Schnappschuss aus der Ferne

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Unsere Reise ist wundervoll und ich so dankbar das erleben zu dürfen ❤

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Es gibt keine Probleme- nur Herausforderungen

Die letzten Tage vor unserer Reise sind körperlich und seelisch aufregend für mich.

Nicht nur weil so eine Reise an sich ja schon aufregend ist sondern eben auch weil nun so viel Unerwartetes passiert ist.

Unser Mowag ist nicht fahrbereit; fahren wollen wir trotzdem.

Der Subaru, das Alltagsauto, musste nun also fit gemacht werden. Mein Mann machte Kundendienst, Öl auffüllen, Luftfiltereinsatz erneuern, Rost behandeln.. solche Dinge. Ich machte das Auto etwas sauber (ein Auto ist bei uns vor allem eins: Gebrauchsgegenstand), saugte raus und wischte mal übers Armaturenbrett.

Wir besorgten Zelt, Sonnensegel, füllten die Gasflasche für unseren Kocher auf.

Ich hatte noch einiges an Papierkram auf dem Schreibtisch. Überweisungen die getätigt werden wollten, die Fähre die umgebucht werden musste.

Apropos.. da liegt ja immer noch ein Antrag der ausgefüllt werden muss.. oh man.

KFZ Ladekabel für Kameras und Laptop mussten her. Eine Micro SD Karte für den neuen Rekorder fehlte noch.

Ein Berg von Wäsche wollte noch gewaschen werden, der Haushalt insbesondere die Küche soll ordentlich da stehen schließlich habe ich keine Lust nach der langen Reise auf neue Mitbewohner zu treffen… iiihh.

Die letzten Tage waren wir also gefühlt nur am Rennen.

Das strengt mich an. Körperlich sowie seelisch.

Mir fehlt Meditation. Tagebuch schreiben. „Erstmal Tee trinken“. Mir fehlt vor allem die Entschleunigung. Alles ist recht hektisch gerade.

Die Räubertochter kommt ein bisschen zu kurz, was mir wieder ein bisschen im Herzen sticht.

Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist meine Selbstreflexion, mein Selbststudium in Verbindung mit der anstehenden Reise.

Bekomme ich es hin weiter mein Tagebuch so sorgfältig zu führen wie ich es in den letzten Wochen gemacht habe?

Werde ich an meine regelmäßigen Pausen denken? Denke ich an Meditation und Yoga?

Diese Gedanken kreisen mir gerade noch etwas im Kopf herum und ich suche nach passenden Wegen.

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Für mein Tagebuch habe ich mir nun folgenden Weg überlegt: Ich werde nicht schreiben sondern sprechen. Ich werde meinen Rekorder nutzen und mein Tagebuch aufzeichnen. Weil mich diese kleine Gerät so begeistert wird es mir sicher eine Freude sein es auch dafür zu nutzen.

Meine Pinnwand mit all meinen Zettelchen, Impulsen, Anregungen wird mir vielleicht etwas fehlen. Ich habe mir die wichtigsten Punkte nochmal aufgeschrieben und sie nun ins Auto geklebt. Das mag für manche vielleicht etwas albern aussehen… interessiert mich aber nicht 😉

Die Yogamatte hat ihren Platz im Auto gefunden. Auch an Ohropax habe ich gedacht um mir meine Auszeiten zu erleichtern.

In diesem Sinn…

Es gibt keine „Probleme“. Nur Herausforderunge. Und Wege. Namasté.

(Übrigens auch was den Mowag betrifft. Aber damit wird sich NACH der Reise beschäftigt)

Es hat Zoooooom gemacht

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Wie in meiner ersten Podcastfolge erzählt bestellte ich mir einen Rekorder zum Aufnehmen meines mehr oder weniger geistreichen Gesabbels 😉

Ich entschied mich für den „Zoom H1n Handy Rekorder“.

Mir war wichtig ein handliches Gerät zu haben, das sich bequem überall mitnehmen lässt. Zu viel Geld wollte ich auch nicht ausgeben denn ich weiß ja gar nicht ob das dauerhaft was für mich ist.

Ewig und drei Tage durchforstete ich das Internet. Las in Foren, sah mir YouTube Videos von Zockern und Podcastern an. Letztendlich kam ich zu dem Entschluss:

„Liest sich für mich alles viel zu kompliziert. Hätte könnte sollte.. MACHEN!“

Der Rekorder kam am Anfang der Woche. Leider konnte ich ihn da gar nicht ausprobieren denn mir fehlte eine Micro SD Karte, die nicht inklusive war.. was ich einfach nicht auf dem Schirm hatte.

Mein Mann und ich besorgten die Speicherkarte auf einer unserer vielen „Erledigungs-Touren“ auf der wir die letzten Dinge für unsere Reise organisierten.

Gestern probierte ich das Ding nun also zum ersten Mal aus.

Beim Auspacken war ich zugegeben recht wenig angetan. Der Rekorder ist kleiner als ich dachte, was aber nicht unbedingt nachteilig ist. Ich wollte ja was für „unterwegs“.

Das Material wirkt aber recht „billig“. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik.

Ich zog den „Ploppschutz“ den ich mitbestellt habe über, eine der wenigen hilfreichen Infos aus den Nerd Foren, und machte ein paar Testaufnahmen.

Ich hielt das Ding in der Hand, bewegte es beim Aufnehmen, und ich stellte es auf ein Stativ. Waagrecht und auch senkrecht. Ich stellte es weiter weg, zog es näher ran, drehte es zu mir und auch seitlich zu mir wie es vielleicht bei einem Zweiergespräch sein könnte.

Ich ging damit nach draußen, an unseren gackernden Hühnern und der Hundedame vorbei, die sich im Gras wälzte. Ich stand auf der Blumenwiese, inmitten der zirpenden Grillen um raus zu finden welche Hintergrundgeräusche letztendlich auf der Aufnahme zu hören waren.

… und ich war total angetan!

Die Aufnahmen hörte ich mir mit Ohrstöpseln direkt vom Gerät an und das fand ich schon total klasse im Vergleich zu meinen Handyaufnahmen. Kein Rauschen, kein zischen. Richtig klare Aufnahmen. Und Hühnergackern 😉

Am Pc stellte ich fest das mein Gerede etwas lauter sein könnte aber ich kriege sicherlich noch raus wie das so funktioniert. Learning by doing.

Und dann bekommt Ihr sicherlich bald was zu Hören.

Ist doch langweilig…

… seit der Mowag ausgebaut ist und wir nichts mehr zum Basteln haben.

Mit dieser Einstellung gingen wir vergangenen Montag in den Baumarkt und kauften Sperrholzplatten um unseren Subaru auszubauen.

Die Tränen sind getrocknet, die Enttäuschung hat nachgelassen. Wir sind hoch motiviert eine tolle Reise anzutreten.

In den letzten Tagen bastelten wir also eine Konstruktion in unseren Subaru, ähnlich der die wir letztes Jahr zur Norwegenreise gebaut hatten. Nur etwas durchdachter.

Wir kauften mal wieder ein Zelt (unseres verliehen wir; schließlich sind wir nicht davon ausgegangen das wir es brauchen könnten) und ein Sonnensegel als „Vorzelt“ für unser Auto und bauten beides vorher probehalber auf.

