Glück in der Partnerschaft

Heute Morgen stieß ich auf einen tollen Beitrag von Julia zum Thema Glück, den sie zwar schon im Dezember schrieb, der mir aber erst jetzt ins Auge fiel.

Diesen findet Ihr hier: Glück multipliziert sich, wenn man es teilt!…?

Was mich dabei ganz besonders ansprach war der Teil mit der Partnerschaft. Sie schreibt:

„[…] Auf jeden Fall ist das idealisierte Bild, dass man mit einem Partner glücklich wird in meinen Augen falsch. Keine Frage, dass man glücklichER wird, aber glücklich auf keinen Fall. Das Glück ist in einem selbst, es ist eine Lebenseinstellung, kein Ding, das man bekommt, nur, weil man gerade mit jemandem zusammen glücklich ist.“

Julia trifft für mich damit den Nagel auf den Kopf und kratzt gleichzeitig an alten Narben.

Ich bin jetzt 27. Hinter mir liegen etwa vier langfristige Beziehungen.

Drei davon waren geprägt vom „falschen“ Glück.

Drei Männer, die kein Glück in sich selbst trugen, unzufrieden waren, wenig Selbstvertrauen hatten, sich selbst nicht vertrauten.. rießige Eifersuchtsdramen liegen hinter mir…

Sie machten es, bestimmt unbewusst, zu meiner Aufgabe sie glücklich zu machen und ich nahm diese Aufgabe an. Denn, selbst nicht ganz im Reinen mit mir zu diesen Zeiten, dachte ich, ich wäre eine schlechte Partnerin wenn ich ihnen dieses Glück nicht geben könnte.

Irgendwann kam immer der Moment an dem ich nicht mehr konnte, an dem mein eigenes Glück verbraucht war.

Ich neige immernoch dazu meinen Partner glücklich machen zu wollen. Dessen bin ich mir inzwischen immerhin bewusst und kann etwas gegensteuern. Leicht ist das nicht aber ich habe das Gefühl es wird langsam besser…

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Ein Gedanke zu “Glück in der Partnerschaft

  1. Julia 31. Januar 2017 / 15:50

    Liebe Viola,

    ganz lieben Dank für deine Verlinkung von meinem Beitrag!

    Ich habe auch so oft im Leben versucht andere Menschen (nicht nur Partner) glücklich zu machen und mich selbst dabei unglücklich gemacht (ansonsten hätte ich diesen Beitrag glaube ich auch gar nicht verfassen können *zwinker*).

    Ich habe damit aufgehört und gleichzeitig feststellen dürfen, dass es für alle beteiligten weniger stressig ist (ich hatte dann auch immer eine gewissen Erwartungshaltung an den Beglückten), der andere ziemlich gleichbleibend glücklich ist und ich glücklicher bin. Jetzt schüttel ich nur noch mit dem Kopf über mich selbst.

    Ich wünsche dir, dass du weiter auf dem Weg gehst, das Glück der anderen nicht zu deiner Mission zu machen,

    lieb Grüße
    Julia

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