schon mit meiner Portion fertig bin während mein Mann noch isst.. ja dann fass ich leider nach.

2. Ich richte mir meinen Teller her. Nachfassen kommt nicht mehr in Frage.

5 Mahlzeiten am Tag sind ja wohl völlig ausreichend um den Hunger zu stillen. Mehr brauch ich nicht. Ich erwische mich oft dabei das ich einfach Lust hab auf irgendwas. Meistens ist das natürlich Schokolade. Seit kurzem trinke ich dagegen an! Ach doch nicht was Ihr jetzt denkt.

3. Ein großes Glas Wasser gegen Appetit!

Wenn ich merke das mich der Appetit überkommt trinke ich ein großes Glas Wasser oder eine Tasse Tee. Das hilft mir übrigens auch beim kleinen Hunger auf Arbeit. Wenn ich nicht mehr lange zum Feierabend hin habe möchte ich mir auf keinen Fall auf die Schnelle irgendwas reinstopfen. Ich möchte gerne in Ruhe, bewusst essen, mir Zeit lassen.

4. Ohne Ablenkung bewusst essen und genießen. Kein Fernseher, kein Handy.

Unter der Woche bin ich sehr diszipliniert (Disziplinlosigkei ist sch****!) Am Wochenende gönn ich mir dafür etwas Entspannung. Ich verzichte auf mein tägliches Sportprogramm außer ich habe wirklich Lust drauf. Was jetzt nun schon ein paar mal vorkam, man höre und staune. Auch mit dem Essen bin ich etwas lockerer. Es bleibt zwar meist bei den 5 Mahlzeiten aber die ein oder andere fällt etwas üppiger aus 😉

5. Sunday is Shitday.

Nun zu meinem Sport. Ob man das wirklich Sport nennen kann… na ich weiß ja nicht. Obwohl…

6. Es ist egal, wie langsam Du voran kommst. Du überrundest noch immer jeden auf dem Sofa!

Ich bin stolz auf meine halbe Stunde Sport die ich täglich mache. 30 Minuten ist besser als nichts. Und ich merke es bringt was!

Die Speckschicht an meinem Bauch ist schon etwas dünner geworden und wie oben schon geschrieben.. ich habe Bauchmuskeln! Juhu 😉

Ich halte Euch auf dem Laufenden… 😉

20170412

 

Vom Diäten

Vor etwa drei Wochen.. ja es ist echt schon wieder so lange her.. hab ich mich selbst auf Diät gesetzt.

Mit mäßigem Erfolg. Leider.

Ich habe zwar abgenommen, war wirklich diszipliniert und habe Gemüse gegessen das es mir zu den Ohren rauskam, kam dann aber drauf das mein Gewicht gar nicht das ist was mich stört.

Nun sieht man unterhalb meiner Brust die Rippen aber mein Bäuchlein, das ich loswerden wollte, ist nicht sehr viel kleiner geworden.

Verdammte Axt.. Ich muss Sport machen.

Ich mag Sport. Eigentlich. Ich turnte, sprang Trampolin und spielte lange Zeit Volleyball.

Mein Problem ist das ich mich so schwer aufraffen kann und Leute brauche die mich antreiben. Ich bin ein Teamplayer.

Die Möglichkeit habe ich aber gerade nicht. Also muss ich doch alleine ran.

Seit einer Woche mache ich nun jeden Tag eine halbe Stunde Sport. Ich wärme mich etwas auf, ich mache Sit Ups und (Mädchen- ) Liegestütze und so nen Kram.

Ja das ist nun kein rießen Ding.. für mich Sportmuffel aber schon ein Fortschritt!

Nach dem dritten Tag musste ich direkt wieder pausieren weil ich einen so heftigen Muskelkater hatte das selbst das Abpacken auf Arbeit schmerzte.

Wie ichs mach.. mach ichs verkehrt 😀

Disziplinlosigkeit ist sch….

Ich nasche zu viel. Kann ich nicht verleugnen, weiß jeder in meinem Umfeld und ich selbst am Besten.

Damit ist seit dieser Woche erstmal Schluss. Ich habe mich selbst auf Diät gesetzt. 

Jetzt schütteln viele den Kopf weil ich das ja nicht nötig hätte, wo ich denn abnehmen will.. an der großen Zeh….. na am Bauch!

Vor ein paar Wochen kaufte ich mir eine neue Jeans. Selbe Marke, selbe Größe. Dabei hab ich dann festgestellt das sie am Bauch ein bisschen zwickt.

Größer kaufen? Geht ja mal gar nicht! 😀

Es müssten vielleicht ein paar Kilo weg. Nicht viel, 2-4 vielleicht, das sollte dann schon reichen. Aber ich nasche halt auch so gerne..

Trotzdem zieh ich es nun seit einigen Tagen konsequent durch weil mich ein Bekannter, der selbst auf gesunde Ernährung achtet und außerdem noch Sport macht (igitt.. ich ziehe wirklich meinen Hut) mit nur einem einzigen Wort gegriegt hat: Disziplin.

Disziplinlosigkeit ist, wie ich finde, eine echt hässliche Eigenschaft.

Und weil ich diese auf keinen Fall weiter in meinem Repertoire haben möchte steht nun ganz viel Gemüse auf dem Speiseplan. Außerdem wenig Kohlenhydrate, 5 kleine Portionen am Tag. Kein Zwischendrin Langeweile Essen und erstrecht keine Schokolade.

Gedanklich ist mein kleines Bäuchlein schon Geschichte 😉