Auch hier sind wir inzwischen schlauer nachdem unser Zelt, nicht probehalber aufgebaut weil „passt schon“, in Norwegen nach wenigen Tagen das Zeitliche gesegnet hatte.

Ich packte das Auto voll, räumte es wieder aus, packte erneut ein bis ich nun die beste Ordnung gefunden hab. Zumindest für den Moment 😉

Es sind nur noch ganz wenige Tage bis es losgeht und ich bin voller Vorfreude!

Urlaub geplatzt?

IMG_7939.JPGMein Mann und ich kamen gestern Nachmittag von der „Generalprobe“ mit dem Mowag zurück.

Am frühen Freitag Nachmittag sind wir Richtung Osten aufgebrochen.

Die Hitze verlangte nach See und der Mowag nach einer letzten Testfahrt.

Wir fanden ein wunderschönes Plätzchen mitten im Grünen. Zwar ging es etwas steil zum Wasser runter aber uns Abenteurer störte das nicht.

Wir schwammen den ganzen Freitag und Samstag und gestern Abend beobachteten wir ein wunderschönes Wärmegewitter vom „Balkon“ (Dach des Mowags ;)) aus. Wenig später folgte Regenschauer dem wir vom Innen aus lauschten bis wir alle einschliefen.

Ein paar Momentaufnahmen findet Ihr im nächsten Beitrag oder in der Kategorie Momente | Bildstrecken.

Heute ging es nach Hause. Kurz vor Ankunft in der „Basis“ tankten wir nochmal voll um zu wissen wie durstig er denn nun auf dieser kurzen Reise war.

An der Tankstelle dann leider der Schock Moment. Die Achse trieft, das Getriebe qualmt.

Glücklicherweise kamen wir noch zuhause an- die große Tour aber war geplatzt. Zumindest mit unserem Mowag.

Große Enttäuschung. Positives Denken dahin.. und bald auch dicke Tränen.

Dennoch fingen wir an unseren Subaru herzurichten. Ich räumte aus, staubsaugte, mein Mann behandelte ein paar Roststellen und wir holten die Dachbox aus dem Schuppen.

Wir wollen definitiv fahren; egal mit welchem Auto.

Ein neues Projekt oder warum es mich auf einmal zum Anhören gibt

Ich hab keine Ahnung was ich hier mache aber ich mach das jetzt einfach mal.

Viola Nimmersatt- jetzt zum Anhören!

Das hier ist die erste Folge meines Podcasts. Das hier ist was ganz Neues für mich aber ich trau mich einfach mal ran. Und ich möchte Euch in dieser ersten Folge erzählen wie es eigentlich dazu kommt das ich mich nun an ein ganz neues Medium wage.

 

 

Facebook Abo out of order

Wir möchten dich über eine Änderung informieren, die Facebook demnächst auf seiner Plattform vornehmen wird. Diese Änderung betrifft die Art und Weise, wie du Beiträge von deiner Website in deinem Facebook-Konto teilen kannst.

Ab dem 1. August 2018 können Beiträge nicht mehr automatisch über Werkzeuge von Drittanbietern auf Facebook-Profilen geteilt werden.

Diese Nachricht erhielt ich von WordPress. So ein Ärger.

Vor ein paar Wochen freute ich mich über diese tolle Funktion die ich entdeckte; schon ist der Spaß wieder vorbei.

WordPress postet nun nicht mehr automatisch in mein Facebook Konto.

Ihr, die Facebook Junkies, müsst nun wieder eigenständig auf meine Website gucken ob zu sehen ob es denn was Neues gibt.

Schade.

 

Klugscheißern und mein Selbstwert

Neulich fühlte ich mich völlig vor den Kopf gestoßen. Von meinem Mann.

Wir sahen uns Butterfly Effect an, den ich bis dato noch nicht kannte.

Hinterher sagte ich meinem Gatten das ich ihn nicht soo besonders fand und er sagte zu mir, im Scherz, das es daran liegen würde das ich ihn nicht verstehe weil ich halt doch etwas „einfacher“ bin.

Ich fühlte mich, wie schon einige male, als dumm hingestellt und war dementsprechend beleidigt.

Mein Mann sagte zu mir sinngemäß:

„Du bist nicht dumm. Ich habe das auch noch nie ernsthaft über Dich oder zu Dir gesagt. Überleg mal ob das nicht vielleicht einfach nur ein Gedanke in Deinem Kopf ist?!“

Das saß. Erstmal war ich noch beleidigter als vorher. Aber nur wenige Minuten später klingelte es.

Ja tatsächlich habe ich ein Problem in Bezug auf meinen Wissensstand. „Klugscheißern“ greift meinen Selbstwert an.

Ich komme mir manchmal in der Gegenwart meines Mannes dumm vor weil er sich gut mit Politik und Geschichte auskennt.

Das stach zwar im ersten Moment irgendwie in meiner Brust… aber im Nachhinein denke ich das ein Wachstumsschub eben manchmal unangenehm ist 😉

 

Soo viel Liebe für mich

In den letzten Tagen schickte ich ein paar Mails an Menschen die ich aus meinem Leben „streiche“. Einen deutlichen Schlussstrich quasi. Bei einigen hatte ich das Bedürfnis danach, ihnen zu sagen das sie für meinen jetzigen und kommenden Lebensweg nicht mehr „passen“.

Ich erntete Enttäuschung, Kränkung, vielleicht auch Zorn. So genau weiß ich das nicht.

Natürlich rechnete ich schon mit sowas. Ich geriet dennoch ein kleines bisschen mehr aus der Bahn als ich dachte.

Leicht fällt mir das nicht. Klare Entscheidungen treffen und dazu stehen. Ich weiß aber es ist richtig so und es wird leichter werden je mehr „Übung“ ich darin bekomme. Daran halte ich mich fest in diesen Momenten wo schlechte Gefühle in mir hochkommen.

Auf der anderen Seite bekam ich in den letzten Tagen aber auch so viele besonders schöne Zeilen zu lesen, die mich unglaublich berührt haben.

Liegt es daran das ich selbst inzwischen sehr viel Liebe ausstrahle und deswegen auch zurück bekomme oder habe ich nur plötzlich Augen für diese schönen Dinge bekommen?

Vielleicht ists auch eine Mischung aus beidem, ich weiß es nicht. Wie dem auch sei…

Ich bin sehr glücklich darüber!

„Wohin mit diesem sch*** Ersatzrad?!“

 

Mein Mann war der Verzweiflung nahe.

Unser Ersatzrad befand sich anfangs auf dem Dach des Mowags. Gemeinsam mit den Wasserkanistern.

Zwischendurch bauten wir einen Träger um es hinten am „Kofferraum“ anzubringen denn meinen Mann störte das Gewicht oben auf dem Dach.

Auch unsere Wasserkanister mussten weichen denn Herzensmensch hatte festgestellt dass das Dach unter den Kanistern das Rosten anfing. Oh weia.

Nun befindet sich das Rad aber doch wieder auf dem Dach.

Zu groß war die Sorge das wir durch diesen Eigenanbau Probleme bekommen könnten.

