Die Uhr am Handgelenk

Eine Uhr am Handgelenk zu tragen war für mich etwas negativ behaftet. Ich verband das mit Hektik, von hier nach dort eilen, was muss ich noch alles schaffen, erledigen… rennen rennen rennen.

Ich trug sie meist nur während der Arbeitszeit. Um eben einen gewissen Überblick zu behalten was ich denn noch erledigen „muss“.

Seit einigen Wochen trage ich wieder eine Uhr. Nunja gerade im Moment nicht weil sie beim Uhrmacher ist… sie fehlt mir direkt.

Inzwischen trag ich sie aber mit einem ganz anderen Hintergedanken.

Ich schaue oft auf das kleine Ziffernblatt und stelle fest das ich noch eine halbe Stunde hab um zum Beispiel unsere Tochter vom Kindergarten abzuholen. Statt diese Zeit zu vergeuden überlege mir genau wie ich diese „wertvolle“ Zeit nutzen möchte, was ich tun kann das mir Freude bereitet.

Meine Uhr zeigt mir also nicht mehr an was ich alles noch „dringend erledigen“ muss sondern wie viel „Zeit“ ich noch habe die ich mit „wervollem“ füllen kann.

Zugegeben, manchmal fülle ich diese Zeit auch mit einer Hartz 4 Sendung. Der Unterschied zu früher ist, das ich mich dafür entscheide und es im vollem Bewusstsein mache. Das finde ich dann echt in Ordnung 😉

 

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