Lernen durch Negativbeispiele

In den letzten Tagen hatte ich ein paar Heureka Momente.

Das sind diese Momente wo plötzlich eine Glühbirne im Kopf irre hell erstrahlt.

Für den einen war ich selbst verantwortlich. Mein Mann und ich machten Ordnung im Hof. Genauer gesagt in der „Autowerkstatt“ also an der Stelle an der wir unseren Mowag bauten. Als wir fertig waren kam in mir der Gedanke auf, das es jetzt sehr nett wäre wenn sich mein Mann bei mir für meine Hilfe bedanken würde. Dann kam mir aber:

Das braucht er gar nicht! Ich weiß auch ohne sein „Danke“ das ich gerade total fleißig war und viel geschafft hab.

Das war ein sehr gutes Gefühl. Wenig später kam mein Mann, unaufgefordert, auf mich zu und bedankte sich für meine Hilfe. Dieser Moment war genauso schön wie mein persönlicher davor. 

Den nächsten Glühbirnen-Moment hatte ich auf unserem Heimat- und Wiesenfest. Auf diesem traf ich eine alte Bekannte die sich über ihren Mann ärgerte weil er nur Bier für sich und kein Radler für sie bestellte.

„Der muss doch merken das mir das Bier nicht schmeckt und ich Radler möchte!“, erzählte sie ganz entsetzt.

Nee muss er eben nicht! Der hat doch keine Glaskugel! Woher soll er denn wissen das Du Radler trinken möchtest?!

Ob sie letztendlich zu ihrem Radler kam.. ich weiß es nicht. Viel wichtiger wäre das sie zu dem Gedanken kommt das sie vielleicht nur ihr Bedürfnis klar artikulieren müsste….

Zu guter Letzt schrieb mir eine Freundin. Sie erzählte mir das sie sich in einer anderen Freundschaft gerade sehr unwohl fühle, sich nicht mehr traue offen über ihre Gefühle zu reden. Den Kontakt abbrechen oder zu minimieren fühlt sich für sie aber auch nicht richtig an.

Ich gab ihr den Rat genau zu überlegen ob der Kontakt wertvoll für sie ist. Ob diese andere Person sie im Leben vorwärts bringt oder ob sie mehr schadet als gut tut.

Über das Hinterfragen seiner Mitmenschen schrieb ich vor einigen Wochen einen Beitrag. Diesen könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

Ich hoffe sie findet einen Weg der für sie passt. Ich selbst kam dadurch, erneut, zu der Erkenntnis, das man Menschen die einem Schaden zufügen, durchaus „aussortieren“ darf.

Es ist schließlich mein Leben.. kein anderer geht es für mich. Also muss ich so leben das es für mich gut ist.

 

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