Die Wasserkanister haben aber tatsächlich einen neuen Platz bekommen. Sie sind nun in einer unserer Sitzbänke untergebracht…

… nachdem ich einige Stunden mit dem Hochdruckreiniger verbracht habe.

In unserem Enthusiasmus hatten wir diese nämlich schwarz lackiert damit sich das Wasser darin schneller erwärmt.

Der Lack bröckelte aber ab und nun hatte ich den ganzen Mist am Holz der Sitzbank hängen. Geht gar nicht!

Ich wackelte also zum Nachbarn vor, schnorrte den Hochdruckreiniger und verbrachte ein paar Stunden damit die Dinger einigermaßen sauber zu bekommen.

Danach durften sie in die Sitzbank und ich schraubte noch ein paar zusätzliche Bretter an damit sie nicht verrutschen können.

 

„Wenn ich schon mal drüber bin“ befestigte ich auch noch ein Seil am Deckel unseres oberen Bettes (dem der Räubertochter), unter dem sich unsere Kühlbox befindet.

So kann ich bequemer ein- und ausladen denn ich hab nun beide Hände zur Verfügung.

In der Zwischenzeit bastelte mein Mann an der elektrischen Benzinpumpe rum. Diese hat schon lange ihren festen Platz, bekam nun aber noch einen „Wasserschutz“.

Ein alter Verbandskasten (ich liebe diesen Low Budget Kram!) wurde wiedergeboren 😉

Benzinpumpe weg, Kasten ran, Benzinpumpe wieder rein, grünen Lack drüber und Silikon zum Abdichten. Fertig.

Es sind so die letzten Kleinigkeiten, Kniffe, Handgriffe die wir gerade erledigen bevor es auf große Fahrt geht 🙂

Bin ich selbstverliebt…

… weil ich die Fotos meines Mannes und mir, die Rebekka gemacht hat, so unglaublich schön finde? Ich glaube nicht.

Wir freuen uns unheimlich über diese schönen Aufnahmen von uns und unserem Mowag.

Vermutlich werden wir uns eine davon noch als großes Poster oder Dibond bestellen.

Ist das Kunst… ?

Vergangenen Sonntag hatte ich einen ganz fantastischen Nachmittag.

Christian und Angelika waren bei mir zu Besuch.

Die beiden lernte ich auf dem Shooting Tag vor ein paar Wochen kennen. Christian ist bei dem Duo derjenige mit der Kamera in der Hand, Angelika die die sich davor positioniert.

An dem Tag selbst kam aber keine Zusammenarbeit zustande weil mein Mann und ich so zeitig wieder aufbrachen.

Glücklicherweise schrieb mir Angelika hinterher eine Nachricht das sie gerne was mit mir gemacht hätte.

Ich lud die beiden zu mir nach Hause ein. Für ein „kreatives Fotoshooting“.

Raus kam… etwas ganz anderes.

Wir quatschten übers Fotografieren, über die Szene und es dauerte über eine Stunde bis wir überhaupt mal mit dem eigentlichen Shooting anfingen. Ich fühlte mich mit den beiden direkt wohl.

Als wir dann „endlich mal“ loslegten ;), erzählte mir Christian das er auch ein Ringlicht besitzt, es bisher aber noch nicht ausprobiert hat. Ich fragte ihn direkt ob er seine Kamera dabei hat und forderte ihn zum gemeinsamen Fotografieren auf.

DSCF9865.JPGIch liebe so ein Miteinander!

Ich erzählte ein bisschen wie ich persönlich das so mache mit dem Ringlicht, Christian probierte aus und ich fotografierte natürlich selbst auch ein bisschen um das Tagesziel nicht komplett aus den Augen zu verlieren 😉

Es gibt ja so Fotografen die aus ihrer Arbeit ein Staatsgeheimnis machen. Ich bin da anders. Ich mag es mich auszutauschen, zu erzählen wie ich was mache und zu erfahren wie andere es machen. So kann man auf unkomplizierte, nette Art dazulernen.

Ich bin ja nun wirklich kein Profi aber das ein oder andere, und wenn es nur Kleinigkeiten sind, konnte sich doch schon jemand bei mir „abschauen“.

Zurück zum Shooting: Ich startete mit vielen Ideen im Kopf (vier verschiedene Sets hab ich mir ausgemalt), umgesetzt haben wir davon nicht viel. Wir machten „schlichte“ Portraits in einer weißen Lackcorsage und etwas kreatives mit kaputten Strumpfhosen.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“

Ich war also schon mal deutlich „produktiver“. Dafür war es zwischenmenschlich so toll das ich, nachdem die beiden am frühen Abend wieder aufbrachen, voller Glückshormone war und aus dem Strahlen nicht mehr raus kam.

❤ lichen Dank Ihr Beiden für diesen schönen Nachmittag.


Und nun… die Werbung 😉

Boeses Maedchen Photographie auf Facebook und/oder Instagram

Viele Baustellen

Gerade im Moment, in diesem Augenblick wo ich schreibe, fühle ich mich von mir selbst überfordert.

Ich habe so viele kreative Baustellen, die ich am liebsten alle gleichzeitig umsetzten oder verarbeiten möchte.

Aber das klappt natürlich nicht.

Meinem Bildbearbeitungsprogramm habe ich mich immer noch nicht ausführlich gewidmet.

Ich habe zwei Stunden Sprachaufzeichnung (ein neues Projekt von dem ich hier schon kurz geschrieben habe) in Schrift zu bringen also zu tippen, zu kürzen, zu sortieren.

Einige Fotos warten aufs Bearbeiten. Einige Blogbeiträge sind halbherzig entworfen.

Ich weiß das nicht alles gleichzeitig geht.

Ich weiß aber gerade auch nicht wo ich anfangen möchte.

Ich im Eustress

Die letzten Tage kam ich gar nicht groß zum Schreiben. Ich hab so viel zu tun. Ich bin aber keinesfalls im negativen Stress. Ich bin im Eustress.

Mein Mann und ich erledigen die letzten Dinge an unserem Mowag bevor es in den großen Urlaub geht. Es sind nur noch Kleinigkeiten die wir ändern oder ergänzen. Aber insgesamt wird unser Gefährt immer praktischer.

Der große Urlaub steht nun übrigens fest.

Wir haben gestern Abend die Entscheidung getroffen wohin es jetzt letztendlich gehen soll und sind nun alle, Räubertochter inklusive, voller Vorfreude.

Ich hatte ein kleines, ganz persönliches Photoshop Drama. Ich erzählte hier bereits davon das mein Laptop ein Update machte weswegen Photoshop nicht mehr lief. Ich überlegte ein paar Tage hin und her, stellte alles auf den Kopf. Nun landete ich letztendlich bei Affinity Photo, kaufte es, lud es runter, installierte es, freute mich darüber das meine NIK Collection auch in Affinity funktionieren… weiter kam ich noch nicht. Ich müsste mich dringend reinfuchsen aber hab es noch nicht geschafft.

Eigentlich hatte ich es mir für heute Vormittag vorgenommen aber nun ziehe ich einen Kaffee mit einer Freundin vor, die ich schon eine Weile nicht mehr getroffen habe.

