Der erste kleine Urlaub

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Nachdem der TÜV mit Bravour bestanden war, beschlossen mein Mann und ich spontan die erste kleine Reise mit „dem Kübel“ anzutreten.

Wir kamen nach Hause, packten unsere sieben Sachen, die Räubertochter wurde vom Kindergarten abgeholt und es ging los.

Die kurze Reise führte uns nach Lichtenberg auf den ca 3 Hektar großen Campingplatz direkt am See. 

Den Lichtenberger See selbst kannten wir schon vom Baden gehen. Es verschlug mich auch schon ein paar Mal zum Fotografieren hierher. Auf dem Campingplatz selbst waren wir aber noch nicht zu Gast.

Der See ist überschaubar und von einem Steg kommt man schön ins Wasser. Am Kiesstrand wurde ein Stück weit Sand aufgeschüttet in dem die Zwerge buddeln und spielen können. Darüber ist auch ein Sonnensegel gespannt.

Toiletten und eine Außendusche sind vorhanden, das große Gebäude selbst, das am See steht, war wohl mal ein Cafe mit Terrasse, scheint aber leer zu stehen.

Alles in allem ein schöner Badesee.

Wir kamen am Freitagnachmittag auf dem Campingplatz an und trafen keine Menschenseele. An der Anmeldung erfuhren wir das diese nur vormittags besetzt ist. Kontaktfreudig fragten wir bei ein paar Dauercampern nach wie es denn hier so abläuft und sie erklärten uns wir könnten uns hinstellen wo wir möchten, ab morgen früh 9 Uhr ist die Anmeldung wieder besetzt.

Gesagt. Getan. Wir entschieden uns für den Platz der See und Sanitäranlagen am nächsten war und begannen „anzukommen“.

Wir bauten das Vorzelt auf, stellten Tisch und Stühle nach draußen und machten lecker Brotzeit im Sonnenschein.

Außerdem erkundeten wir den Campingplatz  und die sanitären Anlagen. Letztere sind etwas in die Jahre gekommen aber dennoch sauber und ordentlich. Die Duschen waren kuschlig warm beheizt. Vier Geschirrspülbecken, zwei Wäschewaschbecken und ein Aufenthaltsraum… alles was ich brauche.

Unser „Wohnmobil“ zog die ersten Blicke auf sich und mein Mann musste Rede und Antwort stehen.

Am Nachmittag musste ich leider nochmal los zu Spätschicht. Am Abend schmissen Gatte und ich den Grill an während die Lütte schon tief und fest im Mowag schlief.

Am nächsten Morgen, ich deckte gerade den Frühstückstisch, trudelte jemand in der Anmeldung ein.

Das Bürokratische war zügig erledigt.

Wir zahlten für den Aufenthalt von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag einen Jubelbetrag von 28 Euro (Wohnmobilstellplatz, zwei Erwachsene, ein Kind) und widmeten uns dann dem Frühstück.

Den Rest des Tages verbrachten wir am See und an unserem Platz mit Ping-Pong-Spiel, Picknick Decke, Fahrrad.

Wir kamen mit netten Leuten ins Gespräch (nicht nur wegen unseres außergewöhnlichen Autos) und staubten dann sogar selbst gemachten Käsekuchen ab.

Am Sonntag nach dem Frühstück packten wir gemütlich wieder zusammen und fuhren nach Hause.

Fazit…

Hammer und ein bisschen anderes Werkzeug wäre wohl nicht verkehrt. Die Hausfrau hat außerdem Wäscheklammern und Wäscheleine vergessen aber glücklicherweise standen wir direkt am Zaun der dann zur Wäscheleine umfunktioniert wurde 😉

Unsere Kühlschrank wird sehr warm, braucht also mehr Belüftung und außerdem brauchen wir noch zwei weitere Stangen für unser Vorzelt.

Eines der Rückenpolster fällt während dem Fahren leicht um. Hier möchte ich gerne noch Schlaufen anbringen nachdem ich gemerkt habe das Klett nicht das Richtige ist.

Außer ein paar Kleinigkeiten ist der Mowag also bereit für größere Touren 🙂

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