Es gibt keine Probleme- nur Herausforderungen

Die letzten Tage vor unserer Reise sind körperlich und seelisch aufregend für mich.

Nicht nur weil so eine Reise an sich ja schon aufregend ist sondern eben auch weil nun so viel Unerwartetes passiert ist.

Unser Mowag ist nicht fahrbereit; fahren wollen wir trotzdem.

Der Subaru, das Alltagsauto, musste nun also fit gemacht werden. Mein Mann machte Kundendienst, Öl auffüllen, Luftfiltereinsatz erneuern, Rost behandeln.. solche Dinge. Ich machte das Auto etwas sauber (ein Auto ist bei uns vor allem eins: Gebrauchsgegenstand), saugte raus und wischte mal übers Armaturenbrett.

Wir besorgten Zelt, Sonnensegel, füllten die Gasflasche für unseren Kocher auf.

Ich hatte noch einiges an Papierkram auf dem Schreibtisch. Überweisungen die getätigt werden wollten, die Fähre die umgebucht werden musste.

Apropos.. da liegt ja immer noch ein Antrag der ausgefüllt werden muss.. oh man.

KFZ Ladekabel für Kameras und Laptop mussten her. Eine Micro SD Karte für den neuen Rekorder fehlte noch.

Ein Berg von Wäsche wollte noch gewaschen werden, der Haushalt insbesondere die Küche soll ordentlich da stehen schließlich habe ich keine Lust nach der langen Reise auf neue Mitbewohner zu treffen… iiihh.

Die letzten Tage waren wir also gefühlt nur am Rennen.

Das strengt mich an. Körperlich sowie seelisch.

Mir fehlt Meditation. Tagebuch schreiben. „Erstmal Tee trinken“. Mir fehlt vor allem die Entschleunigung. Alles ist recht hektisch gerade.

Die Räubertochter kommt ein bisschen zu kurz, was mir wieder ein bisschen im Herzen sticht.

Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist meine Selbstreflexion, mein Selbststudium in Verbindung mit der anstehenden Reise.

Bekomme ich es hin weiter mein Tagebuch so sorgfältig zu führen wie ich es in den letzten Wochen gemacht habe?

Werde ich an meine regelmäßigen Pausen denken? Denke ich an Meditation und Yoga?

Diese Gedanken kreisen mir gerade noch etwas im Kopf herum und ich suche nach passenden Wegen.

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Für mein Tagebuch habe ich mir nun folgenden Weg überlegt: Ich werde nicht schreiben sondern sprechen. Ich werde meinen Rekorder nutzen und mein Tagebuch aufzeichnen. Weil mich diese kleine Gerät so begeistert wird es mir sicher eine Freude sein es auch dafür zu nutzen.

Meine Pinnwand mit all meinen Zettelchen, Impulsen, Anregungen wird mir vielleicht etwas fehlen. Ich habe mir die wichtigsten Punkte nochmal aufgeschrieben und sie nun ins Auto geklebt. Das mag für manche vielleicht etwas albern aussehen… interessiert mich aber nicht 😉

Die Yogamatte hat ihren Platz im Auto gefunden. Auch an Ohropax habe ich gedacht um mir meine Auszeiten zu erleichtern.

In diesem Sinn…

Es gibt keine „Probleme“. Nur Herausforderunge. Und Wege. Namasté.

(Übrigens auch was den Mowag betrifft. Aber damit wird sich NACH der Reise beschäftigt)

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