Ich schweife ab… ich sollte mich dringend reinfuchsen denn es stehen ein paar Shootings vor der Tür. Für eins dieser Shootings bringe ich gerade etwas Ordnung in unsere Scheune. Das ist ein Haufen Arbeit, den ich bis Samstag erledigt haben muss. Ein Paar, das ich beim Schlangenshooting bereits vor der Kamera hatte, besucht mich zuhause für ein weiteres Shooting. Darauf freu ich mich sehr denn es werden einerseits Fotos auf die ich wirklich, wirklich Lust habe und auf der anderen Seite sind diese beiden Menschen mir unheimlich sympathisch.

Zu mir kommt außerdem noch eine Dame, die ich beim Shootingtag kennengelernt habe. Mit ihr werde ich mal wieder ein paar kreative Portraits erstellen.

Neben diesen beiden Shootings plane ich noch eine Art Fotoprojekt und bin da ebenfalls „im Stress“ und fleißig am Organisieren, mit Menschen in Kontakt treten… aber ein andermal mehr dazu 😉

Wenn ich also mein Bildbearbeitungsprogramm unter Kontrolle bekomme, seht Ihr hier bald wieder ein paar frische Arbeiten.

Vorgestern ging ich seit langer, langer Zeit mal wieder bummeln. Das ist nicht so mein Ding weswegen ich es nicht oft mache aber diesmal machte es mir total Spaß.

Ich suchte nämlich nach Klamotten die besser zu meinem „neuen Ich“ passen.

Ich kaufte mir mal wieder Chucks (oh weh.. die letzten kaufte ich da war ich noch in der Punkszene unterwegs) und eine lange Latzhose und anderen Kram. Mein Mann sagte ich würde nun aussehen wie eine linke Ökotante aber ich fühle mich wohl! 😉

Das kommt scheinbar auch bei anderen an denn gestern bekam ich ein wunderschönes Kompliment von der Verkäuferin des heimischen Getränkemarkts zu hören: „Du strahlst so von innen heraus!“ ❤

Außerdem besuchten mein Mann, Lütte und ich eine Bekannte die ganz überraschend wieder Kontakt zu mir suchte, nachdem er vor einigen Monaten abbrach.

Der Nachmittag war schön, aufwühlend und gleichzeitig erkenntnisreich.

Die Fotos meines Mannes und mir sind derzeit in Bearbeitung. Wir kämpften uns durch und entschieden uns letztendlich für viel mehr Fotos als ursprünglich gedacht. Wartet mal ab.. Ihr bekommt sie auch bald zu sehen 😉

Vor unserem Urlaub würde ich mich gerne nochmal tätowieren lassen und warte nun auf Rückmeldung des Studios. Ich wünsche mir drei Symbole am Handgelenk die meinen neuen Lebensweg, den ich gerade einschlage, beschreiben sollen.

So.. das war nun also mein runtergesprudeltes Update. Jetzt breche ich zum Kaffee auf 😉

 

 

Evergreen Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist mir sehr wichtig. Dennoch war es in der Vergangenheit oft so das ich nicht drauf beharrte. Später ärgerte ich mich dann im Stillen darüber.

Vor etwa zwei Wochen, an einem Samstag, war ich zum Fotografieren verabredet.

Ich verschob das Shooting bereits um eine Woche weil wir einige Termine hatten und es mir insgesamt zu viel gewesen wäre.

Gerne wären wir zu diesem Zeitpunkt mit dem Mowag unterwegs gewesen aber ich wollte sie nicht nochmal vertrösten.

Mein potenzielles Model lernte ich via Facebook, genauer durch meinen Aufruf in einer Facebookgruppe, kennen. Wir wollten uns um 8 Uhr am Morgen treffen.

Ich bin meist überpünktlich. Ich bin einfach gerne früher dran, erwarte aber von niemandem das er es mir gleich tut.

„Fünf Minuten vor der Zeit….“ ist bei mir aber doch sehr beliebt. Auf den Punkt ist auch noch ok. Bei fünf Minuten Verspätung sackt meine Laune meist schon massiv ab.

Ich erinnere mich an ein Shooting bei dem ich 20 Minuten auf mein Model wartete. Meine Laune war absolut im Keller aber ich zog es durch. Dementsprechend „gerne“ schaue ich diese Fotos noch an.

Ihr könnt Euch schon denken was an diesem Tag passierte. Ich wurde versetzt.

Um fünf nach acht beschloss ich es „anders“ zu machen als in der Vergangenheit.

Ich setzte mir selbst das Limit noch fünf Minuten zu warten und dann aufzubrechen sollte sie nicht da sein.

Meine Zeit ist begrenzt und wertvoll und ich könnte sie sinnvoll nutzen und nicht mit warten vergeuden. Nicht wahr? Zumal ich dieses Shooting „kostenlos“ (TfP) anbot.

Ich schaute auf die Uhr und als der große Zeiger auf zehn nach sprang, ging ich umgehend los Richtung Auto ohne mich nochmal umzuschauen.

Ein bisschen stolz war ich ja schon auf mich. Ich traf eine Entscheidung und setzte diese durch.

Dann aber kam der Gedanke… was wenn sie jetzt doch noch auftaucht? Ich sollte ihr vielleicht doch eine Nachricht schicken. Ich haderte kurz mit meinem alten Ich, das zornig maulte: „DIE ist doch so blöd und kommt nicht. Warum soll ich der jetzt noch hinterherlaufen?!“ Mein neues Ich sagte: „Du informierst sie nun freundlich und sachlich darüber das du wieder fährst. Du bist nämlich anders. Du gehst ordentlich mit deinen Mitmenschen um“.

Ich nahm mein Handy in die Hand und sah das sie mir eine Audio Nachricht geschickt hatte. Auf der war aber nur ein Rauschen zu hören.

Ich schickte ihr aus dem Auto raus eine Audio zurück in der ich sagte das es nun 15 Minuten nach 8 Uhr ist und ich nun wieder nach Hause aufbreche.

Außerdem das ich es „schade“ finde das sie nicht kam aber auch das ich gar nichts von ihr gehört habe. Man könne sich ja immer verspäten aber könnte dann kurz Bescheid geben.

Am Nachmittag erhielt ich Antwort. Sie hat mir am Morgen eine Sprachnachricht geschickt aber sie kam nicht an bzw man hat nichts gehört. Das war gleich „nach“ meiner Nachricht. Sie wurde angerufen das sie spontan arbeiten muss. Sie kam eben erst nach Hause und hatte auch kein Handy dabei. Sie musste sich heute Morgen sehr beeilen. Das es die Sprachnachricht nicht aufgenommen hat täte ihr Leid aber sie könne ja nichts dafür.

Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört. Ich habe mich aber auch nicht mehr gemeldet.

Ich weiß gerade nicht ob ich nochmal einen Versuch starten soll. Ihre Arbeit war offensichtlich wichtiger als ich und unser Shooting in diesem Moment.

Um dennoch positiv abzuschließen…

Mein Mann, Räubertochter und ich brachen, kurz nachdem ich wieder zuhause ankam, zu einem schönen Familienausflug auf und somit wurde es doch noch ein wertvoller Tag

Die Uhr am Handgelenk

Eine Uhr am Handgelenk zu tragen war für mich etwas negativ behaftet. Ich verband das mit Hektik, von hier nach dort eilen, was muss ich noch alles schaffen, erledigen… rennen rennen rennen.

