Oma hat Geburtstag

Vergangene Woche besuchte ich gemeinsam mit Räubertochter meine Mama.

Die feierte nämlich ihren 60ten Geburtstag.

Schon Tage vorher erzählte ich der Kleinen das Oma bald Geburtstag hat und wir sie dann besuchen fahren.

Von da an ging es ans Lieder einstudieren. Räubertochter kam nämlich von sich aus auf die Idee sie möchte der Oma ein Geburtstagslied singen. Wie praktisch das ich „Zum Geburtstag viel Glück“ und „Wie schön das Du geboren bist“ irgendwo auf CD hatte. War also ein leichtes Spiel. Während der Autofahrten Kinder CD rein und schön geübt. Außerdem wollte sie der Oma einen Kuchen backen… soso… das Mädchen weiß was es will.

Singen, ein bisschen Basteln, Muffins gebacken und ein paar Blumen gekauft… fertig mit den Vorbereitungen.

Blumen… total kreativ von mir. Ich weiß schon. Ich spekulierte aber auf ein ein weiteres Geschenk direkt vor Ort.

Am Montagmorgen starteten wir schon recht bald, mehrere Baustellen und Staus auf der Autobahn.. wir hatten also nochmal viel Zeit um Geburtstagslieder zu singen…zwei Stunden lang um genau zu sein. Ich freute mich als wir endlich ankamen 😉

Üblicherweise kündige ich unsere Ankunft ein paar Minuten vorher telefonisch an was vor allem mit den Parkmöglichkeiten zu tun hat. An diesem Tag natürlich nicht denn wir wollten die Oma überraschen.

Ich freute mich darüber gleich einen Parkplatz ergattert zu haben, die letzten Meter liefen wir. Die Haustür zum Mehrfamilienhaus stand wegen fleißigen Handwerkern offen…

Perfekt!

Ich ließ meine Kleine ein wenig voraus laufen und klingelte erst als sie die halbe Treppe überwunden hatte. Die Haustür surrte, ich flitzte dem Enkelkind hinterher und flüsterte ihr ins Ohr das sie nun zu Singen anfangen könnte.

„Zum Geburtstag viel Glück….“ sang sie voller Hingabe, stieg die Treppen hoch wo die Oma schon mit Tränen in den Augen vor ihr auf die Knie ging um sie zu umarmen.

Danach wurden gleich die gebastelten Geschenke und Blumen übergeben und Oma war stolz wie Bolle aufs Enkelkind.

Nachdem die erste Aufregung vorüber war fragte mich meine Mama ob sie sich denn was wünschen dürfte. Aber natürlich… meine Mama wünschte sich Fotos! Genau darauf hatte ich gehofft 😉

Heureka das läuft ja wie geschmiert!

Im Anschluss gabs Mittagessen, danach wurde die Uroma aus dem Heim abgeholt, Kaffee trinken, malen, spielen, am späten Nachmittag gingen wir drei Mädels noch eine Runde auf den Spieplatz, den ich gleich als Fotolocation für Oma-Enkelin-Fotos nutzte. Abends ging es in die Badewanne und dann ins Bett.

Am nächsten Morgen ausgedehntes Frühstück und gleich wieder los für Portraitaufnahmen meiner Mama. Währenddessen nahm sich der Onkel dem jüngsten Familienmitglied an und wir hatten unsere Ruhe 😉 Mittagessen beim Asiaten, Taschen packen… am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf die Heimreise.

Keine 15 Minuten nach Aufbruch schlief Mini-Me im Auto ein.

Sie war völlig erschöpft. Und ich war erleichtert keine zwei Stunden Geschrei mit müdem Kleinkind ertragen zu müssen.

So ein Ausflug schlaucht halt schon ein bisschen…

Die Fotos meiner Mama findet Ihr übrigens, wenn Ihrs nicht schon entdeckt habt, hier 😉

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