Entschleunigen

20180326_083148.jpgEiner von vielen Punkten im Zuge meiner „Lebensumstrukturierungsmaßnahme“: Fokussieren und Entschleunigen.

Seit einigen Wochen bin ich wieder in psychotherapeutischer Behandlung. Davon schrieb ich hier bereits.

Dabei geht es um so furchtbar viele Themen, über die ich hier alle gerne berichten würde. Vom Hinterfragen meiner Mitmenschen habe ich neulich schon geschrieben. Mein Partner/unsere Beziehung ist eine weitere große „Baustelle“ (so nenne ich diese Themenblöcke) aber auch Achtsamkeit gegenüber mir selbst, meinem persönlichem Raum. Wie möchte ich zukünftig mit meinen Kollegen umgehen, meinen Arbeitsalltag bestreiten? Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben/worauf möchte ich meinen Fokus setzen?

Aber um über all diese Themen zu schreiben fehlt mir glaube ich doch ein bisschen die Zeit fürchte ich.

Ein wichtiger Punkt ist aber der oben genannte.

Ist Euch schonmal aufgefallen wieviele Dinge ihr gleichzeitig macht?

Bei mir sind das meist nur Kleinigkeiten (gewesen) aber ich nehme diese gerade bewusst bei mir selbst aber auch bei meinen Mitmenschen war. Zum Beispiel beim Einkaufen: Telefonieren/simsen und gleichzeitig einkaufen, den Einkauf einräumen, dabei telefonieren und gleichzeitig zahlen. Im dümmsten Fall vergessen was man dem Gesprächspartner mitteilen wollte oder aber was man einkaufen wollte.

Letzte Woche beobachtete ich einen Kunden der 20 Minuten lang aufgeregt durch den Laden marschierte und offensichtlich ein wichtiges, geschäftliches Telefonat führte. Er rannte dabei von einem in den nächsten Gang und kam letztendlich mit drei Teilen zu mir an die Kasse. Mit dem Kommentar: „Das ist der Mist an diesen Dingern. Die Leute erwischen einen überall. Und warum ich jetzt eigentlich hier rein bin weiß ich auch nicht mehr.“

Ich saß in der Vergangenheit häufig an meinem Schreibtisch, schrieb am Laptop, wollte mein Glückstagebuch füllen und eine Nachricht per Handy beantworten. Alles auf einmal.

Solche Dinge sorgten bei mir bisher für sehr viel Hektik. Es entstand ein Gefühl des Niemals mit irgendwas fertig werdens und auch nie zufrieden sein.

Ich mache mir also gerade zur Aufgabe entschleunigt zu leben.

Lieber weniger Aufgaben erledigen aber diese dann mit Sorgfalt und anschließendem innehalten und stolz sein.

Gar nicht so einfach dieses Umlernen… aber die Tatsache das ich momentan körperlich etwas gehandicapt bin macht es etwas leichter 😉

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Ein Gedanke zu “Entschleunigen

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