Ich trug sie meist nur während der Arbeitszeit. Um eben einen gewissen Überblick zu behalten was ich denn noch erledigen „muss“.

Seit einigen Wochen trage ich wieder eine Uhr. Nunja gerade im Moment nicht weil sie beim Uhrmacher ist… sie fehlt mir direkt.

Inzwischen trag ich sie aber mit einem ganz anderen Hintergedanken.

Ich schaue oft auf das kleine Ziffernblatt und stelle fest das ich noch eine halbe Stunde hab um zum Beispiel unsere Tochter vom Kindergarten abzuholen. Statt diese Zeit zu vergeuden überlege mir genau wie ich diese „wertvolle“ Zeit nutzen möchte, was ich tun kann das mir Freude bereitet.

Meine Uhr zeigt mir also nicht mehr an was ich alles noch „dringend erledigen“ muss sondern wie viel „Zeit“ ich noch habe die ich mit „wervollem“ füllen kann.

Zugegeben, manchmal fülle ich diese Zeit auch mit einer Hartz 4 Sendung. Der Unterschied zu früher ist, das ich mich dafür entscheide und es im vollem Bewusstsein mache. Das finde ich dann echt in Ordnung 😉

 

Ich vor der Kamera

Mein Mann und ich traten vergangene Woche gemeinsam vor die Kamera. Mein Mann kennt das noch eher als ich denn er muss mir hin und wieder Model stehen aber ich vor der Kamera… ist doch eher selten.

Anfang Juni schrieb ich Rebekka.

Im Zuge meiner „neuen“ Website wünschte ich mir Fotos. Mit dem Mowag. „Werbefotos“ quasi. Ich entschied mich dann allerdings um und wollte lieber Fotos gemeinsam mit meinem Herzensmenschen. Was nicht nur was mit dem Termin zu tun hatte…

Schnell war nämlich via Mail ein guter Termin gefunden. Der 3te Juli um 16 Uhr bei uns zuhause.

Genau das Datum an dem ich meinen Mann das erste mal sah. Vielleicht sollte es ja doch ein Paar- statt ein Werbeshooting werden?!

Die Räubertochter kam um 15 Uhr zum Babysitter damit wir auch ja unsere Ruhe haben. Allerdings müssten wir sie heute schon um 17.30 wieder abholen. Hmm.. na wir werden das schon hinbekommen. Anschließend düste ich nach Hause.

Och nee.. nun kam auch noch eine Nachricht von Rebekka das sie festhängt und es etwas später werden könnte. Da kam ein bisschen die Panik in mir auf. Schaffen wir das zeitlich?

Keine zehn Minuten nach 16 Uhr stand Rebekka in unserem Hof.

Wir quatschten ein wenig, ich fühlte mich sofort wohl mit ihr, mein Mann parkte den Mowag im Grünen mit schönstem Gegenlicht und dann ging es los. Völlig entspannt und von Verspätung war nichts zu spüren.

Rebekka gab auf liebevolle, geduldige Art ein paar Ideen vor, denen wir folgten. Wir drei „Landeier“ fanden schnell einen gemeinsamen Nenner und quatschten über Natur, Blumenwiesen, Wälder, Bienen und die kleinen Unterschiede zwischen Stadt- und Landfamilien 😉

Dann lief es wie von selbst. Liebling und ich kuschelten uns aneinander, schmusten und küssten uns wie im romantischstem Kitschstreifen. Als unnatürlich oder geschauspielert habe ich es aber gar nicht empfunden und schneller als ich gucken (oder knutschen) konnte waren die Fotos schon im Kasten.

Welches Zeitproblem?!

Es blieben sogar noch ein paar Minuten um nochmal eine Runde übers Fotografieren zu fachsimpeln bevor wir wieder los mussten.

Nun warten mein Liebster und ich gespannt auf die Ergebnisse.

Danke das Du bei uns warst, Rebekka.


reepunzel-photographie.de

fb.com/reepunzel.photographie

Aufs Wesentliche fokussiert

Letzte Woche, so mein Anschein, war ich etwas schreibfaul. Die Woche davor küsste mich die Muse aber nun kam ich irgendwie nicht mehr so zum Schreiben.

Das liegt aber daran das mein Mann und ich mega fleißig an unserem Mowag gebastelt haben.

Neben dem neuen Tank, von dem ich schon ein Foto gezeigt habe, verbastelte mein Mann natürlich sämtliche Leitungen und Elektrozeug dazu.

Ich nahm ein paar kleine, praktische Veränderungen durch, die aber dennoch ein bisschen Zeit und Geduld abverlangten.

Unsere beiden Sitzbänke bieten jede Menge Stauraum.

Anfangs für Klamotten, Geschirr und anderen Kleinkram gedacht, sind sie nun das Zuhause von Stromkabel, Gaskocher, Holz und Spülschüssel. Über meine Umräumaktion schrieb ich bereits hier.

Beide Bänke schlossen wir mit Klappen, also mit Scharnieren, die leider bei unseren wenigen Trips die wir nun hinter uns haben, ausgeleiert sind.

Ich entschied es simpler zu bauen.

Mein Mann sägte mir die Bretter, auf denen man sitzt, ein paar mal durch und ich baute ganz schlichte Deckel daraus. Damit nix wackelt oder rutscht verschraubte ich auf der Unterseite der Deckel ein paar Leisten. Anheben kann man sie bequem an einem Seil für das ich zwei Löcher in die Platte bohrte. Das Seil verknotete ich auf der Unterseite.

Nun kann da also nichts mehr ausleiern oder kaputt gehen. Außerdem fällt das Ein- und Ausladen viel leichter denn man nimmt die Deckel bequem ab, stellt sie vor der Truhe auf den Boden und hat beide Hände frei. Mit den Klappen davor war das etwas komplizierter denn ich musste mit einer Hand halten und mit der anderen beladen weil mir bisher keine Lösung zum Fixieren der Klappe eingefallen ist. Ich finds super so!

Einfach. Simpel. Fokussiert aufs Wesentliche.

Ich wurde „gespotted“

Gestern Vormittag bekam ich eine Nachricht von einer „Kindergarten-Mama“. Also einer Mama deren Kinder in den selben Kindergarten gehen wie unsere Räuberin 😉

Sie schickte einen Link und schrieb dazu „Meint der dich??? :)“ Der Link führte mich zu einer Spotted Facebookgruppe.

Ich musste erstmal Google fragen was diese Spotted Gruppen überhaupt bedeuten. Solche Gruppen sind für Menschen die den richtigen Moment verpasst haben die Person, die ein schnelleres Herzklopfen bei ihnen ausgelöst hat, zu erreichen.

Eine zweite Chance via Internet. Aha. Und in so einer Gruppe soll nun von mir die Rede sein? Oh weh.

Ich öffnete den Link und ja, es war offensichtlich. Der meint tatsächlich mich.

Gesucht wurde eine „nette verkeuferin“ aus genau dem Laden, in dem ich zuletzt gearbeitet hab. Auch die entstellte Version meines Nachnamens, ich trug immer ein Namensschild, passte irgendwie zu mir.

