Vom Daten und selbstlieben

Heute morgen bin ich mit einer „Kollegin“ zum Frühstücken verabredet.

Die Räubertochter habe ich soeben in den Kindergarten gebracht und nun habe ich noch ein paar Minuten Zeit bis ich weiter muss.

„Kollegin“ ist genau genommen nicht richtig. Sie arbeitet beim Bäcker der an die Filiale angrenzt in der ich arbeite.

Wir arbeiten also nun etwa 1,5 Jahre so nebeneinander, wissen dafür relativ viel voneinander und sie ist oft eine Ansprechpartnerin für mich wenn ich Sorgen oder Redebedarf habe.

Ein privates Treffen war schon lange geplant, hat bisher aber nicht geklappt. Umso größer ist nun meine Vorfreude darauf.

Meinen freien Vormittag nutze ich heute also nicht um den Haushalt in Ordnung zu bringen oder eine meiner To Do Listen abzuarbeiten sondern für etwas Schönes, das mir Freude bereitet… etwas fürs Glückstagebuch.

In letzter Zeit bin ich tatsächlich sehr häufig verabredet. Mit Menschen deren Nähe ich genieße, die mich bereichern oder auch einfach mit mir selbst.

Ich date mich selbst!

Ich war in letzter häufig alleine in der Sauna oder schwimmen. Letzte Woche war ich zum Billard spielen verabredet. Manchmal setze mich aber auch einfach „nur“ bewusst eine halbe Stunde in ein Cafe und genieße meine Tasse Tee in aller Ruhe, beobachte dabei Menschen, tagträume oder schreibe mein Tagebuch.

Theoretisch weiß ich das ja schon sehr lange. Das es wichtig für mich ist mir Auszeiten zu nehmen. Momente in denen ich meine Akkus wieder aufladen kann, nicht Mama oder Hausfrau bin sondern einfach ich selbst. Im Moment setze ich das sehr intensiv in die Tat um und schau an…

Ich bin dadurch ausgeglichener und mir geht es gut!

Ich bin geduldiger mit der Räubertochter, Stress auf Arbeit oder nervigen Kunden begegne ich mit einem Lächeln und möchte mal wieder eine Kollegin über die andere herziehen geht es zum einen Ohr rein und zum anderen, ohne Umweg über mein Gehirn, direkt wieder raus.

Morgen, wenn mein Auto zum gefühlten 100ten Mal in den letzten vier Wochen in die Werkstatt muss, werde ich mich wieder ins Cafe setzen statt zuhause den Abwasch zu erledigen.

Der ist nämlich viel geduldiger als ich oft denke.

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2 Gedanken zu “Vom Daten und selbstlieben

  1. oekobiofreakjulia 13. Januar 2018 / 17:22

    Sich selbst zu Daten ist eine wundervolle Idee! Ich date auch sehr gerne Bücher, Cafés, die Schwimmhalle, den Strand oder Freunde, das macht meinen Kopf frei und meinen Körper viel entspannter und kraftvoller, da ist dann auch egal, was passiert, ich schaffe das!

    Gefällt 1 Person

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