Ein bisschen peinlich war mir das schon in so einer Gruppe aufzutauchen. Ich war sehr dankbar darüber das ich nicht direkt darunter verlinkt wurde sondern mir der Link vorab geschickt wurde. So konnte ich selbst entscheiden ob ich darauf reagieren möchte.

Dann fühlte ich mich aber auch etwas geschmeichelt. „Nett“ und „süßes Lächeln“…

Na offensichtlich war ich keine Kratzbürste an der Kasse gewesen.

Trotzdem geht es in diesen Gruppen ja primär ums Verlieben, nichts an dem ich Interesse habe. „Ich könnte das ja jetzt einfach ignorieren“, so ein Gedanke von mir.

Ich stöberte mal ein bisschen durch und zog im Geiste meinen Hut vor all denen die sich trauen über diese Plattform nach jemanden zu suchen, der nicht mehr aus dem Kopf geht.

Wie ich nämlich so die ganzen Kommentare unter diesen Beiträgen durchging.. wurde mir einfach nur schlecht wie Menschen miteinander umgehen.

So möchte ich definitiv nicht sein. Und auch ignorieren ist keine Option.

Mein neues Ich beschloss es wäre vernünftig und respektvoll den Suchenden nicht in der Luft hängen zu lassen, wenn ich denn schon weiß das er mich sucht. Ich verfasste also eine nette, witzige aber aber doch eindeutige Antwort (diese könnt Ihr unten lesen) darunter und hoffe das er nicht allzu traurig ist.

Für mein Wohlbefinden, für mich selbst, habe ich die Sache nun auf jeden Fall positiv gelöst.

 

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„… und auch heute finden wir etwas wofür wir dankbar sind“

Die dritte Yogastunde liegt hinter mir. Nächste Woche muss ich leider darauf verzichten weil die Gute nach Indien reist.  Es sei Ihr gegönnt.

Meine bisherigen Yogastunden haben mir sehr gut getan.

Ich konnte mich wunderbar darauf einlassen, hinterfragte nichts, machte mir keine Gedanken wie blöd ich womöglich gerade aussehe sondern war ganz fokussiert auf das was ich gerade mache.

Hin und wieder schweifen die Gedanken etwas ab aber ich hole mich dann ganz sanft wieder zurück ins hier und jetzt.

In der letzten Stunde war ich nach wenigen Minuten sogar ständig am Gähnen. Und als sich die Stunde dem Ende neigte spürte ich eine angenehme Müdigkeit und Schwere.

Wir machen kein Poweryoga bei dem ich am Ende frustriert rausgehe weil ich, sportlich wie eine Kartoffel, keine Übung ordentlich zustande bringe.

Es ist genau die Art Yoga die ich brauche. Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation, Entspannung.

Ich bin ein bisschen angefixt 😉

 

 

Eine Gefängnis das sich die Gesellschaft freiwillig schafft

Ich lese gerne. Im letzten halben Jahr war ich dazu aber nicht „fähig“. Ich beschäftigte mich so intensiv mit meinem Selbststudium das ich nicht offen war für „Fantasiegeschichten“.

Letzte Woche aber überkam es mich. Ich hatte das Bedürfnis nach einem Buch.

Aber woher auf die schnell eins nehmen? Ich beschloss mir das Buch zu schnappen das sich mein Mann zuletzt gekauft hatte, was überhaupt nicht dem Genre entspricht was ich normalerweise lese.

Mein Mann liebt Fantasy Bücher. Herr der Ringe und solche Sachen. Ich bin mehr die Krimi Leserin.

Trotzdem lies ich mich, aus der Not heraus, auf „Ready Player One“ ein.

Der Klappentext versprach folgendes: „Im Jahr 2045 ist die Welt ein hässlicher Ort. Richtig wohl fühlt sich Wade Watts nur in der Oasis, einer riesigen virtuellen Welt, wo die meisten Menschen den Großteil ihrer Zeit verbringen. Als der exzentrische Schöpfer der Oasis stirbt, hinterlässt er eine Reihe vertrackter Rätsel, die auf seiner Leidenschaft für die Popkultur der 80er Jahre beruhen. Wer sie als Erster löst, erbt nicht nur sein gigantisches Vermögen, sondern auch die Kontrolle über die Oasis. Dann findet Wade den ersten Hinweis. Plötzlich ist er umringt von Konkurrenten, die für den Sieg über Leichen gehen würde. Die Jagd hat begonnen, und Wade hat nur eine Chance: Will er überleben, muss er gewinnen.“

Ich wollte dem Buch eine Chance geben. Sollte das Fantasiezeug mir nicht gefallen bleibt ja immernoch Pop der 80er Jahre. Ist vielleicht dann doch ganz witzig.

Das hier soll aber nun keine Buchempfehlung oder Vorstellung werden. Ich möchte Euch eine Passage des Buches „vorlesen“ die sich bei mir eingebrannt hat.

„Jahre später schrieb er allerdings in seiner Autobiographie, dass er GSS verlassen habe, weil „wir nicht länger in der Videospielbranche tätig waren“, und weil er den Eindruck hatte, dass sich die Oasis zu etwas Grässlichem entwickelt hatte.

„Sie war zu einem Gefängnis geworden, in das sich die Menschheit freiwillig hineinbegab“, schrieb er. „Ein künstliches Paradies, in dem wir uns verstecken, während die menschliche Zivilisation langsam vor die Hunde geht, in erster Linie, weil sich niemand mehr um sie kümmerte.“

Zukunftsgeschichten sind im ersten Moment vielleicht ganz weit weg. Vielleicht entspricht es aber auch genau der Welt von morgen oder vielleicht sogar schon heute?!

Ich schalte meinen Laptop jetzt ab, lege mein Handy beiseite und genieße den Sonnenschein draußen 😉

Shootingtag in der Fabrik

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Vergangenen Sonntag stand bei mir ein „Shootingtreff“ auf dem Programm.

In der Vergangenheit besuchte ich einige Fotowalks, diesmal sollte so etwas in der Art also Indoor/On Location stattfinden.

Die Facebookgruppe „Models und Fotografen Mitteldeutschland“ organisierte einen ersten Treff. Der Gedanke gefiel mir, mag ich doch beim Fotografieren auch das Treffen und Kennenlernen von Menschen. In Real. Nicht nur virtuell.

Ein Fotograf aus der Oberpfalz erklärte sich bereit sein Studio zur Verfügung zu stellen. Teile eine alten Porzellanfabrik.

Mein Mann und ich machten kindfrei und er begleitete mich somit. Ich musste also nicht alleine umher tigern.

Um kurz nach 12, Einlass war um 12, erreichten wir nach ein wenig Suchen die Location. Wir platzten somit in die Begrüßungsrede rein, was mir etwas unangenehm war. Ich hatte 12 Uhr Einlass und 13 Uhr offizieller Beginn im Kopf… irren ist ja bekanntlich menschlich.

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Nach der Rede, von der ich also nicht mehr viel mitbekam, begann ein Rundgang durch die Anlage. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf Bodypainterin und Model die schon seit 11 Uhr fleißig am Malen waren und anschließend schwärmten Fotografen inklusive Models aus. Ich quatschte kurz einen Fotografen an den ich via Facebook schon eine Weile beobachtet hatte und er erzählte das er erst vor ein paar Wochen hier war und sie für heute eine bestimmte Idee am alten Cola Automaten im Kopf haben.

Mein Mann und ich stiefelten durch die Fabrik und guckten hier und da. 

Ich traf auf ein weiteres durch Facebook bekanntes Modelgesicht und wir stellten eineinander kurz vor ehe sie die Hüllen für ihren Fotografen fallen lies. Leicht bekleidet stand sie am Porzellanregal und mein Gatte und ich gingen weiter.

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Auch am Cola Automaten machten wir nochmals Halt und ich schnackte erneut ein wenig übers Fotografieren und die Dynamik insbesondere die Grüppchenbildung einer solchen Veranstaltung. Ich erzählte das ich völlig erwartungsfrei her kam und wenn ich heute kein einziges Foto mache ist das auch in Ordnung. Im Nachhinein war genau das die richtige Einstellung.

Die meisten Fotografen+Models schienen sich schon vorab organisiert zu haben weswegen sie „vielleicht später mal“ Zeit hätten aber keinesfalls jetzt so spontan.

Ich traf mehrere Male auf die gleichen Fotografen denen es wie mir ging. Sie kamen „spontan“ her und schauten nun lediglich die Location an. Freie Models schienen heute nicht mehr verfügbar zu sein. Der Treff sollte so organisiert werden das ein gutes Gleichgewicht zwischen Fotografen und Models besteht. Scheinbar hat es nicht so geklappt wie geplant.

Mein Mann erzählte mir später das ein paar auch dementsprechend zügig die Veranstaltung wieder verliesen. Schade aber nachvollziehbar.

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Im Obergeschoss schauten wir eine Weile beim Bondage zu. Hier hatte ich das Bedürfnis mal ein paar Fotos zu machen, was sich aber schnell wieder löste denn es standen etwa drei Fotografen drum herum die dann einfach draufhielten wie eine Schar Paparazzi.

Etwas später landeten wir wieder beim Bodypainting.

Eine witzige Position des Models ermutigte mich dann nochmal zum Fotografieren. Ich blieb eine Weile dran und machte Making Of Aufnahmen. „Arschkalt“ wars fürs Model, gute Laune hatte sie trotzdem.

Zu Beginn der Veranstaltung war ich nicht so besonders angetan von dem was ich da sah. Hier entwickelte sich dann aber eine so gute Stimmung zwischen Model, Malerin und mir das ich das Painting Model doch nach ein paar Fotos fragte.

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Ihrer jungen Begleitung lieh ich eine meiner Farben aus dem Malkasten aus und sie zauberte sich einen blauen Drachen auf ihren Arm.

Ich quatschte hier und da noch ein bisschen mit anderen Fotografen aber relativ zeitig bat ich meinen Mann wieder aufzubrechen.

Das lag nicht unbedingt daran das ich „nichts zu tun“ hatte sondern vielmehr an dem Getratsche das stattfand.

Sinngemäß klang das etwa so:

„Ich soll Dir einen Gruß von X ausrichten.“

– „Ach schön. Danke. Ich hab sie ein paar Mal fotografiert.. schau mal…“

„Rede nicht so laut, ihre größte Rivalin steht hinter Dir!“

„Ich bin durch X auf Dich aufmerksam geworden.“

–  „Achso. Ich dachte über eine andere Person. Na ich habe von X lange nichts mehr gehört…“

„Ist wohl auch besser so. Mit der hat man nur Ärger. Das ist ne Psychopathin!“

Und so kam ich von der Fotografie wieder zum Thema Achtsamkeit.

Brauche ich sowas? Möchte ich meine wertvolle Lebenszeit mit Menschen verbringen die so über andere sprechen? Mit mir, wo ich doch gar nichts damit zu tun habe?

Man muss ja nicht mit jedem können, wirklich nicht. Aber man muss das ja nicht an die Glocke hängen und darüber mit völlig unbeteiligten Menschen sprechen. Vor allem eben auf diese Art und Weise.

Ein Erfolg war dieser Tag trotzdem für mich. Ich traf auf ein paar sehr nette Menschen mit denen ich mich gut unterhielt. Ein weiteres Fotoshooting im privaten Rahmen ist in Planung. Und ich kam einen Schritt in Bezug auf meine (Persönlichkeits)Entwicklung weiter.

Kalender Adé

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Vergangene Woche packte mich das Bedürfnis mich von meinem Kalender zu verabschieden.

Meine Buchkalender waren immer etwas besonderes für mich.

Sie dienten nicht nur dazu all meine Termine im Blick zu behalten sondern auch als Tagebuch, Erinnerungsstücke an alte Zeiten. Lange Zeit blätterte ich immer mal wieder darin, erinnerte mich zurück, schaute Fotos ein die ich eingeklebt hatte…

Bereits im Februar diesen Jahres nahm ich all meine alten Kalender und verbrannte sie. Um „loszuzulassen“.

Ich behielt nur den aktuellen. Aber auch dieser durfte nun das Zeitliche segnen.

Jetzt wo ich keinen festen Job mehr habe, somit auch weniger feste Termine, beschloss ich ihm lebewohl zu sagen.

Meine Termine halte ich im Familienkalender, der in der Küche hängt, fest und schöne oder nachdenkliche Momente schreibe ich in mein Tagebuch… oder hier rein 😉

Eine kleine Aktion… dennoch fühle ich mich dadurch ein bisschen freier.

Tränenreicher Geburtstag

20180625_201922Gestern Abend, es war der 25. Juni um 20:21 Uhr, saß ich alleine an dem Tisch in unserer Stube und aß ein Stück der Geburtstagstorte unserer Tochter.

Sie ist gestern vier Jahre alt geworden.

Am Abend flossen bei mir viele Tränen. Nicht aus Freude sondern aus Traurigkeit. Ich erzähle Euch was passiert ist.

Der Tag begann ganz wunderbar. Mein Mann ging später zur Arbeit damit wir alle gemeinsam aufstehen konnten. Wir sangen morgens im Bett, drückten und küssten uns.. ein richtig schöner Geburtstagsmorgen.

Ich brachte die Lütte, mit Kuchen und Wassermelone unter dem Arm, in den Kindergarten.

Anschließend düste ich nach Hause und backte zügig den Boden für die Torte am Nachmittag.

Während der Boden abkühlte ging ich zu meiner zweiten Yoga Stunde.

Zurück zu Hause machte ich die Torte fertig, stellte sie kalt und anschließend fuhr ich wieder zum Kindergarten um Töchterchen abzuholen. Alles in Allem also ein recht straffer Zeitplan.  Weiterlesen

Mutierte Tomatenpflanzen

Ich habe Tomatenpflanzen in alte Autoreifen gesetzt. Davon schrieb ich hier vor einiger Zeit.

Ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe. Wässere jeden Abend und geize brav aus.. wie man das halt so machen soll.

Wenn wir nicht da sind kümmert sich unser Nachbar liebevoll um meine Pflänzchen. Eine Freundin sprach ihre Bedenken aus. „Könnte etwas zu viel Sonne sein hier.. aber probiers halt mal.“. Na gut. Ich probiers halt mal.

Inzwischen sind die Pflanzen wirklich enorm gewachsen, was mich ganz stolz macht.

Wie gesagt würde ich nicht behaupten das ich einen grünen Daumen habe. Überlebt eine Pflanze oder Blume bei mir ist das also schon ein riesengroßer Erfolg.

Vor ein paar Tagen entdeckte ich dann aber das hier…. was sagt Ihr nun?! 😀

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Feinarbeit

Als wir auf dem Campingplatz in Harra standen, stellte ich fest das es extrem umständlich wird an Dinge in unseren Truhen ran zu kommen wenn unser Bett gebaut ist. Ich brainstormte mit meinem Mann ob wir nicht vielleicht Klappen an die Stirnseiten der Truhen bauen sollten. Das würde das Ganze aber natürlich instabiler machen…

Letztendlich kam ich drauf das ich einfach nur anders einräumen muss.

Die Dinge, die man häufig braucht, müssen leicht zugänglich aufbewahrt werden. Die Dinge, die man lediglich bei Ankunft und Abreise in die Hand nimmt, sollen dorthin wo man eben nicht so gut hinkommt. Klingt logisch, oder?  Weiterlesen

Ich=positiver Einfluss

Als mein Mann und ich vergangenen Sonntagabend vom Mowagen zurück kamen, checkte ich meine Mails. Ich hatte an diesem Wochenende keinerlei Empfang.. worüber ich nicht mal böse war 😉

Ich bekam eine Mail die genau da anschloss wo einer meiner letzten Beiträge aufhörte.

Ich beeinflusse meine Mitmenschen positiv! Das fühlt sich großartig an und zeigt mir so deutlich das ich auf dem richtigen Weg bin!

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Facebook Abo

Mich kann man jetzt auf Facebook „abonnieren“.

Heureka. Was für eine megawichtige fantastische Sensation…

Ich nutze Facebook kaum noch. Meine treuen Leser wissen das bereits und ich bekomme bei Facebook auch nur noch sehr wenige Mails. Danke an dieser Stelle an die Menschen, die mir ganz normale E-Mails schreiben 🙂

Auch das mit den Freundschaftsanfragen habe ich inzwischen in den Griff bekommen. Ich kam nämlich dahinter wie man diese Funktion abstellen kann. Man man man.. ich scheine zu verkalken.  Weiterlesen

Respekt

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„Redet nicht von Liebe. Redet von Respekt. Da ist alles dabei.“

Dieses Zitat von Hans Söllner schrieb mein Pate in die Glückwunschkarte die er meinem Mann und mir zur Hochzeit schenkte.

„Das klingt schön“, dachte ich damals. Aber ich habe das Gefühl erst jetzt richtig zu verstehen was damit überhaupt gemeint ist.

Respekt ist der Grundstein. Verlierst Du den Respekt gegenüber Deinem Partner ist alles verloren.

Ich war definitiv an diesem Punkt. Ich tat Dinge die ganz sicher nicht respektvoll waren, sprach in der Vergangenheit oft abwertend über meinen Mann. Ich lästerte über das was er tat aber vor allem darüber was er nicht tat. Zum Beispiel den Haushalt. Lächerliche Kleinigkeiten…. ich konzentrierte mich so sehr darauf was er „falsch“ machte statt zu sehen wie viel Wertvolles er mir gibt.

An diesen Punkt möchte ich nicht mehr kommen.

Aus diesem Grund schenkte ich meinem Mann und mir letzte Woche „neue“ Ringe. Keine Ringe als Beweiß dafür das wir verheiratet sind, sondern Ringe als Versprechen dafür zukünftig respektvoll miteinander umzugehen.

Wofür bist Du am meisten dankbar?

„Unser Ziel ist es zwischenmenschliche Beziehungen durch bedeutende Gespräche und persönliche Zeit offline in einer schnelllebigen Welt zu fördern.“

„Weniger Smalltalk, mehr aufrichtige Gespräche“

Das waren die ersten Zeilen die ich über Vertellis las, was inzwischen schon über ein halbes Jahr her ist.

Ich wurde durch meinen Mann darauf aufmerksam gemacht und beschloss sofort die „normale“ und die Partneredition zu bestellen.

Inzwischen ist auch die Familienedition auf den Markt gekommen.

Vertellis ist ein Kartenspiel. Auf diesen Karten stehen Fragen. Für einen einzelnen, für die Gruppe.. manchmal werden einem auch Aufgaben gestellt.

Das „Spiel“ besteht also „nur“ daraus Fragen zu beantworten um sich näher zu kommen, einander kennen zulernen, wertvolle Gespräche zu führen statt vor dem Handy oder dem Fernseher zu hängen.

So simpel aber so schön!

Auf das Spiel an sich möchte ich hier nun nicht näher eingehen. Informiert Euch bitte über die Website (hier) oder auch über Facebook (hier). Vielleicht ist es ja auch was für Euch.

Ich möchte Euch stattdessen eine kleine Geschichte dazu erzählen, die mein Herz erwärmt hat.  Weiterlesen

(Frei)Camping in Harra

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Das kleine 800 Seelendorf Harra befindet sich im Süden des Saale-Orla-Kreises in Thüringen.

Seit Pfingsten 2015 wird hier an einem Campingplatz gewerkelt, auf den wir vergangenes Wochenende einkehrten. Dem „Campingplatz am Trepplesfelsen„.

Ein paar Tage zuvor meldete ich uns telefonisch an und bei Ankunft wusste Toralf, der Inhaber, auch ohne Namen schon wer wir sind.

„Das ist ja ne coole Kiste! Kommt erstmal an.. das andere machen wir später.“

Wir richteten uns in aller Ruhe ein und ich schaute mir den Platz an.  Weiterlesen

Yoga

Ich denke darüber nach bei einem Yoga Kurs einzusteigen.

Nein im Grunde steht das schon fest, ich muss nur noch einen finden.

Und das ist gar nicht mal so leicht. Alle Kurse sind voll, ausgebucht. Das lässt mich nachdenken… über mich selbst und Yoga im Lauf der Zeit im Allgemeinen.

Ich probierte Yoga schon vor vielen Jahren aus. Als meine Depressionen sehr schlimm waren. Offen war ich damals aber nicht dafür und machte nur eine einzige Stunde mit. Jahre später, ich war schwanger, öffnete ich mich für „Walfischyoga“.  Weiterlesen

Lernen durch Negativbeispiele

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Heureka Momente.

Das sind diese Momente wo plötzlich eine Glühbirne im Kopf irre hell erstrahlt.

Für den einen war ich selbst verantwortlich. Mein Mann und ich machten Ordnung im Hof. Genauer gesagt in der „Autowerkstatt“ also an der Stelle an der wir unseren Mowag bauten. Als wir fertig waren kam in mir der Gedanke auf, das es jetzt sehr nett wäre wenn sich mein Mann bei mir für meine Hilfe bedanken würde. Dann kam mir aber:

Das braucht er gar nicht! Ich weiß auch ohne sein „Danke“ das ich gerade total fleißig war und viel geschafft hab.

Das war ein sehr gutes Gefühl. Wenig später kam mein Mann, unaufgefordert, auf mich zu und bedankte sich für meine Hilfe. Dieser Moment war genauso schön wie mein persönlicher davor.  Weiterlesen